Dramatisches Aus für Jannik Sinner bei den French Open. Der Italiener musste sich nach einem plötzlichen Schwächeanfall dem Argentinier Francisco Cerúndolo geschlagen geben, obwohl er bereits kurz vor dem Sieg stand.
Was in Paris geschah, war an Dramatik kaum zu überbieten. Sinner dominierte das Match nach Belieben und führte souverän mit 6:3, 6:2 und 5:1. Der Sieg schien nur noch eine Formsache zu sein, doch dann wurde die Nummer 1 der Welt plötzlich von Gesundheitsproblemen geplagt.
Sinner versuchte zunächst weiterzuspielen, doch sein Gegner verkürzte auf 5:3. An diesem Punkt wandte sich der Italiener an den Hauptschiedsrichter. Im Gespräch mit seinem Physiotherapeuten klagte er über Übelkeit und Brechreiz. Der Schiedsrichter unterbrach daraufhin das Spiel und gestattete Sinner eine kurze Pause in der Umkleidekabine. Nach seiner Rückkehr auf den Platz war er jedoch nicht mehr derselbe Spieler. Vermutlich hatte die Hitzewelle, die Frankreich zu dieser Zeit erfasste, seinen Körper geschwächt.
Cerúndolo nutzte die Schwäche seines Gegners eiskalt aus. Der Argentinier startete eine beeindruckende Aufholjagd, gewann den dritten Satz noch mit 7:5 und dominierte die folgenden Sätze klar mit 6:1 und 6:1, um sich den Sieg zu sichern.
Nach ersten Informationen scheint es sich bei Sinner um nichts Ernsthaftes zu handeln. Vermutlich erlitt er einen Hitzschlag, der zu Dehydrierung führte und es ihm unmöglich machte, seine Leistung aufrechtzuerhalten.
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