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MotoGP
  1. MOTORSPORT

Marquez rockt auch Misano

An diesem Wochenende steigt in der MotoGP der Große Preis von San Marino. Marq Marquez hat sich nach seinem zweiten Platz in Katalonien im Freien Training wieder ganz nach oben geschoben.

Der siebte WM-Titel für Marc Marquez rückt näher und näher. Mit 182 Punkten Vorsprung auf seinen Bruder Alex geht der Spanier in das siebtletzte Rennen der Saison in Misano. Beim kommenden Rennen in Motegi könnte Marquez also schon Weltmeister werden. Vorausgesetzt, er liefert in San Marino ab. Das hat der WM-Leader getan und sich am Freitag im Freien Training die Bestzeit gesichert. Zwischen Ihm und dem Zehnten Fabio di Giannantonio lagen aber nur vier Zehntelsekunden. Es könnte ein spannendes Rennwochenende werden.

Das ist der Kurs

Der Große Preis von San Marino wird auf dem Misano World Cicruit Marco Simoncelli nahe Misano Adriatico ausgetragen. Zwischenzeitlich wechselte der GP zwischen Misano, Imola und Mugello. Seit 2007 ist Misano wieder der einzige Austragungsort. Seitdem wird der Kurs auch im Uhrzeigersinn gefahren. Die Strecke besitzt eine Länge von 4,226 Kilometern mit 16 Kurven. Marc Marquez ist seit 2024 mit seinem vierten Sieg alleiniger Rekordhalter vor Jorge Lorenzo und Valentino Rossi, die in Misano je dreimal triumphieren konnten.

So lief das Rennen in der letzten Saison

In der vergangenen Saison fand der Große Preis von San Marino am 8. September statt. Es war das 13. Rennwochenende des Jahres. Im Sprint setzte sich damals Jorge Martin vor Francesco Bagnaia und Franco Morbidelli durch. Im Rennen stand Marc Marquez ganz oben auf dem Siegerpodest. Bagnaia wurde Zweiter vor Enea Bastianini. Jorge Martin holte auf Rang 15 lediglich einen Punkt. Damit rückte Bagnaia wieder bis auf sieben Zähler an WM-Leader Martin heran. Marquez lag nach dem Rennen mit 259 Punkten auf Rang drei.

Der Ausblick für das Wochenende

Marquez hat sich am Freitag mit einer Zeit von 1:30,480 Minuten die Bestzeit eingefahren und seinen ersten Verfolger Marco Bezzecchi um 0,147 Sekunden hinter sich gelassen. Dabei lag er am Vormittag in der ersten Session noch auf Rang fünf. Entsprechend äußerte sich der Spanier im Anschluss: „In FP1 hatte ich noch Probleme. Ich habe gegen das Motorrad gekämpft. Aus Barcelona kommend ging es wohl nicht nur mir so. Es fühlte sich sehr steif an und ich wurde überall durchgeschüttelt. Für das Training haben wir einen Neuanfang gewählt und ich bin auch anders gefahren. Es ist uns durch meine Fahrweise ein Fortschritt gelungen und das Team hat mir mit dem Setup geholfen.“

Ebenfalls in die Top-Ten haben es Franco Morbidelli, Francesco Bagnaia, Alex Marquez, Joan Mir, Luca Marini, Jorge Martin, Pedro Acosta und Fabio di Giannantonio geschafft. Obwohl die Top-Ten nur vier Zehntelsekunden zusammenlagen, hat Alex Marquez schon wieder eine Vorahnung, wie das Rennen am Sonntag laufen wird. An die Wiederholung seines Erfolgs von Katalonien glaubt er wohl nicht. „Marc hat hier einen Rhythmus, er fliegt über die Strecke. Er ist allen anderen einen Schritt voraus. Für uns war das heute aber für Misano in Ordnung“, so der WM-Zweite.

Am Samstag geht es weiter mit dem nächsten Freien Training um 10:10 Uhr, gefolgt von der Qualifikation. Der Sprint ist auf 15:00 Uhr angesetzt. Am Sonntag folgt das Warm-Up um 09:40 Uhr und das Rennen um 14:00 Uhr.

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