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Kommt Onana statt Palhinha?

Die Verhandlungen des FC Bayern im Palhinha-Poker stocken weiter. Der Rekordmeister schaut sich deshalb nach Alternativen um. EM-Star Amadou Onana könnte dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Es gibt kaum einen Topklub, der nicht schon Interesse an Amadou Onana vom FC Everton gezeigt hätte. Auch der FC Bayern München wird seit Wochen immer wieder als möglicher Interessent genannt. Laut „Sport Bild“ könnte der 22-jährige Belgier der Plan B der Bayern sein, sollte der Transfer von Joao Palhinha vom FC Fulham scheitern. Onana selbst ist bereit für den nächsten Schritt in seiner Karriere.

Palhinha hatte kürzlich auf einer Pressekonferenz betont, dass er einen Wechsel anstrebe: „Beide Vereine wissen, wo ich in einem Monat sein will.“ Die Bayern sind allerdings nicht bereit, die hohen Forderungen der Londoner zu erfüllen und wollen nicht mehr als 46 Millionen Euro für den portugiesischen Abräumer zahlen, ein klares Signal.

Zwar wäre Onana mit einer kolportierten Ablösesumme von rund 50 Millionen Euro nicht günstiger als Palhinha, doch der sechs Jahre jüngere Belgier spricht fließend Deutsch und hat sich in Liverpool zum Führungsspieler entwickelt. Sollte der Transfer zustande kommen, würde auch der Hamburger SV profitieren: Der Zweitligist würde rund vier Prozent der Ablösesumme erhalten, bei 50 Millionen Euro wären das rund zwei Millionen Euro für die Hamburger Kasse.

Im Sommer 2023 war Palhinha der Wunschkandidat von Ex-Bayern-Trainer Thomas Tuchel. Der Transfer schien perfekt, doch im letzten Moment machte Fulham einen Rückzieher. So blieb Tuchel der gewünschte „Holding Six“ für sein Spielsystem verwehrt.

Beim Vergleich von Onana und Palhinha fallen Parallelen und Unterschiede auf. Onana hat laut Sofascore die besseren Zweikampfwerte: Er gewinnt 63,2 Prozent seiner Duelle am Boden und 73,6 Prozent in der Luft, während Palhinha auf 61,8 Prozent am Boden und 56,9 Prozent in der Luft kommt. Auch in der Athletik hat Onana klare Vorteile. Mit 36,65 km/h war er einer der schnellsten Mittelfeldspieler der Premier League, während Palhinha nur 30,2 km/h erreichte. Zudem erhielt Onana deutlich weniger gelbe Karten als Palhinha.

Auch in der Passstatistik hat Onana die Nase vorn: Er bringt 85 Prozent seiner Pässe an den Mann, Palhinha 83 Prozent. Bei den langen Bällen liegt Onana mit 70,9 Prozent deutlich vor Palhinha (55,6 Prozent). Auch bei den Ballverlusten schneidet Onana mit 6,8 pro 90 Minuten besser ab als Palhinha (9,2).

Aber auch Palhinha hat seine Stärken. Er fängt pro Spiel doppelt so viele Bälle ab wie Onana und führt mehr Tacklings aus. Zudem führt er pro Spiel rund zwei Zweikämpfe mehr und zeigt mehr Blocks und Klärungsaktionen. Palhinha ist also derjenige, der im defensiven Mittelfeld die Lücken schließt und Präsenz zeigt.

Für den FC Bayern könnte Onana die bessere Wahl sein, da er entwicklungsfähiger ist und Potenzial für die Zukunft hat. Allerdings müssten sich die Münchner im Kampf um den belgischen Mittelfeldspieler gegen andere interessierte Vereine aus der Premier League durchsetzen.

Die in diesem Artikel angezeigten Quoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung korrekt und können Schwankungen unterliegen.

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