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Fußball

Ein letztes Mal geht es in diesem Kalenderjahr in die Länderspielpause. Deutschlands neuer Bundestrainer Julian Nagelsmann bestreitet dann gegen die Türkei und gegen Österreich sein drittes und viertes Spiel an der Seitenlinie. Ein verstärkter Fokus des noch jungen Übungsleiters wird dabei auf mehr Stabilität und Variabilität in der Abwehr liegen. Bei seinen Debüt-Spielen gelang es Deutschland erneut nicht, die Null hinten zu halten, wenngleich die Offensive bereits erste Verbesserungen zeigte.

Während der Nordamerika-Reise der DFB-Auswahl im vergangenen Monat zeigte sich der neue Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits beeindruckt, ob der körperlichen Verfassung der amerikanischen NFL-Spieler. Nagelsmann besuchte während des Aufenthalts ein Spiel der New England Patriots und zeigte sich angetan von der Physis der Spieler sowie der unzähligen taktischen Varianten in den Playbooks der Spieler. „Das geht bei uns aber nicht. Würde ich das so machen, wäre ich wohl nicht mehr lange im Amt.“ Angesichts des kurzen Zeitraums, der Nagelsmann bis zur Heim-EM bleibt verständlich, dass er sich nun lieber auf die Basics und keine vollkommen neuen Taktiken fokussieren möchte.

Stabiles Verteidigen, das wollen wir hinkriegen

Der viermalige Weltmeister will die kommende Heim-EM 2024 ruhmreicher als die vergangenen internationalen Turniere bestreiten. Alles andere als ein Weiterkommen bis mindestens ins Viertelfinale würde dem neuen Trainer als Versagen angekreidet werden. Sollte Nagelsmann jedoch die Überraschung gelingen, er könnte sich eine neue Ära mit der Nationalmannschaft aufbauen und dem DFB helfen, seinen ramponierten Ruf der letzten Jahre etwas zu aufzupolieren. Dabei soll insbesondere die Defensive das Prunkstück der Mannschaft werden, kombiniert mit dem für Nagelsmann bekannten Variantenreichtum in der Ausführung: „Unsere Baustelle ist stabiles Verteidigen, das wollen wir jetzt hinkriegen. Auch mit einer erweiterten taktischen Herangehensweise. Wir müssen defensiv variabler werden.

Was:Deutschland – Türkei
Wann:18.11.2023, 20:45 Uhr
Wo:Olympiastadion, Berlin
TV/ StreamRTL
Quoten:Deutschland 1.50, Türkei 6.50

Mit dem kommenden Freundschaftsspiel-Gegner Türkei kommt nun auch der erste Härtetest für Nagelsmann, konnte sich die türkische Nationalmannschaft doch bereits erfolgreich für das Turnier qualifizieren. Zudem könnte das Spiel im Berliner Olympiastadion zu einem halben Auswärtsspiel werden, es werden viele türkische Fans für das Spiel erwartet. Doch auch darüber scheint sich der neue Trainer zu freuen: „Das wird sehr, sehr laut. Es werden viele türkische Fans da sein, das ist immer schön, eine starke Emotionalität zu spüren. Wir freuen uns auch, wenn die deutschen Fans mitgrölen und dagegenhalten.“

Kimmich in der Abwehr?

Nagelsmann ließ sich bisher nicht in die Karten schauen, ob er die langfristige Baustelle auf der Rechtsverteidiger-Position mit Joshua Kimmich zu füllen versucht. Aufgrund der Berufung Gündogans zum Teamkapitän würde dieser Schritt zumindest logisch erscheinen, sollte er nicht noch einmal einen Spieler nachberufen. Zudem ist fraglich, wie der neue DFB-Stürmer Marvin Ducksch von Werder Bremen performen wird. Neben dem mehr oder weniger gesetzten Niclas Füllkrug im Sturmzentrum sind noch drei bis vier Positionen im Sturm offen, die von einer Vielzahl an möglichen Kandidaten gefüllt werden möchte. 

Am Dienstag steht dann das zweite Spiel dieser Länderspielpause an, wenn es gegen die österreichische Nationalmannschaft geht. Unklar ist seit diesem Wochenende, ob Mats Hummels Teil des Aufgebots von Julian Nagelsmann sein kann. Noch früh in der ersten Halbzeit im Spiel gegen den VfB Stuttgart wurde der Routiniervom BVB verletzt ausgewechselt. Im Verlaufe Montagmorgens stehen weitere Untersuchungen an, die Aufschluss über Hummels Einsatzbereitschaft geben sollten. Angesichts der späten Ansetzung des zweiten Spiels zeigen sich jedoch nicht alle Bundesligisten zufrieden, der FC Bayern spielt am Freitagabend bereits wieder in der Liga und rechnet erst am Mittwoch mit der Ankunft vieler seiner Nationalspieler. Über diesen Umstand echauffierte sich Trainer Thomas Tuchel am Samstag in der Pressekonferenz. 

Die in diesem Artikel angezeigten Quoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung korrekt und können Schwankungen unterliegen.

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