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Andreas Kron
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Kron gewinnt zweite Etappe

Andreas Kron hat die zweite Etappe der Vuelta a Espana gewonnen. Der Däne vom Team Lotto – Dstny riss nach 182 Kilometern von Mataro nach Barcelona die Hände in die Luft. Am Ende lag er sieben Sekunden vor Kaden Groves vom Team Alpecin – Deceuninck und Andrea Vendrame vom Team AG2R Citroen.

Auf Druck der Fahrer und Teams gaben die Organisatoren des Rennens bekannt, dass die Zeit für die Gesamtwertung bereits neun Kilometer vor dem Ziel genommen wurde, da die Schleife um den Montjuic bei nassen Bedingungen zu gefährlich war. Die Zeitgutschrift auf dem Castell de Montjuic auf den letzten vier Kilometern kam jedoch im Kampf um das rote Leadertrikot noch zum Tragen.

In der langen Wartezeit auf das Trikot des Gesamtführenden herrschte Chaos. Endlich holte es sich einer der beiden Ausreißer, die sich am Schlussanstieg noch abgesetzt hatten. Andrea Piccolo vom Team EF Education-EasyPost ist der neue Leader mit elf Sekunden Vorsprung auf seinen Mitstreiter Javier Romo vom Team Astana Qazaqstan. Ivan Garcia Cortina vom Team Movistar ist neuer Dritter der Gesamtwertung und führt eine Gruppe von sieben Fahrern an, darunter Romain Bardet vom Team dsm-firmenich, die mit 13 Sekunden Rückstand zeitgleich sind.

Die Anwärter auf den Gesamtsieg gingen kein Risiko ein, setzten sich ab und kamen mit über sechs Minuten Rückstand auf den Etappensieger sicher ins Ziel. Die miserablen Bedingungen sorgten dafür, dass mehrere Fahrer darunter auch Primoz Roglic vom Team Jumbo-Visma, Geraint Thomas vom Team Ineos Grenadiers und Rui Oliveira vom UAE Team Emirates sowie der zunächst Gesamtführende Lorenzo Milesi vom Team dsm-firmenich stürzten.

Kron widmete seinen ersten Etappensieg bei einer Grand Tour seinem Teamkollegen Tijl De Decker, der am vergangenen Freitag bei einem Trainingsunfall ums Leben kam. „Die schlechten Wetterbedingungen sorgten für einen schwierigen und gefährlichen Tag auf dem Rad, aber schon heute Morgen habe ich an diesen Sieg geglaubt. Mit den nassen Straßen und auch der Neutralisation würde es Chancen geben, und ich persönlich habe sehr hart auf diese Vuelta hingearbeitet. Ich musste die Tour auslassen, und auf diesem Niveau zurückzukommen, mit einem ersten Etappensieg bei einer Grand Tour, bedeutet mir sehr viel. Ich habe immer gesagt, dass ich meinen ersten Sieg bei einer Grand Tour meiner verstorbenen Mutter widmen würde, aber das Team macht im Moment eine sehr schwierige Phase durch, deshalb möchte ich diesen Sieg wirklich Tijl De Decker widmen. Meine Mutter wird sich noch etwas gedulden müssen, aber der zweite Sieg wird hoffentlich bald kommen“, so Kron.

3. Etappe

Was:3. Etappe, Vuelta a Espana
Wann:28.07.2023, 12:45 Uhr
Wo:Spanien
TV/Stream:Eurosport Livestream
Quoten:Roglic 4.50, Vingegaard 6.00, Evenepoel 10.00

Am dritten Tag führt die Spanien-Rundfahrt das Feld ins Hochgebirge. Das Ziel der ersten Bergankunft liegt auf 1914 Metern im Zwergenstaat Andorra. Gestartet wird in Suria und geht gegen Ende gewaltig bergauf. Kurz nach dem Start kommt es direkt zu zwei Anstiegen, welche ein ideales Terrain für Ausreißer bieten. Nach einer kurzen Abfahrt geht es auf hügeligem Weg nach Andorra, welches nach 107,1 Kilometern erreicht wird. Der eigentliche Anstieg aber ist der Coll d`Ordino. Nach dieser Kletterpartie folgte eine lange Abfahrt, ehe der Schlussanstieg wartet. Dieser ist war nur 6,9 Kilometer lang, hat es mit durchschnittlich 8,2 Prozent Steigung aber in sich. 

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