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Lennard Kämna/Rui Costa
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Kämna verpasst Sieg um Haaresbreite

Lennard Kämna vom deutschen Rennstall Bora-hansgrohe ist nur knapp am Tagessieg auf der 15. Etappe vorbeigeschrammt. Der 26-Jährige gehörte auf den 158,3 Kilometern von Pamplona nach Lekunberri trotz eines Sturzes kurz vor dem Finale zu einer dreiköpfigen Spitzengruppe. Im Sprint musste er sich lediglich Rui Costa geschlagen geben. 

Auf dem dritten Rang landete Santiago Buitrago vom Team Bahrain Victorious. Schon am vergangenen Sonntag hatte Kämna seinen ersten Etappensieg bei der Vuelta gefeiert und damit jeweils einmal bei allen Grand Tours gewonnen. 

Titelverteidiger Remco Evenepoel vom Team Soudal-QuickStep beendete die Etappe mit nur zwei Sekunden Rückstand als Vierter, nachdem er einen weiteren aggressiven Tag auf den Straßen Spaniens erlebt hatte. Er griff früh an und erzwang dann den entscheidenden Zug, musste aber schließlich am letzten Anstieg für seine 48 Stunden bezahlen. Sepp Kuss und sein Jumbo-Visma kontrollierten die Ausreißer und reagierten sogar auf die Angriffe des UAE Team Emirates, um mit einem Rückstand von 2:52 Minuten ins Ziel zu kommen und das Rote Trikot für den zweiten Ruhetag am Montag zu behalten.

Das Finale war dramatisch. Kämna schien schon sicher auf den Sieg zuzufahren, nachdem er 4,5 Kilometer vor dem Ziel aus einer Dreiergruppe heraus attackiert hatte. Buitrago und Costa konnten dem Deutschen nicht folgen. Kämna fuhr einen kleinen Abstand heraus, doch rund drei Kilometer vor dem Ziel versteuerte er sich in einer Linkskurve und stürzte ins Gras. Buitrago und Costa zogen vorbei und Kämnas Chancen schienen dahin. Doch Kämna kam noch einmal heran und hatte gar noch einmal die Möglichkeit auf den Tagessieg. Während im Hintergrund die Verfolgergruppe mit Titelverteidiger Remco Evenepoel heranrauschte, lancierte Kämna schließlich den Sprint, doch Costa zog mit den frischeren Beinen noch am Sieger der neuntenEtappe vorbei.

„Ich glaube, ich hätte eine gute Chance gehabt. Ich hatte einen kleinen Vorsprung. Das war super dumm von mir“, ärgerte sich Kämna im Anschluss über den Sturz. „Ich habe die Kurve mit vollem Risiko genommen. In der Kurvenmitte habe ich dann aber gemerkt, dass ich keine Chance mehr habe, sie richtig zu bekommen. Ich habe mich dann direkt um Schadensbegrenzung bemüht“, erklärte er seinen Crash in die Wiese.

Abgesehen davon war er mit seinem Arbeitstag aber ziemlich zufrieden. „Bis dahin habe ich es aber sehr gut gemacht. Als ich gemerkt habe, dass die anderen nicht mehr konnten, habe ich attackiert. Anschließend habe ich mich sehr gut gefühlt. Einfach schade, dass ich es nicht zu Ende bringen konnte“, so Kämna.

Was:16. Etappe, Vuelta a Espana
Wann:12.09.2023, 12:55 Uhr
Wo:Spanien
TV/Stream:Eurosport Livestream
Quoten:Roglic 6.50, Evenepoel 10.00, Buitrago 12.00

Nach dem Ruhetag am Montag führt die 16. Etappe über 120,5 Kilometer von Liencres Playa nach Beje. Die Strecke ist größtenteils flach, ehe im Finale ein Schlussanstieg der zweiten Kategorie wartet. Der Gewinner dürfte also durchaus jemand mit explosiven Kletterqualitäten sein. Zwar wird sich sicherlich eine Ausreißergruppe bilden, wahrscheinlicher aber ist ein Sieg aus dem Peloton heraus. Die Klassementfahrer dürften gut ausgeruht sein und könnten die Etappe unter sich ausmachen. Evenepoel und Roglic dürften gute Karten auf einen Tagessieg haben. 

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