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Real Madrid triumphiert über den BVB: Titel Nummer 15

In einem nervenaufreibenden Champions-League-Finale musste sich Borussia Dortmund am Ende Real Madrid geschlagen geben. Toni Kroos schlug eine perfekte Ecke, die Dani Carvajal per Kopf verwandelte und den Madrilenen damit den 15. Titel.

Die Sehnsucht der Dortmunder nach dem Henkelpott war groß. 2013 hatte der BVB im Wembley-Stadion eine bittere Niederlage gegen den FC Bayern einstecken müssen. Diesmal wollte man gegen Rekordmeister Real Madrid den zweiten Titel nach 1997 holen. Kapitän Mats Hummels stand damals wie heute in der Startelf, während Marco Reus in seinem letzten Spiel für Dortmund zunächst auf der Bank Platz nahm. Karim Adeyemi erhielt den Vorzug vor Donyell Malen. Die Startelf entsprach der Formation aus dem Halbfinale gegen Paris Saint-Germain.

Dortmund dominiert, aber ohne Erfolg

Dortmund begann stark und mutig. Obwohl Real früh Druck ausübte, kamen die Königlichen zunächst nur zu ungefährlichen Distanzschüssen durch Fede Valverde (12.) und Vinicius Junior (15.). Die Madrilenen, die im Vergleich zum letzten Ligaspiel gegen Real Betis unverändert aufliefen, bemühten sich um Spielkontrolle, hatten aber Probleme mit den schnellen Angriffen der Dortmunder.

Julian Brandt verfehlte nach einem langen Ball knapp das Tor (14.), Karim Adeyemi legte sich den Ball nach einem Traumpass von Hummels zu weit vor (21.). Pech hatte auch Niclas Füllkrug, der aus abseitsverdächtiger Position nur den Pfosten traf (23.). Dortmund witterte seine Chance, ließ aber zu viele Möglichkeiten ungenutzt: Adeyemi scheiterte an Courtois, Füllkrug traf den Abpraller nicht richtig (28.). Auch eine aussichtsreiche Überzahlsituation blieb ungenutzt (30.).

Real beruhigt das Spiel

Real Madrid, angeführt von Kroos in seinem letzten Spiel für die Königlichen, konnte das Spiel etwas beruhigen. Offensiv blieben sie jedoch harmlos, so dass die letzte Chance vor der Pause den Dortmundern gehörte. Courtois parierte einen Distanzschuss von Marcel Sabitzer (41.).

 Zweite Halbzeit: Real erhöht den Druck

Nach der Pause änderte sich wenig an der Dortmunder Spielweise. Im letzten Drittel kamen sie allerdings weniger zum Zug, weil Real defensiv stabiler stand. In der 49. Minute musste Dortmunds Torhüter Gregor Kobel einen Freistoß von Kroos entschärfen. Nach der anschließenden Ecke köpfte Carvajal knapp über das Tor. Ein abgefälschter Schuss des Außenverteidigers war wenig später ebenfalls kein Problem für Kobel (57.).

Das Spiel war nun mehr von Vorsicht geprägt, beide Mannschaften gingen wenig Risiko ein. Dennoch hatte Füllkrug eine gute Kopfballchance (63.), auf der Gegenseite verpasste Bellingham eine Hereingabe von Vinicius Junior nur knapp (69.).

Carvajal und Vinicius Junior entscheiden die Partie

In der Schlussphase gelang Real Madrid der entscheidende Treffer: Der kleine, aber entschlossene Carvajal köpfte eine Ecke von Kroos am kurzen Pfosten ein (74.).

Dieser Treffer führte zu einem sichtbaren Bruch im Dortmunder Spiel. Real Madrid hatte nun mehrere Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Bellinghams Schuss wurde gerade noch abgefälscht (77.), und Kobel parierte innerhalb weniger Minuten Freistöße von Kroos (80.), einen Schuss von Camavinga (81.) und einen Kopfball von Nacho (82.). Ein Fehlpass von Ian Maatsen vor dem eigenen Strafraum ermöglichte schließlich Vinicius Junior nach Vorlage von Bellingham das 2:0 (83.).

Vergebliche Hoffnung für BVB

Ein Kopfballtreffer von Füllkrug nach Flanke des eingewechselten Malen ließ noch einmal kurz Hoffnung aufkeimen, doch eine Abseitsstellung ließ diese schnell wieder erlöschen (87.).

Dortmund fand nicht mehr ins Spiel zurück und verlor das zweite Finale in Wembley. Sie müssen weiter auf den nächsten Henkelpott warten. Für Real Madrid war es der 15. Triumph in der Champions League und für Toni Kroos der perfekte Abschied mit dem sechsten Titel in diesem Wettbewerb.

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