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Benjamin Smith/EHC Red Bull München
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München muss weiter zittern

Die DEL-Saison neigt sich dem Ende entgegen. Am Montag hat der ERC Ingolstadt als erster Klub das Finale der Playoffs erreicht. Die Panther besiegten die Adler Mannheim nach sechs Spielen mit 4:2. Noch alles offen ist hingegen zwischen München und Wolfsburg.

Der Traum von der neunten Meisterschaft der Vereinsgeschichte ist geplatzt. Die Adler Mannheim mussten sich in der Halbfinal-Serie gegen den ERC Ingolstadt mit 2:4 geschlagen geben. Dabei hatten die Kurpfälzer in der eigenen Halle durchaus die Chance, die Serie auf 3:3 auszugleichen. Ingolstadt aber erwischte den besseren Start und ging schon nach vier Minuten durch Wayne Simpson mit 1:0 in Führung. Die Adler fanden gegen die Defensive der Oberbayern kein Mittel. Eine Sekunde vor Spielschluss netzte Stefan Matteau ins leere Tor zum 2:0-Endstand ein. Am Ende ging der Seriensieg für den ERC völlig in Ordnung. Die Ingolstädter haben alle drei Auswärtsspiele in Mannheim gewonnen. Daher konnte man sich sogar zwei Heimpleiten erlauben. 

„Das war eine intensive Serie. Wir wurden heute sehr in die Defensive gedrängt. Aber wir sind überglücklich“, sagte ERC-Coach Mark French nach dem Einzug ins Finale. „Mannheim hat sehr aggressiv gespielt und viel Zeit in unserer Zone verbracht. Wir hätten es uns selbst zwar leichter machen können, aber die Jungs haben alles aus sich herausgeholt und extrem hart gearbeitet. So richtig realisiert haben wir den Finaleinzug noch nicht, aber das wird in den nächsten Stunden passieren.“ Es wird das dritte Endspiel in der Vereinsgeschichte der Ingolstädter und das erste seit acht Jahren. Meister wurde der ERC zum ersten und einzigen Mal im Jahr 2014.

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Was:EHC Red Bull München – Grizzlys Wolfsburg
Wann:12.04.2023, 19:30 Uhr
Wo:Olympia Eishalle, München
TV/Stream:Magenta Sport
Quoten:München 1.20, Wolfsburg 4.75

Das beste Team der Hauptrunde aus München reiste ebenfalls mit einer 3:2-Fürhung zum dritten Auswärtsspiel der Serie nach Wolfsburg. Zum Sieg und dem damit verbundenen Einzug ins Finale hat es jedoch nicht gereicht. Die Wolfsburger erwischten den besseren Start und gingen durch Trevor Mingoia in der 18. Spielminute in Führung. In der zweiten Minute des Mitteldrittels erhöhte Tyler Morley auf 2:0. Die Münchner konnten in der 34. Minute im Powerplay durch Andreas Eder zwar nochmal verkürzen, doch nur eine Minute später stellte Fabio Pfohl den alten Abstand wieder her. Der Treffer von Chris DeSousa zum 2:3 aus Sicht der Münchner war am Ende nicht genug. „Das ist bitter für uns. Wir haben zwei, drei kleine Fehler gemacht, die hat Wolfsburg eiskalt bestraft. Wolfsburg war effizienter“, fasste Nationalspieler Yasin Ehliz anschließend gegenüber „Magenta Sport“ passend zusammen. 

So also fällt die Entscheidung am Mittwochabend in der bayrischen Landeshauptstadt. Die Wolfsburger haben den Münchnern jetzt schon drei Spiele abgenommen und bewiesen, dass sie auch mit dem amtierenden Vizemeister mithalten können. Das erste Spiel in München haben die Grizzlys noch mit 2:5 verloren. Spiel zwei konnten sie mit 5:3 gewinnen. Das dritte Gastspiel ging mit 3:2 in der Overtime wieder an den ERC. Die Chancen stehen 50:50. Ehliz hat den Wolfsburgern schon mal einen heißen Tanz angekündigt: „Beide Mannschaften freuen sich auf Spiel sieben. Wir brennen drauf.“ Obwohl die Serie nach wie vor ausgeglichen ist, spricht der direkte Vergleich eher für die Münchner. Die Roten Bullen haben nur drei der letzten 13 Vergleiche verloren. Alle in den derzeitigen Playoffs.

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