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Krejcikova übertrifft alle Erwartungen

Barbora Krejcikova hat ihren ersten WTA 1000-Titel in Dubai gewonnen. Bei den Dubai Championships am Samstag traf sie auf Iga Swiatek im Finale. Gegen die Polin galt Krejcikova absolut als Underdog. Doch entgegen aller Erwartungen gewann die tschechische Spielerin mit einem dominanten 6:4 und 6:2 in zwei Sätzen und holte sich die wichtige Trophäe. 

Krejcikova in bester Form 

Auf dem Weg in das Finale zeigte sich Krejcikova, die frühere Nummer zwei der Welt, schon von ihrer besten Seite. Sie schlug dabei gleich drei Top 10 Spielerinnen, wovon zwei schon zu den besten drei der Welt gehört haben. Im Finale besiegte sie dann auch noch die Nummer eins der Welt. Dabei holte sie sich mit diesem Sieg den ersten WTA 1000-Titel ihrer Karriere. Ein großartiger Erfolg für die 27-jährige Spielerin aus Tschechin. Ein Erfolg, der noch einmal in ein ganz anderes Licht gerückt wird, wenn man bedenkt, dass sie in dieses Turnier kam und noch nicht einmal zu den besten 25 der Welt zählte. Die Tschechin kam von Platz 30 aus nach Dubai.  

Für sie war es hierbei nicht nur der erste 1000 Titel, sondern auch der erste Titel im neuen Jahr. In einem schnellen Duell fertigte die Tschechin, die Nummer eins in Rekordtempo ab und nach nur 90 Minuten war die Partie entscheiden. Insgesamt ist es der sechste Titel in ihrer Karriere. "Ich denke, ich habe in dieser Woche mein bestes Tennis gezeigt", sagte Krejcikova in der Pressekonferenz der Siegerin. "Ich bin wirklich zufrieden mit der Art und Weise, wie ich gespielt habe, wie ich in der Lage war, mein Tennis zu spielen, aber auch die Nerven zu behalten und einfach alles zu genießen, was in dieser Woche auf dem Platz passiert ist."

Eine harte Reise 

Der Sieg im Finale war am Ende insgesamt der vierte Sieg in einer Woche gegen eine Top zehn Spielerin. Wie schon erwähnt schlug sie dabei gleich auch die besten drei der Welt. Den Anfang machte sie hierbei schon in der zweiten Runde gegen die Weltranglisten achte Daria Kasatkina. Dabei wäre sie an dieser ersten Hürde schon fast direkt gescheitert. Im Spiel musste sie gleich vier Matchbälle abwehren und schaffte es nur knapp zum Sieg.

"Das Match, das wirklich knapp wurde und das ich in der zweiten Runde fast verloren hätte, gab mir Selbstvertrauen", sagte Krejcikova. "Ich glaube, von da an habe ich einfach angefangen, jedes einzelne Spiel besser zu spielen.“

Nach diesem knappen Duell wurde die Tschechin nur mit jedem Spiel besser dabei traf sie am Ende in einer Folge auf die drei besten Spielerinnen. Erst im Viertelfinale auf die Nummer zwei, Aryna Sabalenka. Dann folgte im Halbfinale die Nummer drei Jessica Pegula und als letztes die Nummer eins, Iga Swiatek. Damit schrieb die 27-Jährige Geschichte. Nur vier andere Spielerinnen haben bisher das Gleiche geschafft. Stefanie Graf bei den French Open im Jahr 1999. Drei Jahre später gelang es Serena Williams in Miami. Beide schlugen dabei wie auch Krejcikova die besten Drei in den letzten drei Runden. 2008 folgte Venus Williams bei den WTA Finals und 2022 Aryna Sabalenka bei dem gleichen Event. Dabei war es für die beiden Unteren etwas einfacher, da bei den WTA Finals nur Top 10 Spielerinnen anwesend sind. 

"Es ist ein großes Privileg", sagte Krejcikova über diese Statistik. "Es ist eine große Leistung und ich denke, es wird mir viel Selbstvertrauen geben, dass ich mit den Besten spielen kann."

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Das Spiel 

Insgesamt ist es das fünfte Duell zwischen den beiden Spielerinnen. Dabei hat Swiatek gerade zum Start immer die Führung, aber in den letzten drei Partie behielt Krejcikova die Oberhand. Dabei trafen sich die Beiden in den letzten drei Begegnungen immer im Finale. Doch noch nie in einem WTA 1000-Finale. Diese hatte Swiatek sogar noch nie in ihrer Karriere verloren. Aber in Dubai war es die Tschechin, die die klar bessere Spielerin war. Gerade in der Verteidigung zeigte sich Krejcikova gekonnt und holte gleich 13 Punkte nach einem Aufschlag. In ihrem eigenen Aufschlagspiel blieb sie ruhig und präzise. Dabei hatte Swiatek gerade im zweiten Satz kaum eine Chance und musste sich geschlagen geben nachdem Krejcikova nach einer 5:2 Führung im letzten Satz ihr Aufschlagspiel ohne Probleme durchbrachte. 

Was folgt? 

Was:Rebecca Peterson vs. Camila Giorgia
Wann:27.03.2023 2:00 Uhr 
Wo:Merida, Mexico 
TV/Stream:-
Quoten:Peterson 2.50, Giorgi 1.53

Für Beide gibt es nun eine kleine Pause. Nach dem 1000-Event wartet als nächster großer Meilenstein die French Open auf die Spielerinnen. Doch bei den Frauen gibt es gleich auch schon am Montag das nächste Finale. Dort wirf Rebecca Peterson auf Camila Giorgia treffen bei den Merida Open in Mexico. 

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