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Rätsel um Müllers Zukunft

Seit über einem Jahrzehnt ist Thomas Müller das Gesicht des FC Bayern München. Doch die Zeiten ändern sich, und der 34-jährige Stürmer steht möglicherweise an einem Scheideweg seiner Karriere. Während er in der deutschen Nationalmannschaft weiterhin eine gewichtige Rolle spielt, ist seine Position beim FC Bayern nicht mehr so klar wie einst.

Sein Vertrag beim Rekordmeister läuft im kommenden Sommer aus, und die Frage nach seiner Zukunft beschäftigt die Fußballwelt. Unter Trainer Thomas Tuchel hat Müller nicht mehr die zentrale Rolle, die er einst innehatte. Zwar betont Tuchel immer wieder die Bedeutung des Stürmers als Identifikationsfigur und Anführer, auf dem Platz jedoch scheint Müller mehr und mehr zum Ergänzungsspieler zu verkommen.

Die Diskussion um eine Vertragsverlängerung wird bereits angeheizt, und der neue Sportdirektor Christoph Freund hat Gespräche für die Zeit nach der Hinrunde angekündigt. Doch die Frage bleibt: Bleibt Müller beim FC Bayern oder zieht es ihn in neue Gewässer?

Interessanterweise gibt es Gerüchte, dass auch andere Klubs ihre Fühler nach dem Weltmeister von 2014 ausgestreckt haben. Manchester United, unter der Leitung von Trainer Erik ten Hag, soll Müller als Verstärkung für den schwächelnden Premier-League-Giganten ins Auge gefasst haben. Ein ambitioniertes Vorhaben, bedenkt man Müllers tiefe Verwurzelung in Bayern und seine Rolle als Mitinhaber des Gestüts Gut Wettlkam unweit von München, wo auch seine Ehefrau, eine professionelle Reiterin, aktiv ist.

Müller selbst lässt sich von diesen Spekulationen nicht aus der Ruhe bringen. Seine derzeitige Jokerrolle beim FC Bayern nimmt er sportlich und zeigt keinerlei Anzeichen von Unzufriedenheit. Im Gegenteil, er unterstützt seine Mitspieler von der Bank aus und bringt gute Laune ins Team. Ein Indiz für seine Liebe zum Verein und seine Bereitschaft, sich in die neue Rolle zu fügen.

Die Sport Bild berichtet von möglichen Angeboten aus der US-amerikanischen MLS und der saudischen Pro League, die finanziell attraktiv sein sollen. Doch ein Wechsel nach England, insbesondere zu Manchester United, erscheint aufgrund Müllers tiefer Verwurzelung in Bayern und der optimistischen Äußerungen der Vereinsverantwortlichen eher unwahrscheinlich.

Ob Müller also in München bleibt oder sich neuen Herausforderungen stellt, wird die Zeit zeigen. Sicher ist, dass Thomas Müller nicht bekannt dafür ist, schnell die Segel zu streichen. Seine Entscheidung wird nicht nur für den FC Bayern, sondern auch für die deutschen Fußballfans von großer Bedeutung sein.

Perez vor Leihe

Die Hierarchie im Tor des FC Bayern ist klar: Manuel Neuer ist die unumstrittene Nummer eins, Sven Ulreich steht als zuverlässiger Ersatz dahinter. Doch was bedeutet das für den israelischen Sommer-Neuzugang Daniel Peretz? Der 23-Jährige bestätigt, dass er Geduld aufbringen muss, um bei den Bayern auf Spielminuten zu hoffen. Sven Ulreich hat sich als verlässlicher Rückhalt für die Bayern erwiesen, besonders in Phasen, in denen Manuel Neuer verletzt ausfiel. Die formidablen Leistungen von Ulreich haben ihm nicht nur das Vertrauen der Trainer, sondern auch einen neuen Vertrag eingebracht. Die Hierarchie im Tor scheint daher klar.

Daniel Peretz, der im Sommer von Israel nach München wechselte, wird es daher schwer haben, sich in der ersten Mannschaft durchzusetzen. In einem Interview mit dem TV-Sender Sport5 gibt er zu verstehen, dass er sich bewusst ist, dass sein erstes Jahr bei den Bayern eine Phase der Eingewöhnung ist. „Ein Jahr der Eingewöhnung“, so beschreibt Peretz seine aktuelle Situation. Die Aussage lässt zwischen den Zeilen erkennen, dass die Bayern-Bosse einen langfristigen Plan für den Torhüter haben. Eine Ausleihe im kommenden Sommer scheint dabei eine realistische Option zu sein.

Peretz betont, dass im Moment weder er noch der Verein an eine Ausleihe im Januar denken. Er glaubt an den Weg des Vereins und ist sich bewusst, dass das erste Jahr bei den Bayern eine Herausforderung darstellt. Doch die Andeutung, dass nach der Eingewöhnungsphase eine Veränderung geplant ist, lässt Raum für Spekulationen.

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