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Ole Einar Björndalen
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Ole Einar Björndalen - König der Biathleten

Mit acht Goldmedaillen bei Olympischen Spielen, vier Silber- und einer Bronzemedaille sowie insgesamt 44 Medaillen bei Weltmeisterschaften ist Ole Einar Björndalen der erfolgreichste Biathlet der Geschichte.

Herkunft und Anfänge

Am 27. Januar 1974 erblickte Ole Einar Björndalen im norwegischen Drammen das Licht der Welt. Schon als Kind entdeckte er seine Leidenschaft für den Wintersport. Mit zunehmendem Alter nahm er schon früh an lokalen Wettkämpfen teil und erwarb sich schnell den Ruf eines talentierten Sportlers. Unermüdlich arbeitete er daran, sein Können zu perfektionieren. Bald nahm er an nationalen Wettkämpfen teil und wurde schließlich in die norwegische Biathlon-Nationalmannschaft berufen.

Durchbruch

Seinen ersten Weltcupsieg feierte er im Januar 1996 in Antholz, was ihm am Ende der Saison 1995/96 den neunten Platz im Gesamtweltcup einbrachte. Bei den Weltmeisterschaften 1997 in Osrblie gewann er die Silbermedaille in der Staffel und die Bronzemedaille in der Verfolgung. Ole Einar und sein Bruder Dag bildeten lange Zeit das Herz der norwegischen Nationalmannschaft, doch mit den Erfolgen von Hanevold, Andresen und Gjelland war für Dag kein Platz mehr. Die Saison 1997/98 wurde zum Wendepunkt in Björndalens Karriere. Bei den Olympischen Spielen in Nagano gewann er Gold im Sprint und Silber in der Staffel. Die Weltmeisterschaften brachten Gold mit der Mannschaft und Silber in der Verfolgung. Die Saison krönte er mit seinem ersten Weltcup-Gesamtsieg und der Goldmedaille in Aftenposten.

Die 2000er

Die 2000er-Jahre starteten für Björndalen mit einem Höhepunkt bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City. Er siegte in allen vier Disziplinen und wurde zum erfolgreichsten Athleten der Spiele. Trotzdem reichte es im Gesamtweltcup nur zum dritten Platz. In der Saison 2002/03 feierte er seinen zweiten Gesamtweltcupsieg und holte bei den Weltmeisterschaften Einzel-Gold in Sprint und Massenstart. Die Saison 2003/04 begann vielversprechend mit Siegen in Kontiolahti und Hochfilzen. Björndalen gewann zwei weitere Weltcuprennen, erreichte jedoch im Gesamtweltcup nur Platz zwei. Die Weltmeisterschaften in Oberhof verliefen im Schatten seines Dauerrivalen Poiree und wurden zusätzlich durch den Tod seiner Mutter belastet. Trotzdem gewann er mit der Staffel Silber und holte drei Bronzemedaillen in den Einzeldisziplinen. 

In der Saison 2004/05 feierte Ole Einar Björndalen trotz anfänglicher Schwankungen im Gesamtweltcup eine beeindruckende Rückkehr. Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Hochfilzen dominierte er mit Goldmedaillen im Sprint, Verfolgungs- und Massenstartrennen sowie mit der Staffel. Die Saison 2005/06 begann vielversprechend, endete jedoch ohne Einzeltitel bei den Olympischen Spielen in Turin. Nach den Spielen kehrte Björndalen mit seinem vierten Gesamtweltcupsieg auf die Erfolgsspur zurück. 

Die Saison 2006/07 war geprägt von Björndalens Dominanz mit elf Siegen, aber er verpasste den Gesamtweltcup aufgrund ausgelassener Rennen. Die Saison 2007/08 markierte seine Rückkehr zur Topform mit dem fünften Gesamtweltcupsieg und Gold bei den Weltmeisterschaften in Östersund. In der Saison 2008/09 setzte er seine Erfolgsgeschichte fort, gewann den sechsten Gesamtweltcup und holte vier WM-Goldmedaillen in Pyeongchang. Trotz anfänglicher Rückschläge demonstrierte Björndalen erneut seine Klasse und sicherte sich den Gesamtweltcup vor seinen Konkurrenten.

Die 2010er Jahre

Die Saison 2009/10 begann für Ole Einar Björndalen mit gemischten Ergebnissen, darunter Platz 43 im Einzelrennen in Östersund. Trotz anfänglicher Schwankungen gewann er bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver Gold mit der norwegischen Staffel. In der Weltcup-Gesamtwertung belegte er den zehnten Platz. Die Saison 2010/11 begann vielversprechend mit einem zweiten Platz über 20 km in Östersund. Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Chanty-Mansijsk gewann er zwei Goldmedaillen mit der Staffel, schwächelte aber im Sprint und in der Verfolgung. Am Ende der Saison belegte er den zehnten Platz im Gesamtweltcup. In der Saison 2011/12 setzte Björndalen seine Erfolgsgeschichte fort. Er gewann Gold mit der Mixed-Staffel bei den Weltmeisterschaften und erreichte Podestplätze im Weltcup. Am Ende der Saison belegte er den 16. Die Saison 2013/14 endete mit einem beeindruckenden Erfolg Björndalens bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Der 40-Jährige gewann Gold im Sprint und mit der Mixed-Staffel. Er wurde erneut zu Norwegens Sportler des Jahres gewählt. In der Saison 2015/16 gewann Björndalen seine letzte WM-Goldmedaille im heimischen Oslo. Trotz seines fortgeschrittenen Alters bewies er mit einem Einzelsieg in Östersund seine Ausdauer. Bei den Weltmeisterschaften in Oslo gewann er Silber im Sprint und in der Verfolgung sowie Gold und Bronze mit der Staffel und im Massenstart.

Karriereende

In der Saison 2017/18 versuchte Björndalen vergeblich, sich für die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang zu qualifizieren. Dennoch übernahm er für die letzten drei Weltcups der Saison in Kontiolahti, Oslo und Tjumen den Startplatz von Emil Hegle Svendsen, der die Saison aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig beendete. Sein Abschiedsrennen fand am 24. März 2018 im russischen Tjumen statt, wo er das Verfolgungsrennen auf Platz 32 beendete. Auf einer Pressekonferenz am 3. April 2018 gab Björndalen seinen Rücktritt vom aktiven Leistungssport bekannt. Als besonderen Abschluss nahm er am 29. Dezember 2018 gemeinsam mit seiner Frau Darja Domratschawa an der World Team Challenge teil, bei der sie den dritten Platz belegten.

Björndalen - Der Trainer

Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang, für die er sich nicht qualifizieren konnte, war Ole Einar Björndalen Trainer des weißrussischen Teams. Dort gewannen die weißrussischen Frauen die olympische Goldmedaille in der Staffel, während seine Frau Darja Domratschawa die Silbermedaille im Massenstart holte. Zur Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele 2022 wurde Björndalen im Herbst 2019 zum Cheftrainer der chinesischen Biathlonmannschaft ernannt. Sein Vertrag lief im März 2022 aus.

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