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Daniel Thioune/Fortuna Düsseldorf

Die neue Saison der 2. Bundesliga steht in den Startlöchern. Im zweiten Teil unserer Serie geht es um Fortuna Düsseldorf, Aufsteiger SV Elversberg und die SpVgg Greuther Fürth.

Die 50. Saison der 2. Bundesliga startet an diesem Wochenende und noch nie zuvor war das deutsche Unterhaus so gut. In unserer Saisonvorschau präsentieren wir in sechs Teilen jeweils drei Vereine. Nach Hertha BSC, dem HSV und Braunschweig sind diesmal der rheinische Traditionsklub Fortuna Düsseldorf, Drittligameister SV Elversberg und die letzte Saison enttäuschende SpVgg Greuther Fürth dran.

Fortuna Düsseldorf (Meisterquote 12.00)

So lief die letzte Saison

Fortuna Düsseldorf geht in die vierte Zweitliga-Saison in Folge. Die vergangene Spielzeit war mit Rang vier die beste Seit dem Abstieg 2020. Unter Daniel Thioune wurden 17 Spiele gewonnen, siebenmal teilte man sich die Punkte und zehnmal ging man als Verlierer vom Feld. Am Ende fehlten acht Zähler zur Relegation, wobei man nur noch eines der letzten 13 Spiele verloren hat. Kann man diese starken Leistungen kommende Saison von Beginn an auf den Platz bringen, ist für die Fortuna einiges möglich.

Das ist bisher auf dem Transfermarkt passiert

Die Fortuna hat in diesem Sommer mit Christoph Klarer und Dawid Kownacki zwei Stammspieler in Richtung Bundesliga verloren. Klarer schloss sich für zwei Millionen Euro dem SV Darmstadt an. Kownacki ging ablösefrei nach Bremen. Außerdem hat Routinier Rouwen Hennings den Verein nach sieben Jahren in Richtung Sandhausen verlassen. Jorrit Hendrix, Raphael Wolf und Nana Ampomah haben keine neuen Verträge erhalten. Dafür ist auf Seiten der Zugänge bislang relativ wenig passiert. Mit Yannik Engelhardt und Vincent Vermeij kamen zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft vom SC Freiburg. Mit Karol Niemczycki wurde noch ein neuer Torhüter verpflichtet. In Düsseldorf wird bis zur Schließung des Transferfensters sicher noch was passieren.

Das sind die Schlüsselspieler

Wertvollster Spieler im Kader der Fortuna ist derzeit Shinta Appelkamp mit einem Marktwert von 2,5 Millionen Euro. Der Mittelfeldspieler war schon in der abgelaufenen Saison enorm wichtig für die Fortuna. Das hat er in 33 Ligaspielen mit 16 Torbeteiligungen unter Beweis gestellt. Nicht umsonst hat die Fortuna das Eigengewächs bis 2026 an sich gebunden. Neben Appelkamp könnte Ao Tanaka noch wichtig werden. Der Japaner kam erst vergangenen Sommer von Kawasaki Frontale ins Rheinland, etablierte sich als Stammspieler, zog sich im Saisonendspurt allerdings einen Innenbandriss im Knie zu. Längst etabliert ist  Felix Klaus. Der Rechtsaußen war letzte Saison mit 14 Torbeteiligungen der drittbeste Scorer nach Appelkamp und Kownacki.

Prognose

Die Abgänge, besonders von Torjäger Kownacki, sind für die Fortuna schwer zu verdauen. Sollten sie keinen passenden Ersatz für den Polen finden, könnte es schwer werden. Ob Daniel Ginczek die Rolle des Toptorjägers ausfüllen kann, bleibt abzuwarten. Mit dem jetzigen Kader wird für Düsseldorf nicht mehr als Rang vier bis acht drin sein.

SV Elversberg (Meisterquote 51.00)

So lief die letzte Saison

Der SV Elversberg hat eine überragende Saison in der 3. Liga gespielt. Als Aufsteiger schafften die Saarländer den direkten Durchmarsch in die 2. Bundesliga. Und das, so sah es zumindest aus, völlig ohne Probleme. Der SVE übernahm am 11. Spieltag zum zweiten Mal die Tabellenführung und gab diese bis zum Ende der Saison nicht mehr aus der Hand. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz betrug vier Punkte. 

