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Roglic siegt am Collet d`Allevard

Primoz Roglic lässt sich auch von einem Sturz beim Criterium du Dauphine nicht aufhalten und gewinnt die Gesamtwertung der Tour-Generalprobe. Sein schärfster Konkurrent wirkt angeschlagen.

Das Criterium du Dauphine nimmt Fahrt auf und zeigt sich von seiner spannenden Seite. Die 6. Etappe führte die Fahrer von Hauterives in den Skiort Le Collet d’Allevard und läutete die Schlussphase der Rundfahrt ein. Auf den letzten 174,1 Kilometern kam es zum erwarteten Schlagabtausch der Favoriten, mit Primoz Roglic (Bora-Hansgrohe) als strahlendem Sieger und neuem Träger des Gelben Trikots.

Die Etappe endete mit einer Bergankunft auf 1385 Metern Höhe, einem anspruchsvollen Anstieg der Kategorie HC. Die letzten elf Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von 8,1 Prozent verlangten den Fahrern alles ab. Es war die erste von drei aufeinanderfolgenden Bergankünften, die die entscheidende Phase des Criterium du Dauphine einläuten.

Dank hervorragender Teamarbeit setzte sich Roglic auf den letzten 500 Metern von seinem letzten Begleiter Giulio Ciccone (Lidl-Trek) ab und sicherte sich seinen ersten Einzelsieg im Bora-Hansgrohe-Trikot. Besonders beeindruckend war die Unterstützung seines Teamkollegen Alexandr Vlasov, der maßgeblich zum Erfolg beitrug. Ciccone überquerte die Ziellinie drei Sekunden nach Roglic, Vlasov folgte mit elf Sekunden Rückstand als Dritter.

Remco Evenepoel (Soudal-Quick-Step) konnte dem entscheidenden Antritt von Roglic vier Kilometer vor dem Ziel nicht folgen und kam mit 42 Sekunden Rückstand ins Ziel. Für einige andere Mitfavoriten erwies sich der Anstieg als Stolperstein auf dem Weg zur Tour de France. Tao Geoghegan Hart (Lidl-Trek) und Sepp Kuss (Team Visma - Lease a Bike) mussten früh abreißen lassen und verloren wertvolle Zeit.

Remco Evenepoel (Soudal-Quick-Step) konnte dem entscheidenden Antritt von Roglic vier Kilometer vor dem Ziel nicht folgen und kam mit 42 Sekunden Rückstand ins Ziel. Der Anstieg erwies sich für einige weitere Mitfavoriten als Stolperstein auf dem Weg zur Tour de France. Tao Geoghegan Hart (Lidl-Trek) und Sepp Kuss (Team Visma - Lease a Bike) mussten früh abreißen lassen und verloren wertvolle Zeit.

In der Gesamtwertung führt Roglic nun mit 19 Sekunden vor Evenepoel. Matteo Jorgenson (Team Visma - Lease a Bike) liegt mit 58 Sekunden Rückstand auf Rang drei, gefolgt von einem überraschend starken Derek Gee (Israel-Premier Tech), der mit nur 13 Sekunden Rückstand Tagesvierter wurde und nun 1:01 Minuten hinter Roglic liegt.

Der Massensturz auf der 5. Etappe, der zu einer Neutralisation führte, forderte seine Opfer. Unter anderem wird Juan Ayuso (UAE Team Emirates), vor der Etappe Achter der Gesamtwertung, nicht länger am Rennen teilnehmen.

7. Etappe

Das Criterium du Dauphine bleibt spannend und unvorhersehbar. Auf der 7. Etappe erwartet die Fahrer eine anspruchsvolle Alpenetappe von Albertville nach Samoens. Ein Erdrutsch am Col de la Colombiere zwang die Organisatoren zu einer kurzfristigen Streckenänderung, doch das neue Streckenprofil verspricht ein spektakuläres Rennen. Die Strecke der Königsetappe ist nun 155,3 Kilometer lang und bietet mit dem Col de la Ramaz einen anspruchsvollen Ersatzanstieg der 1. Dieser 13,9 Kilometer lange Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,1 Prozent wird zweifellos eine Schlüsselrolle im Rennen spielen.

Bevor der Col de la Ramaz in Angriff genommen wird, müssen die Fahrer zwei weitere Anstiege der 1. Kategorie bewältigen: den Col des Saisies und die Cote d`Araches. Diese Anstiege werden das Peloton bereits stark fordern und für eine erste Selektion sorgen. Die Strecke ist also auch ohne den Col de la Colombiere bestens gerüstet, um den Favoriten auf den Gesamtsieg alles abzuverlangen. Krönender Abschluss der Etappe ist der zehn Kilometer lange Schlussanstieg nach Samoens, eine Premiere beim Criterium du Dauphine. Mit einer durchschnittlichen Steigung von 9,3 Prozent und der Einstufung in die Kategorie HC verspricht dieser Anstieg einen spannenden und dramatischen Rennverlauf. Hier werden die stärksten Kletterer ihr Können unter Beweis stellen und möglicherweise entscheidende Zeitgewinne erzielen.

Die in diesem Artikel angezeigten Quoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung korrekt und können Schwankungen unterliegen.

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