Der Underdog aus Pafos muss am Mittwoch in der UEFA Champions League beim FC Villarreal antreten. Beide Klubs warten nach drei Spieltagen immer noch auf den ersten Sieg.
Es ist schon eine echte Sensation, dass der FC Pafos überhaupt in der Königsklasse dabei ist. Noch beeindruckender ist aber, dass der Underdog aus Zypern erst eines seiner drei Spiele in der Ligaphase verloren hat. Mit zwei Punkten hält man sogar Anschluss an die Top-24. Man hat nichts zu verlieren und ist bereit für den ersten ganz großen Coup. Die nächste Chance dazu bietet sich am Mittwoch im Heimspiel gegen den FC Villarreal. Auch die Spanier warten im laufenden Wettbewerb noch auf das erste Erfolgserlebnis.
Pafos: Michail – Bruno, Luckassen, David Luiz, Pileas – Quina, Pepe – Dimata, Dragomir, Orsic – Bassouamina. Trainer: Juan Carlos Carcedo
Villarreal: Luiz Junior – Pedraza, Veiga, Foyth, Mourino – Moleiro, Partey, Comesana, Pepe – Mikautadze, Moreno. Trainer: Marcelino
Gute Nachrichten gibt es von Seiten der Gastgeber. Nur ein Profi fällt für das Heimspiel gegen den FC Villarreal verletzungsbedingt oder gesperrt aus. Dabei handelt es sich um Joao Carreira, der aufgrund einer Roten Karte zuschauen muss. Die Gäste aus Spanien müssen auf Pau Cabanes, Logan Costa und Willy Kambwala verletzungsbedingt verzichten.
Pafos: Carreira
Villarreal: Cabanes, Costa, Kambwala
Das Duell zwischen Pafos und Villarreal ist eines der früheren Spiele, die am Mittwoch, den 5. November 2025 angepfiffen werden. Anstoß ist um 18:45 Uhr. Für die Übertragung ist der Streaminganbieter „DAZN“ zuständig.
Der FC Pafos weicht in der Champions League nach Limassol, genauer gesagt ins Alphamega Stadium aus. Bei UEFA-Wettbewerben trägt sie den Namen „Limassol Arena“. Sie ist die Heimat der Fußballvereine AEL Limassol, Apollon Limassol und Aris Limassol. Das Stadion wurde im Jahr 2022 eröffnet und bietet Platz für 10.300 Zuschauer. Schon in der Saison 2024/25 hat der FC Pafos hier seine Europapokalspiele der Conference League ausgetragen.
Die Leverkusener müssen sich erst einmal schütteln. Nach dem mühsamen Erfolg im Pokal gegen Paderborn kam man am vergangenen Spieltag in der Bundesliga mit 0:3 bei den Bayern unter die Räder. Wieder einmal wurden der Werkself von einem Spitzenklub die Grenzen aufgezeigt, so wie schon am 3. Spieltag der UEFA Champions League beim 2:7 gegen Paris. Damit muss Leverkusen weiterhin auf den ersten Sieg warten. Zuvor sprangen lediglich zwei Unentschieden in Kopenhagen (2:2) und daheim gegen Eindhoven (1:1) heraus. Dennoch sollte man nicht alles schlechtreden. Von den bisherigen 14 Pflichtspielen hat Bayer auch nur drei verloren und sieben gewonnen. Vier Begegnungen endeten unentschieden.
Benfica ist in der Königsklasse sogar noch schlechter gestartet. Neben Ajax ist der Gastgeber aus Lissabon das letzte verbleibende Team noch ohne Punktgewinn. Auf ein 2:3 gegen Qarabag Agdam folgten ein 0:1 beim FC Chelsea und ein 0:3 bei Newcastle United. Dafür hat Benfica die Generalprobe gegen Vitoria Guimaraes mit 3:0 gewonnen und ist in der heimischen Liga noch ungeschlagen. Dennoch hat man mit sieben Siegen und drei Unentschieden als Dritter schon vier Zähler Rückstand auf Spitzenreiter FC Porto. Im direkten Vergleich mit Leverkusen sieht es eher düster aus. Viermal stand man sich im Europapokal gegenüber, dreimal gabs eine Niederlage. Nur beim letzten Aufeinandertreffen in der Gruppenphase 2014/15 erreichte man daheim ein torloses Unentschieden.
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