Überspringen zum Inhalt
Radsport
  1. RADSPORT

Pogacar holt sich das Gelbe Trikot

An der legendären Mur-de-Bretagne kochte die Tour de France über. Tadej Pogacar triumphierte im Bergaufsprint und schlüpfte zurück ins begehrte Gelbe Trikot. Drama pur im Herzen der Bretagne!

Die 7. Etappe der Tour de France 2025 hatte alles, was Radsportfans lieben: Tempo, Taktik und einen packenden Sprint am berühmten Schlussanstieg zur Mur-de-Bretagne. Die über 197 Kilometer lange Strecke führte von Saint-Malo über welliges Terrain bis zum gefürchteten Schlussanstieg, ein zwei Kilometer langer Stich mit brutalen 12 Prozent Steigung.

Schon vor dem Start war klar: Hier würde es zur Sache gehen. Der Fokus lag auf den Favoriten im Gesamtklassement, allen voran Tadej Pogacar, der sein Ziel klar formuliert hatte: Tagessieg und das Gelbe Trikot zurückerobern.

Es folgte ein rasanter Start, ein hohes Tempo und eine frühe Fluchtgruppe

Bei bestem Wetter und 26 Grad ging es los und wie! Schon in der ersten Rennstunde brannte das Feld ein wahres Feuerwerk ab: Mit 53,9 km/h wurde ein Rekordtempo angeschlagen. Erst nach über 50 Kilometern konnte sich eine fünfköpfige Ausreißergruppe absetzen. Mit dabei waren Altmeister Geraint Thomas und vier weitere Kämpfer: Marco Haller, Alex Baudine, Ewen Costiou und Ivan Garcia Cortina.

Doch das Feld ließ die Ausreißer nie weit wegziehen. Nils Politt und Silvan Dillier hielten für Mathieu van der Poel das Tempo hoch und ließen nie mehr als zwei Minuten Vorsprung zu. Der Zwischensprint 57 Kilometer vor dem Ziel brachte Punkte für García Cortina, Jonathan Milan und Biniam Girmay im Hauptfeld, doch das war nur das Vorspiel.

Van der Poel schwächelt, Pogacar dreht auf

Die Spannung stieg, als die Fahrer zum ersten Mal den Mur-de-Bretagne erklommen. Simon Yates forcierte das Tempo, während Van der Poel bereits früh den Anschluss verlor. Auch Florian Lipowitz war hier an der Spitze zu sehen, verlor später jedoch an Boden, da er zu weit hinten in den Schlussanstieg ging.

Der letzte verbliebene Ausreißer, Costiou, wurde gut zwölf Kilometer vor dem Ziel gestellt. Das Feld formierte sich zum großen Finale. In der dramatischen Schlussphase sorgte sechs Kilometer vor dem Ziel ein Sturz im Hauptfeld für Aufregung. Ausgerechnet Pogacars wichtiger Helfer Joao Almeida war davon betroffen und fehlte im Finale.

Doch Pogacar ließ sich davon nicht beirren. Gemeinsam mit Jonas Vingegaard und Remco Evenepoel stürmte er den letzten Anstieg hinauf. Im richtigen Moment zog der Slowene den Turbo an, setzte sich auf den letzten Metern im Sprint vor Vingegaard durch und sicherte sich so nicht nur den Etappensieg, sondern auch das Gelbe Trikot zurück. Oscar Onley komplettierte das Podium.

Die Gesamtwertung rückt zusammen

Nach dieser Etappe ist das Klassement ordentlich durchgemischt: Pogacar übernimmt wieder die Gesamtführung, während Evenepoel als neuer Zweiter 54 Sekunden Rückstand hat. Lipowitz, der sich am Ende auf Rang 14 kämpfte, klettert in der Gesamtwertung auf Platz acht. Primoz Roglic folgt auf Rang neun.

Sprint-Spektakel am Samstag

Nach dem schweren Tag erwartet das Peloton eine Flachetappe über 174 Kilometer von Saint-Meen-le-Grand nach Laval Espace Mayenne. Die Sprinter scharren bereits mit den Hufen, denn die leicht ansteigende Zielgerade verspricht ein schnelles, aber taktisch kniffliges Finale.

Weiterführende Artikel

bet365 verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um einen besseren und individuelleren Service bereitstellen zu können. Nähere Informationen finden Sie in den Richtlinien zu Cookies

Neu bei bet365? Erhalten Sie bis zu €100 in Wett-Credits Jetzt anmelden

Wett-Credits nach Abrechnung von Wetten im Wert der qualifizierenden Einzahlung zur Nutzung verfügbar. Gewinne schließen den Einsatz von Wett-Credits aus. Es gelten die AGB, Zeitlimits und Ausnahmen.