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Lipowitz schreibt Tour-Geschichte

Gänsehautmoment in Paris: Florian Lipowitz holt einen Podestplatz bei der Tour de France und sorgt damit für eine Sensation, die deutsche Radsportfans feiern lässt.

Lipowitz erobert Paris und das Podium!

Die 21. Etappe der Tour de France 2025 war nicht nur der feierliche Abschluss des dreiwöchigen Radsport-Dramas, sondern bot auch die Bühne für ein deutsches Märchen. Florian Lipowitz krönte sein Tour-Debüt mit einem sensationellen dritten Platz im Gesamtklassement. Es ist das erste Mal seit 19 Jahren, dass wieder ein deutscher Fahrer auf dem Podium der Grande Boucle steht. Ein Moment, der tief in die deutsche Radsportgeschichte eingeht.

Der 24-Jährige vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe bewies nicht nur taktische Reife, sondern auch mentale Stärke. Neben dem Podestplatz sicherte er sich auch das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers. Ein Doppelschlag, der seine Zukunft auf der ganz großen Bühne zementiert.

Pogacar: Der vierte Streich des slowenischen Wunderkindes

Während Lipowitz das deutsche Publikum in Staunen versetzte, war es Pogacar, der sich endgültig in den Olymp der Tour de France einschrieb. Mit seinem vierten Gesamtsieg gehört der 26-Jährige zu den Größten der Radsportgeschichte und das als jüngster Vierfachsieger aller Zeiten.

Trotz des Triumphs wirkte der Superstar eher erleichtert als euphorisch. Wochen der Belastung, des Drucks und der taktischen Finesse hatten ihren Tribut gefordert. Kein Wunder, dass Pogacar „die Kilometer bis Paris zählte“, wie er nach der Zielankunft bekannte.

Van Aerts Meisterstück im Regen von Paris

Der Etappensieg auf dem weltberühmten Pariser Pflaster ging an einen anderen Star des Pelotons: Wout van Aert. Wout van Aert. Der Belgier nutzte sechs Kilometer vor dem Ziel den perfekten Moment, um sich aus dem Windschatten Pogacars zu lösen und unwiderstehlich davonzuziehen. Seine Attacke war präzise, mutig und von Erfolg gekrönt.

Deutsche Radsporthoffnung mit Signalwirkung

Mit seinem Podestplatz tritt Lipowitz in die Fußstapfen von Jan Ullrich, Andreas Klöden und Kurt Stöpel, deren Namen tief im kollektiven Gedächtnis des deutschen Radsports verankert sind. Doch der junge Bayer bringt frischen Wind in die Szene: Er ist demütig, fokussiert und sympathisch.

Sein Erfolg könnte mehr sein als nur ein persönlicher Meilenstein. Er könnte einen neuen Boom auslösen. Für die Teams, den Nachwuchs und alle, die den Radsport in Deutschland wieder ganz oben sehen wollen.

Mit einem deutschen Shootingstar auf dem Podium, einem Superstar als Gesamtsieger und dramatischen Etappen unter schwierigen Bedingungen wird die Tour de France 2025 als eine der prägendsten Ausgaben der letzten Jahre in Erinnerung bleiben. In Paris wurden Emotionen, Ehrgeiz und neue Hoffnung im deutschen Trikot sichtbar.

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