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RB-Star im Anflug auf Manchester

Manchester City hat sich mit RB Leipzig offenbar auf eine Ablösesumme von 90 Millionen Euro für Josko Gvardiol geeinigt. Die Ablöse für den 21 Jahre alten Innenverteidiger soll keine Bonuszahlungen beinhalten. Damit dürfte der Transfer, die Summe von 87 Millionen Euro, die Manchester United 2019 für Harry Maguire an Leicester City zahlte, übersteigen und Gvardiol zum teuersten Verteidiger aller Zeiten machen.

In den 87 Spielen, die er seit seinem Wechsel von Dynamo Zagreb im Jahr 2021 für Leipzig bestritten hat, war Gvardiol absoluter Leistungsträger beim Bundesligisten. Es wird erwartet, dass Gvardiol im Laufe dieser Woche zu einer medizinischen Untersuchung nach England fliegt. Transferexperte Fabrizio Romano teilte mit, dass der Medizincheck für Freitag angedacht sein soll. Demnach wird der Deal in den kommenden Tagen über die Bühne gehen. 

Eine Einigung schien letzte Woche noch unwahrscheinlich, als Leipzig. Zumal die Leipziger nicht weniger als 100 Milllionen Euro für den kroatischen Nationalspieler verlangten. City-Coach Pep Guardiola wollte den Verteidiger aber unbedingt. Der Spanier ist davon überzeugt, dass Gvardiol das Abwehrzentrum verstärken wird. Da auch Ruben Dias, Manuel Akanji und Nathan Ake diese Position spielen können, könnte seine Ankunft die Zukunft von Aymeric Laporte im Etihad Stadium verkürzen. Gvardiol, der auch als Linksverteidiger eingesetzt werden kann, ist nach dem Kroaten Mateo Kovacic, der im Juni vom FC Chelsea kam, die zweite große Verpflichtung von City in diesem Sommer. Kovacic wird Ilkay Gündogan im Mittelfeld von City ersetzen, nachdem der Kapitän der letzten Saison ablösefrei zum FC Barcelona wechselte. Riyad Mahrez hingegen war letzte Woche zu Al-Ahli aus Saudi-Arabien gewechselt.

Gvardiol, der in seinen 21 Länderspielen für Kroatien zwei Tore erzielt hat, trug dazu bei, dass sein Land bei der Weltmeisterschaft 2022 den dritten Platz belegte und in der diesjährigen Nations League Vizemeister hinter Spanien wurde. Mit Zagreb gewann er zwei Titel in Liga und Pokal, bevor er in die Bundesliga wechselte. Mit Leipzig konnte er sich zweimal für die Champions League qualifizieren. Dabei musste man sich ausgerechnet beide Male gegen Manchester City geschlagen geben. Leipzig wurde Dritter in einer Gruppe, die 2021/22 von City angeführt wurde, und verlor in der letzten Saison im Achtelfinale beide Spiele.

City verpflichtet nun einen der aktuell besten und vielversprechendsten Verteidiger Europas. Der Wechsel wird wohl den Abgang von Aymeric Laporte nach sich ziehen. Interessant ist jedoch die Frage, ob erm wie Jack Grealish und Kalvin Phillips in den beiden vorangegangenen Spielzeiten, nach einem Wechsel für viel Geld unerwartet viel Zeit auf der Bank verbringen wird. Immerhin verfügt City bereits über hervorragende Innenverteidiger, die an Pep Guardiolas System gewöhnt sind. Es ist auf jeden Fall ein Signal, dass sich der Triple-Sieger nicht auf vergangenen Erfolgen ausruht.

Leipzig unterdessen soll bereits einen Nachfolger für Gvardiol ausfindig gemacht haben. Als Neuzugang wird Castello Lukeba von Olympique Lyon gehandelt. Laut der Bild wurde jüngst ein drittes Angebot von bis zu 34 Millionen Euro von Lyon abgelehnt. Eine Einigung soll dennoch kurz bevorstehen. 

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