Die Fans wollten es und die Fans bekommen es, das berühmt berüchtigte Spiel sieben in den NBA Finals.
Die Oklahoma City Thunder (Sieg-Quote: 1.31) und die Indiana Pacers (3.35) treten diesen Montag (23.06.) zum siebten Spiel in den Finals der NBA im Paycom Center in Oklahoma City gegeneinander an, die Partie gibt's live auf DAZN um 02:00 Uhr zu sehen.
Guard: Gilgeous-Alexander, Dort, J. Williams, Caruso, Joe, Flagler, Wiggins, Wallace, Mitchell, K. Williams, Topic, Ducas
Forward: Jones, Jaylin Williams, Dieng
Center: Holmgren, Carlson, Hartenstein
Head Coach: Daigneault
Players to Watch: Gilgeous-Alexander (32.7 PTS), Hartenstein (10.7 REBS), Gilgeous-Alexander (6.4 ASTS), Hartenstein (58.1% Field Goal), Ducas (100% Free Throw), Ducas (47.6% 3 Point Field Goal), Wallace (1.8 STLS), Holmgren (2.2 BLKS)
Guard: Haliburton, Mathurin, Nembhard, McConell, Dennis, Furphy, Nesmith, Sheppard, Jackson
Forward: Siakam, Jackson, Johnson, Freeman, Walker, Toppin
Center: Bryant, Bradley, Turner
Head Coach: Carlisle
Players to Watch: Siakam (20.2 PTS), Siakam (6.9 REBS), Haliburton (9.2 ASTS), Bradley (64.4% Field Goal), Wiseman (100% Free Throw), Nesmith (43.1% 3 Point Field Goal), Haliburton (1.4 STLS), Turner (2.0 BLKS)
Die Oklahoma City Thunder haben eine beeindruckende Saison hingelegt, die zweifellos mit dem Gewinn der Meisterschaft gekrönt werden sollte. Sie schlossen die reguläre Saison an der Spitze der Western Conference ab und setzten sich in den Playoffs zunächst überzeugend mit 4-0 gegen die Memphis Grizzlies durch. Im nächsten Schritt folgte eine knappe Serie gegen die Denver Nuggets, die sie mit 4-3 gewannen, das bisher schwierigste Match ihrer Postseason. Im Conference-Finale dominierten die Thunder deutlich und besiegten die Minnesota Timberwolves mit 4-1. Jetzt stehen sie im NBA-Finale gegen die Indiana Pacers, die Serie ist sechsmal unentschieden. Obwohl die Thunder zuvor 3-2 führten und den Titel fast auf ihrer Hand hatten, verpassten sie den entscheidenden Sieg. In Spiel 6 verloren sie auf fremdem Platz mit 91:108 deutlich. Während sich Superstar Shai Gilgeous-Alexander und Jalen Williams bislang stark präsentierten, blieben sie in dieser letzten Partie weit hinter ihren Leistungen zurück. Gilgeous-Alexander erzielte 21 Punkte, Williams 16, doch das reichte nicht gegen ein energisches Pacers-Team. Nun haben die Oklahomaer erneut die Chance, den Titel im eigenen Stadion zu holen.
Die Indiana Pacers blickten auf eine turbulente Saison zurück, was sich auch in ihrer Endplatzierung widerspiegelte: Sie belegten den vierten Platz in der Eastern Conference mit einer Bilanz von 50 Siegen und 32 Niederlagen. Im Playoff-Auftakt gegen die Milwaukee Bucks gewannen sie überzeugend mit 4-1. Im Viertelfinale wartete eine noch größere Herausforderung: die Cleveland Cavaliers, die die Eastern Conference in der regulären Saison dominiert hatten. Doch die Pacers entzauberten sie mit einem klaren 4:1 und zogen ins Conference-Finale gegen die Rivalen, die New York Knicks, ein. Hier verlief alles reibungslos, man gewann die Serie mit 4-2. Im Finale starteten die Pacers stark, als Tyrese Haliburton kurz vor Ende des ersten Spiels mit einem Buzzer-Beater für einen Vorsprung sorgte. Nach den ersten drei Spielen lag das Team mit 2-1 in Führung und alles schien nach Plan zu laufen. Doch im vierten Spiel gingen die Kräfte schwächer und Oklahoma City rückte auf 3-2 vor. Trotz der Verletzung von Haliburton gaben die Pacers nicht auf. Mit einer beeindruckenden Heimpartie in Spiel 6, bei der sechs Spieler zweistellig punkteten, holten sie den Sieg und glichen die Serie aus. Obi Toppin führte die Statistik mit 20 Punkten an, gefolgt von Andrew Nembhard mit 17, während Pascal Siakam mit 16 Punkten und 13 Rebounds eine starke Leistung zeigte.
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