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Miroslav Klose
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Miro Klose – Der deutsche WM-Rekordtorschütze

Deutschland hat in seiner Fußballgeschichte viele große Stürmer hervorgebracht. Einer, der seine Karriere erst 2016 beendet hat, gehört zweifelsohne dazu. Die Rede ist von Miroslav Klose. Der gebürtige Pole hat sich mit seinen Leistungen in der Nationalmannschaft einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert.

Miroslav Klose hat in seiner Karriere viel erlebt. Der Stürmer spielte in der Bundesliga für den 1. FC Kaiserslautern, Werder Bremen und den FC Bayern. In Italien kickte er fünf Jahre für Lazio Rom, ehe er seine Karriere nach drei deutschen Meisterschaften und drei deutschen sowie einem italienischen Pokalsieg 2016 beendete. Auf Vereinsebene feierte Klose große Erfolge. Unsterblich aber machte er sich im Trikot der Nationalmannschaft. Klose stellte mit dem Adler auf der Brust einige Rekorde auf. Er ist der einzige Spieler, der in vier WM-Halbfinals eingesetzt wurde. Außerdem erzielte er 16 Tore bei Weltmeisterschaften, womit er den Brasilianer Ronaldo als WM-Rekordtorschütze ablöste.

Die Wahl fiel auf Deutschland

Dabei hätte alles auch ganz anders kommen können. Klose konnte sich für drei Nationalmannschaften entscheiden. Neben Deutschland wären dies sein Geburtsland Polen und Frankreich gewesen, wo er die ersten sechs Jahre seines Lebens verbrachte. Mit der Entscheidung für den DFB hat er im Nachhinein alles richtig gemacht.

Sein Debüt für die Nationalmannschaft feierte er am 24. März 2001 in Leverkusen gegen Albanien gleich mit seinem ersten Tor. Kurz vor Schluss traf er zum 2:1-Endstand. Nur ein Jahr später wurde er für den Kader zur WM 2002 in Südkorea und Japan nominiert. Dort führte er Deutschland mit fünf Toren, die er alle per Kopf erzielte, bis ins Finale, das schließlich mit 0:2 gegen Brasilien verloren wurde. Fünf Kopfballtore bei einer Endrunde ist bis heute ein unerreichter Rekord.

Zwei vergebliche Anläufe 2006 und 2010

Für die WM 2006 im eigenen Land baute Nationaltrainer Jürgen Klinsmann ebenfalls auf Klose im Angriff. Wieder gelangen ihm fünf Tore, doch diesmal erhielt er nicht wie vier Jahre zuvor den Silbernen, sondern den Goldenen Schuh als bester Torschütze des Turniers. Der Weg führte bis ins Halbfinale, wo Deutschland dramatisch in der Verlängerung am späteren Weltmeister Italien scheiterte.

Unter Klinsmanns Nachfolger Joachim Löw war Klose ebenfalls eine wichtige Größe in der Nationalmannschaft. Obwohl er gerade eine durchwachsene Saison in München hinter sich gebracht hat, schenkte ihm Löw das Vertrauen und wurde nicht enttäuscht. Klose traf gleich im ersten Spiel zum zwischenzeitlichen 2:0 gegen Australien (4:0). Anschließend wurde er jedoch gegen Serbien mit Gelb-Rot vom Platz gestellt und kam in der Gruppenphase nicht mehr zum Einsatz. Im Achtelfinale gegen England (4:1) erzielte er die Führung. Beim anschließenden 4:0 über Argentinien traf Klose doppelt. Der Weg endete jedoch im Halbfinale gegen Spanien (0:1).

Die Krönung und der Rekord 2014

2014 sollte Klose seine vierte und letzte WM absolvieren. Im Vorfeld traf er beim 6:1 gegen Armenien zum 4:1 und löste Gerd Müller als alleinigen Rekordtorschützen der Nationalmannschaft ab. Bei der Endrunde saß er zum Auftakt gegen Portugal (4:0) nur auf der Bank. Erst im zweiten Gruppenspiel kam Klose in der 69. Minute als Einwechselspieler und erzielte nur zwei Minuten später den 2:2-Endstand. Es war sein 15. WM-Tor, womit er mit Ronaldo gleichziehen konnte. Im abschließenden Gruppenspiel gegen die USA (0:1) kam er nochmal von der Bank. Im Achtelfinale gegen Algerien (2:1 n.V.) wurde er nicht eingesetzt. Ab dem Viertelfinale gehörte er jedoch wieder der Startformation an.

In der Runde der letzten Acht wurde Frankreich mit 1:0 besiegt. Es folgte im Halbfinale das Duell mit WM-Gastgeber Brasilen. Das Spiel sollte in die Geschichte eingehen. Deutschland besiegte die Selecao mit 7:1, wobei Klose das 2:0 erzielte und somit alleiniger WM-Rekordhalter wurde. Im Finale absolvierte Klose sein 137. und letztes Spiel für die Nationalmannschaft. Ein Tor gelang ihm zwar nicht, dafür holte er sich mit der DFB-Auswahl durch ein 1:0 nach Verlängerung den Titel.

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