Für die Blue Jackets geht die Reise zu den Kings und die Maple Leafs wollen ihre Heimstärke gegen die Penguins nutzen.
Die Los Angeles Kings (Sieg-Quote: 1.52) und die Columbus Blue Jackets (2.50) treten kommenden Dienstag (23.12.) in Week 12 der NHL-Saison in der Crypto.com Arena in Los Angeles gegeneinander an, die Partie gibt's live auf NHL.TV um 04:00 Uhr zu sehen.
Die Kings gehen trotz jüngster Schwächephase als strukturell reiferes Team und mit dem Heimvorteil in dieses Duell. Das 2:1 in Tampa Bay hat die vorherige Niederlagenserie beendet und gezeigt, dass Los Angeles defensiv weiterhin auf hohem Niveau agiert. In den letzten zehn Spielen ließ die Mannschaft im Schnitt nur 2,1 Gegentore bei 28,3 gegnerischen Schüssen zu und überzeugte mit starker Penalty‑Kill‑Effizienz von rund 81%. Offensiv hakt es zwar mit lediglich 2,2 Toren pro Partie in diesem Zeitraum, doch Spieler wie Adrian Kempe und Kevin Fiala bringen genügend individuelle Klasse mit, um gegen eine schwache Columbus‑Defensive Chancen zu kreieren. Die Kings werden versuchen, das Spiel über ihre Defensive zu kontrollieren, die Scheibe tief zu bringen, physisch in den Zweikämpfen zu sein und über Special Teams Akzente zu setzen. Gelingt es, das Schussverhältnis zu kontrollieren und Columbus vom Slot fernzuhalten, spricht vieles für einen Heimerfolg der Kings.
Columbus reist mit 14‑15‑6‑Bilanz und einer klaren Identität als offensiv gefährliches, aber defensiv anfälliges Team nach Los Angeles. In den letzten zehn Partien erzielten die Blue Jackets im Schnitt 3,1 Tore bei 29 Schüssen, kassierten aber 4,2 Gegentore pro Spiel und weisen mit gut 72,5% Penalty‑Kill eine der schwächeren Unterzahlreihen der Liga auf. Genau diese Mischung aus offensiver Qualität und defensiver Instabilität macht sie zu einem unberechenbaren Gegner: Sie können jeden Abend mehrere Tore erzielen, öffnen aber gleichzeitig viele Räume. Der Gameplan wird darauf beruhen, das Tempo hochzuhalten, früh Druck auf den Kings‑Goalie auszuüben und über Transition‑Angriffe sowie Powerplays zu Chancen zu kommen. Wenn Columbus es schafft, Strafen zu minimieren, im Forecheck aggressiv zu arbeiten und die Kings zu mehr offenem Schlagabtausch zu zwingen, besteht durchaus Upset‑Potenzial in einem torreichen Spiel.
Die Toronto Maple Leafs (Sieg-Quote: Folgt) und die Pittsburgh Penguins (Folgt) treten kommenden Dienstag (23.12.) in Week 12 der NHL-Saison in der Scotiabank Arena in Toronto gegeneinander an, die Partie gibt's live auf Sky um 22:00 Uhr zu sehen.
Toronto steht vor heimischer Kulisse unter Zugzwang, geht aber trotz Mini‑Krise mit grundsätzlich solider Basis in dieses Duell. Die Maple Leafs haben drei Spiele in Folge verloren, sind zu Hause mit 10‑5‑5 aber weiterhin deutlich stabiler als auswärts. Offensiv bleibt die individuelle Qualität hoch: William Nylander kommt auf 11 Tore und 25 Assists, Auston Matthews hat in seinen letzten zehn Partien regelmäßig Scorerpunkte beigesteuert. Problemzone ist die Defensive mit 117 Gegentoren und einem negativen Torverhältnis, was auf Unsauberkeiten im eigenen Drittel und inkonstante Goalie‑Leistungen hindeutet. Gegen Pittsburgh wird Toronto versuchen, das Spieltempo zu diktieren, viel Puckbesitz zu generieren und über die Top‑Reihe schnell in die Tiefe zu kommen. Gelingt es, die Fehlerquote im Aufbau zu reduzieren, die Special Teams stabil zu halten und physisch präsenter zu agieren, hat Toronto gute Chancen, die Serie von Niederlagen zu stoppen.
Pittsburgh reist mit besserer Form und starker Auswärtsbilanz nach Toronto und wirkt im Moment etwas gefestigter. Die Penguins stehen bei 15‑11‑9, haben auswärts 8‑5‑4 geholt und ein knapp negatives Torverhältnis von ‑2 (106:108), was auf viele enge Spiele hinweist. Offensiv führen Sidney Crosby und Evgeni Malkin weiterhin das Team an, beide mit hohen Punktzahlen und gerade Malkin mit einem herausragenden Schnitt gegen die Leafs. Dazu kommt ein starkes Powerplay und eine Penalty‑Kill‑Quote, die über mehrere Wochen zur Ligaspitze gehörte, was für ein sehr strukturiertes Special‑Teams‑Setup spricht. Pittsburgh wird versuchen, Torontos Verunsicherung auszunutzen, defensiv kompakt im Fünferblock zu stehen und über Transition‑Angriffe sowie Überzahlsituationen zuzuschlagen. Wenn die Penguins diszipliniert bleiben, Strafen vermeiden und im Tor erneut stabile Leistungen abrufen, haben sie beste Chancen, Torontos Heimserie empfindlich zu treffen.
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