Das ist bisher auf dem Transfermarkt passiert

Elversberg bleibt seinem Ruf treu. Schon in der Aufstiegssaison hat man kein Geld für neue Spieler in die Hand genommen und auch bisher kamen nur ablösefreie Verstärkungen. Der Kern der Mannschaft blieb zusammen und wurde nur punktuell verstärkt. Profis wie Dominik Martinovic (Mannheim) und Joseph Boyamba (1860 München) machen die Elversberger im Angriff noch flexibler. Hinzu kommt mit Arne Sicker ein neuer Linksverteidiger aus Sandhausen. Der Verlust von Leistungsträger Nick Woltemade schmerzt allerdings. Der Angreifer war lediglich vom SV Werder ausgeliehen.

Das sind die Schlüsselspieler

Leistungsträger in Elversberg sind in erster Linie die Spieler mit Zweitliga-Erfahrung. Dazu gehören neben Kapitän Kevin Conrad unter anderem Marcel Correia, Carlo Sickinger und Nico Antonitsch. Außerdem darf man gespannt sein, ob Angreifer Luca Schnellbacher wieder auf eine zweistellige Torzahl kommt. Der 29-Jährige hat in der Aufstiegssaison starke 14 Mal eingenetzt.

Prognose

Der Kern der Mannschaft blieb zusammen, doch irgendwann muss der Höhenflug der Elversberger auch mal enden. Wenn man direkt von der Regionalliga in die 2. Bundesliga durchmarschiert, ist es nur logisch, dass man als Abstiegskandidat gehandelt wird. Aber wie schon im Vorjahr sollte man den SVE keinesfalls unterschätzen. Trotzdem, der Klassenerhalt wäre eine kleine Sensation.

SpVgg Greuther Fürth (Meisterquote 21.00)

So lief die letzte Saison

Die SpVgg Greuther Fürth hat eine enttäuschende Saison hinter sich gebracht. Als Absteiger war die sofortige Rückkehr in die Bundesliga überhaupt kein Thema. Der erste Sieg gelang erst am 9. Spieltag. Am 13. Spieltag belegten die Franken sogar den letzten Platz. Am Ende konnte man froh sein, mit 41 Punkten auf Rang zwölf noch einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss erreicht zu haben.

Das ist bisher auf dem Transfermarkt passiert

Die Fürther haben in diesem Sommer mit Max Christiansen ihren Mittelfeldchef in Richtung Hannover verloren. Außerdem haben sich die beiden Leihspieler Marco John (Hoffenheim) und Ragnar Ache (Frankfurt) vorerst zu ihren Stammvereinen verabschiedet. Mit Sebastian Griesbeck und Tobias Raschl gingen zwei Stammspieler zur Ligakonkurrenz aus Braunschweig und Kaiserslautern. Neu im Team sind dagegen die ablösefreien Zugänge Jomaine Consbruch (Bielefeld), Dennis Srbeny (Paderborn) sowie das junge Talent Kerim Calhanoglu vom FC Schalke. Den Abgang von Christiansen versucht man mit Orestis Kiomourtzoglou zu kompensieren. Der 25-Jährige kam aus Schottland von Heart of Midlothian. Außerdem wurden Tim Lemperle und Jonas Urbig vom 1. FC Köln sowie Robert Wagner vom SC Freiburg ausgeliehen.

Das sind die Schlüsselspieler

Wie in der vergangenen Saison wird wieder viel auf die Form von Branimir Hrgota ankommen. Der Mannschaftskapitän war mit elf Toren einer der gefährlichsten Offensivspieler im Team. Kiomourtzoglou soll dahinter die Fäden ziehen. Neuzugang Wagner könnte die Lücke ebenfalls schließen. 

Prognose

Wirklich verbessert hat sich der Kader im Vergleich zum Vorjahr noch nicht. Daher sollte man in Fürth auch keinen Gedanken an den Aufstieg verschwenden. Vielmehr sollte der Fokus auf dem Klassenerhalt liegen. Tipp Platz 13-15.

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