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Paris Saint-Germain – Tottenham Hotspur: Wiederholung des Supercups

Im Wiedersehen des diesjährigen UEFA-Supercups empfängt PSG Tottenham. Während Paris die direkte Achtelfinal-Qualifikation anstrebt, suchen die Spurs nach Derby-Frust eine Reaktion.

Paris Saint-Germain – Tottenham Hotspur: Spielvorschau

Die Pariser Titelverteidiger mussten am letzten Spieltag der UEFA Champions League erstmals einen Dämpfer hinnehmen. Das 1:2 gegen Bayern München beendete ihre perfekte Bilanz und das, obwohl PSG die komplette zweite Halbzeit in Überzahl spielte. Zwar verkürzte Neves spät, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Trotzdem steht Paris vor dem fünften Spieltag komfortabel da, rangiert in der Ligaphase auf Platz fünf und bewegt sich weiterhin klar in Richtung direkter Achtelfinaleinzug.

Nach der Niederlage zeigte PSG die richtige Antwort. Zwei Ligasiege in Folge. Ein wildes 3:2 gegen Lyon und ein abgeklärtes 3:0 gegen Le Havre, sorgen für Rückenwind. Zwar wirkt die Mannschaft nicht mehr so übermächtig wie beim Triumph im Finale gegen Inter Mailand, doch sie zählt weiterhin zu den gefährlichsten Offensivformationen Europas. Zudem hat PSG in seiner gesamten UEFA-Champions-League-Historie nie zwei Heimspiele hintereinander verloren. Ein deutliches Indiz für die Stärke im Parc des Princes.

Tottenham reist dagegen mit erheblichen Sorgen nach Paris. Die 1:4-Niederlage im North London Derby war ein schmerzhafter Tiefpunkt. Arsenal war den Spurs in allen Belangen überlegen und die Fans verließen das Stadion lange vor dem Schlusspfiff. Trainer Thomas Frank entschied sich für ein defensives 5-2-3-System, das jedoch völlig wirkungslos blieb. Auch in der Liga stehen nun drei Niederlagen aus den letzten fünf Spielen zu Buche.

In Europa präsentieren sich die Spurs jedoch stabiler. Zwei Siege, zwei Unentschieden und fünf Zu-Null-Spiele in ihren vergangenen sieben Europapartien sprechen für ihre defensive Qualität, zumindest abseits der Premier League. Die beiden Auswärtsspiele in der UEFA Champions League endeten unentschieden, während das Aufeinandertreffen im Supercup erst im Elfmeterschießen an PSG ging. Angstfrei reisen die Londoner jedoch nicht an. Die Liste der Ausfälle ist lang und die Formkurve zeigt spürbar nach unten.

Paris Saint-Germain – Tottenham Hotspur: Team-News

PSG muss auf mehrere Schlüsselspieler verzichten: Hakimi fällt nach seiner schweren Knöchelverletzung weiterhin aus, zudem sind Dembele und Doue ebenfalls nicht dabei. Ersatz bietet sich dennoch reichlich: Barcola und Kvaratskhelia stehen bereit und bringen Tempo sowie Eins-gegen-Eins-Qualität mit. In der Abwehr dürfte Pacho in die Startelf zurückkehren, im Mittelfeld wird Fabian Ruiz erwartet. Zaire-Emery könnte erneut als Hybrid-Rechtsverteidiger agieren.

Die Personalprobleme der Spurs sind gravierend. Offensivmann Brennan Johnson fehlt nach seiner Roten Karte aus dem Spiel gegen Kopenhagen. Dazu gesellen sich Maddison, Dragusin, Takai, Kulusevski, Solanke und Bissouma, fast die Hälfte des Stammpersonals fällt aus. Immerhin könnte Davies nach Oberschenkelproblemen zurückkehren. Xavi Simons dürfte nach seiner Schonung im Derby wieder in die Startelf rücken und das Kreativzentrum besetzen, während Kolo Muani und Richarlison die Offensive komplettieren.

Paris Saint-Germain – Tottenham Hotspur: Voraussichtliche Aufstellungen

Paris Saint-Germain: Chevalier – Zaire-Emery, Zabarnyi, Pacho, Mendes – Ruiz, Vitinha, Neves – Lee, Barcola, Kvaratskhelia

Tottenham Hotspur: Vicario – Porro, Romero, Van de Ven, Udogie – Palhinha, Sarr – Kudus, Simons, Richarlison – Kolo Muani

Wo läuft Paris Saint-Germain – Tottenham Hotspur?

Das Spiel wird live bei DAZN übertragen.

Prognose: Paris Saint-Germain – Tottenham Hotspur

Nach dem Derby-Debakel könnte Tottenham versucht sein, mutiger aufzutreten. Ein reines Abwehrbollwerk hat zuletzt überhaupt nicht funktioniert. Doch egal, ob mit Risiko oder Zurückhaltung: Die strukturellen Probleme der Spurs im Spielaufbau sowie die lange Verletztenliste sprechen gegen eine Überraschung in Paris.

Paris Saint-Germain muss zwar auf drei zentrale Offensivspieler verzichten, bleibt aber individuell klar überlegen und ist zu Hause eine Macht. Mit Barcola, Kvaratskhelia und Neves hat Paris genug Qualität, um selbst organisierte Gegner auseinanderzuspielen.

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