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Marco Rose/RB Leipzig
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Marco Rose neuer AFC Bournemouth Trainer: Spielstil, Lieblingsformation und was den neuen Cherries-Coach auszeichnet.

Marco Rose ist offiziell der neue Cheftrainer von AFC Bournemouth. Lasst uns die Karriere und Spielphilosophie von Marco Rose genauer analysieren.

Der Premier-League-Klub AFC Bournemouth bestätigte am 20. April 2026, dass der 49-Jährige im Sommer das Amt des Cheftrainers übernehmen wird und einen Vertrag über 3 Jahre unterschrieben hat. Er folgt auf Andoni Iraola, der den Verein nach Ablauf seines Vertrags am Ende der Saison verlassen wird. Für Marco Rose ist es die erste Station als Cheftrainer in England und generell sein erster Trainerjob außerhalb Deutschlands und Österreichs.  

Dass Bournemouth bei dieser Personalie auf Marco Rose setzt, wirkt logisch. Der Klub hat sich unter Iraola mit aggressivem, offensiven und mutigem Fußball ein klares Profil erarbeitet. Genau in diesem Bereich bringt Rose einen Ruf mit, der gerade in Deutschland über Jahre gewachsen ist.

Marco Roses Karriere:

Marco Rose wurde 1976 in Leipzig geboren und durchlief die Jugend von Lokomotive Leipzig. Als Profi spielte er später unter anderem bei Mainz 05 als linker Verteidiger und arbeitete dort unter einem gewissen Jürgen Klopp, der für seine Entwicklung eine prägende Rolle hatte. Seine ersten Trainer-Schritte machte Marco Rose in der Leipziger Jugend, ehe er im Red-Bull-System in Salzburg arbeitete und dort schließlich 2007 Cheftrainer wurde. Mit Red Bull Salzburg gewann er 2 österreichische Meisterschaften und machte auch international auf sich aufmerksam.

Danach führte ihn der Weg 2009/20210 zu Borussia Mönchengladbach, wo er die Mannschaft in die Champions League führte. Es folgte der Wechsel zu Borussia Dortmund, wo er zwar Vizemeister wurde, aber nach nur 1 Saison gehen musste. Anschließend übernahm er RB Leipzig, gewann dort 2023 den DFB-Pokal und blieb bis März 2025 im Amt. Bournemouth holt also keinen Trainer aus der zweiten Reihe, sondern einen Coach mit viel Erfahrung auf großen Erfolgen.

Philosophie, Spielstil und Transfers:

Marco Rose steht nicht für passiven Verwaltungsfußball. Seine Teams wollen aktiv sein, hoch anlaufen, den Gegner zu Fehlern zwingen und nach Ballgewinn schnell in gefährliche Zonen kommen. Gleichzeitig gilt Rose nicht als starrer Systemtrainer. Er hat im Lauf seiner Karriere mehrfach gezeigt, dass er seine Grundprinzipien beibehält, die Formation aber an das vorhandene Spielermaterial anpasst. Zugleich wird er von Ex-Spielern und Funktionären als Coach beschrieben, der genau weiß, auf welchen Positionen er Spieler optimal einsetzen muss.  

Was die Grundordnung betrifft, ist Rose eher kein Trainer, der sich für Jahre an genau ein System kettet. In seiner Karriere waren verschiedene Strukturen zu sehen, je nach Kader und Gegner. Entscheidend ist eher die Funktionsweise der Mannschaft: hohe Aktivität, viel Arbeit gegen den Ball, mutige Außenverteidiger und Flügelspieler, schnelle Wege nach vorn und offensive Verantwortung über mehrere Linien hinweg.

Was potenzielle Transfers angeht, ist im Moment noch offen, welche Spieler Bournemouth im Sommer gezielt für Rose holen könnte. Dass sein Name schnell mit ehemaligen Weggefährten wie David Raum oder Julian Brandt verbunden wird, ist nachvollziehbar, aber aktuell noch Spekulation. Sicher ist bislang nur: Bournemouth hat ihm einen 3-Jahres-Vertrag gegeben und sieht in ihm den Trainer, der auf Iraolas Arbeit aufbauen und dem Klub womöglich den nächsten Entwicklungsschritt geben kann. 

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