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Tour de France
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Pogacar mit starken Beinen

Tadej Pogacar hat seinen ärgsten Konkurrenten im Kampf und das Gelbe Trikot Jonas Vingegaard deutlich distanziert. Der Däne führt allerdings weiter die Gesamtwertung bei der diesjährigen Tour de France an. Der Slowene attackierte rund 1,3 Kilometer vor dem Gipfel des Puy de Dome, Vingegaard verlor dabei acht Sekunden. Den Tagessieg sicherte sich Michael Woods aus einer Ausreißergruppe heraus.

Der Kanadier Michael Woods vom Team Israel-Premier Tech hat die neunte Etappe der diesjährigen Tour de France gewonnen. Dabei hatte Woods den Schlussanstieg mit sage und schreibe anderthalb Minuten Rückstand auf Spitzenreiter Matteo Jorgenson vom Team Movistar in Angriff genommen. Rund 500 Meter vor dem Ziel konnte er den US-Amerikaner schließlich abfangen.

„Ich kann das gerade noch nicht fassen. Ich bin sehr stolz auf mich und mein Team. Das ist sehr speziell. Ich war fast taub bis zu den letzten vier Kilometern und hörte nicht einmal die Ruhe, weil meine Ohren noch rauchten von dem Lärm“, sagte Tagessieger Woods im ersten Interview auf dem Vulkan, den die Tour erstmals seit 1988 besuchte und auf dem wegen des dortigen Naturschutzgebietes auf den letzten vier Kilometern keine Zuschauer mehr zugelassen waren. „Ich werde 37 in diesem Jahr und nicht jünger, wollte immer schon eine Etappe gewinnen, habe davon immer geredet. Jetzt hat es geklappt und ich bin so dankbar für die vielen Leute die hinter mir stehen“, so Woods im Freudentaumel. 

Woods schloss sich wie auch Jorgenson direkt nach dem Start einer 14-köpfigen Ausreißergruppe an, die satte 16 Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld herausfuhr. Jorgensen setzte sich knapp 50 Kilometer vor dem Ziel allein ab und erreichte eine Minute vor den ersten drei Verfolgern den Schlussanstieg. Woods startete in einer zweiten Verfolgergruppe, hatte dann aber die stärksten Beine.

„Ich wünschte zu sagen es wäre so geplant gewesen“, gab Woods zu, dass er einen Split in der Spitzengruppe verpasst hatte und deshalb am Ende viel Boden gutmachen musste. „Zuerst habe ich meine Karten nicht gut gespielt, aber am Ende war es wie ein Zeitfahren bis zum Gipfel. Egal wie hart die Aufgabe war, Jorgensen zurückzubringen, es hat geklappt und darauf bin ich stolz.“

Pogacar war am Ende der stärkste des Hauptfelds. Er attackierte 1,3 Kilometer vor dem Gipfel und nur Vingeegard konnte mithalten. Dann aber musste auch der Däne ein klein wenig abreißen lassen. Dennoch verteidigte der Däne das Gelbe Trikot und hat nun 17 Sekunden Vorsprung auf Pogacar. Jay Hindley folgte mit einem Rückstand von 2.40 Minuten auf Rang drei.

Was:10. Etappe, Tour de France
Wann:11.07.2023, 13:05 Uhr
Wo:Frankeich
TV/Stream:Eurosport Livestream
Quoten:folgen

Die zehnte Etappe folgte nach einem Ruhetag am Dienstag. Auf die Fahrer warten fast 170 Kilometer vom Themenpark Vulcania nach Issoire. Ausreißer dürfte hier durchaus ihre Chance bekommen, zumal das Streckenprofil perfekt auf eine Fluchtgruppe ausgerichtet ist. Schon zu Beginn geht es steil Bergauf und später warten vier weitere kleinere Bergewertungen. Insgesamt warten 3000 Höhenmeter.

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