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Pogacar übernimmt Maglia Rosa

Tadej Pogacar hat beim Giro d`Italia nach seiner Auftaktniederlage eindrucksvoll zurückgeschlagen. Bei der ersten Bergankunft am Santuario di Oropa feierte der Slowene einen Solosieg und übernahm trotz eines Sturzes das Rosa Trikot des Führenden.

Marco Pantani erlebte 1999 in Santuario di Oropa eine historische Aufholjagd nach einem Defekt am Fuße des Anstiegs. Fast 25 Jahre später ereignete sich eine ähnlich dramatische Szene, als Tadej Pogacar vom UAE Team Emirates beinahe das gleiche Schicksal ereilte wie der legendäre Italiener. Der slowenische Meister stürzte elf Kilometer vor dem Ziel mit einem platten Vorderreifen, wurde aber von seinem Team zurück ins Feld geschleppt, das er 4,5 Kilometer vor dem Ziel mit einer beeindruckenden Attacke überholte.

Damit sicherte sich Pogacar nicht nur den Etappensieg, sondern auch das begehrte Rosa Trikot. Daniel Felipe Martinez vom deutschen Rennstall Bora - hansgrohe kam 26 Sekunden später als Zweiter ins Ziel und führte eine Verfolgergruppe an, in der sein Teamkollege Florian Lipowitz das Tempo bestimmte. Der Grand-Tour-Debütant beendete die Etappe als Fünfter hinter Geraint Thomas von Ineos Grenadiers und Lorenzo Fortunato von Astana Qazaqstan.

Die Etappe begann mit zahlreichen Attacken der Fahrer nach dem offiziellen Start, bevor sich nach sieben Kilometern eine Ausreißergruppe mit den Italienern Christian Scaroni (Astana Qazaqstan), Andrea Piccolo (EF Education - EasyPost), Davide Bais (Polti - Kometa), Filippo Fiorelli und Martin Marcellusi (beide VF Group - Bardiani CSF - Faizane) bildete. Das Quintett wurde vom Team Ineos Grenadiers kontrolliert, der maximale Vorsprung betrug 4:45 Minuten.

Fiorelli sicherte sich den Zwischensprint in Valdengo, während Kaden Groves (Alpecin - Deceuninck) vor Olav Kooij (Visma - Lease a Bike) und Caleb Ewan (Jayco - AlUla) drei Punkte im Feld holte. Die Ausreißer behielten auf den letzten 67 Kilometern, die zunehmend hügeliger wurden, einen Vorsprung von 2:30 Minuten.

Nach einer Soloattacke sicherte sich Piccolo die Bergwertungen in Oasi Zegna und Nelva und blieb als Solist an der Spitze. Vor dem Schlussanstieg stürzte Pogacar mit einem platten Reifen, konnte aber dank seiner Teamkollegen schnell wieder ins Feld zurückkehren.

Auf den letzten Kilometern startete Pogacar eine beeindruckende Attacke und sicherte sich den Etappensieg und das Rosa Trikot. Währenddessen kämpfte Martinez in einer Verfolgergruppe um den zweiten Platz, während Lipowitz das Tempo hoch hielt.

3. Etappe

Was:

3. Etappe

Wann:

06.05.2024

Wo:

Italien

TV/Stream:

Eurosport

Quoten:

Milan 2.75, Merlier 3.25, Kooij 7.50

Am dritten Giro-Tag am Montag zwischen Novara und Fossano dürfen sich erstmals auch die Sprinter Chancen ausrechnen. Nach 166 überwiegend flachen Kilometern könnte der Deutsche Phil Bauhaus seinen ersten Etappensieg bei einer großen Rundfahrt einfahren. Im vergangenen Jahr war er bei der Tour de France mehrfach knapp am Etappensieg vorbeigeschrammt.

Die in diesem Artikel angezeigten Quoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung korrekt und können Schwankungen unterliegen.

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