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Relegation: Alles noch offen

Am Dienstag kämpfen Dynamo Dresden und der 1. FC Kaiserslautern im Relegations-Rückspiel im Rudolf-Harbig-Stadion um den letzten Startplatz in der 2. Bundesliga. Das erste Aufeinandertreffen am Betzenberg endete torlos. Noch ist alles offen. Nutzt Dynamo den Heimvorteil, oder kann der FCK in Dresden über sich hinauswachsen?

Es war ein harter Kampf, den sich Dynamo Dresden und der 1. FC Kaiserslautern im Relegations-Hinspiel am Betzenberg geliefert haben. Am Ende hatte der FCK mehr vom Spiel, Tore wollten jedoch nicht fallen und so geht es mit einem 0:0-Unentschieden ins Rückspiel im Rudolf-Harbig-Stadion. Angetrieben von 30.000 Fans wollen die Dresdner den Klassenerhalt doch noch klarmachen. Lautern hat natürlich was dagegen. Der FCK will unbedingt zurück in die 2. Bundesliga und die Pfälzer reisen voller Zuversicht nach Sachsen. Nach vier Jahren soll der Ausflug in die 3. Liga endlich enden. Anstoß zum Rückspiel ist am Dienstagabend um 20:30 Uhr.

Dresden hat das Siegen verlernt

Dass die Dresdner das Rückspiel im eigenen Stadion bestreiten dürfen, ist bei einer Erfolgsquote von 5/4 natürlich ein Vorteil. Allerdings ist es Dynamo bereits in der 2. Bundesliga nicht gelungen, daraus Kapital zu schlagen. Nach einer katastrophalen Rückrunde ging es tatsächlich noch vom zwölften auf den 16. Tabellenplatz nach unten. Das passiert eben, wenn man nicht ein Spiel im neuen Jahr gewinnen konnte. Von den 17 Begegnungen in der Liga endeten zehn mit einem Unentschieden. Siebenmal setzte es eine Niederlage. Nimmt man das Hinspiel in der Relegation hinzu, ist Dresden bereits seit 18 Pflichtspielen sieglos. Da wäre es dem FCK durchaus zuzutrauen, das Spiel bei einer Erfolgsquote von 12/5 nicht zu verlieren (4/7). Ein Unentschieden (9/4) wie im Hinspiel würde unabhängig vom Ergebnis Verlängerung bedeuten.

Was aber für Dynamo spricht: Die Dresdner waren schon zweimal in der Zweitliga-Relegation dabei und beide Male haben sie das Rückspiel mit zwei Toren Differenz gewonnen. Tritt dieses Szenario auch gegen den 1. FC Kaiserslautern ein, gibt es eine Quote von 5/1. Alternativ würde sich ein 2:1-Erfolg für die Gastgeber anbieten, da man dafür durch den Wett-Boost eine erhöhte Quote von 10.00 anstelle von 9.00 erhält. Mittlerweile ist Dynamo gegen den FCK schon seit vier Spielen ungeschlagen. Die Hoffnung auf einen Sieg ist also durchaus vorhanden. Das sieht auch Trainer Guerino Capretti so: „Ich bin mit der Ausgangsposition zufrieden. Im nächsten Spiel werden wir unsere Angriffe vortragen, wir werden Tore schießen.“ Für über 1,5 Treffer der Dresdner im eigenen Stadion werden 1/3 angesetzt. Sollte den Gastgebern diese Vorgabe gelingen, wird der Klassenerhalt immer wahrscheinlicher.

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Befreit sich der FCK aus der Mini-Krise?

Der 1. FC Kaiserslautern hat im Grunde eine recht ordentliche Saison gespielt. Zumindest bis zum drittletzten Spieltag, denn ab diesem Zeitpunkt holte der FCK keinen einzigen Punkt mehr und wurde dadurch noch von Eintracht Braunschweig abgefangen. Nimmt man das Hinspiel in Dresden hinzu, wurde keines der letzten vier Spiele gewonnen. Als Reaktion folgte schon vor der Relegation die Trennung von Trainer Marco Antwerpen. Unter dem neuen Mann Dirk Schuster wurde es nur bedingt besser. Zumindest kann man sagen, dass der FCK unter dem neuen Übungsleiter noch ungeschlagen und ohne Gegentor ist. Nun aber würde man gerne mal wieder ein Spiel gewinnen. Schuster sieht die Chancen bei 50:50. So wie auch die Statistik der direkten Duelle in Dresden. Viermal gewann Dynamo, eine Begegnung endete ohne Sieger und viermal triumphierten die Lauterer. Sollte ihnen das auch diesmal gelingen und der FCK liegt schon zur Halbzeit in Führung, gibt es eine erhöhte Quote von 6.50 anstelle von 5.50.

Die Chance steht zumindest laut Relegations-Statistik vielversprechend. In 13 Duellen zwischen Zweit- und Drittligisten feierte nach Hin- und Rückspiel neunmal der Drittligist. Daher zeigte sich auch Dirk Schuster unmittelbar nach dem Hinspiel zuversichtlich: „Jetzt fahren wir mit breiter Brust nach Dresden. Wir waren in den Zweikämpfen sehr präsent, wir haben unser Herz auf dem Platz gelassen. Es ist überhaupt nix passiert heute und für Dresden werden wir gut gewappnet sein.“

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