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Davide Bais
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Italiener Bais gewinnt erste Bergankunft

Der Italiener Davide Bais hat die erste Bergankunft des diesjährigen Giro d`Italia für sich entschieden. Bais setzte sich am Ende in einer dreiköpfigen Ausreißergruppe durch. Lennard Kämna kam mit den Favoriten ins Ziel. Andreas Leknessund verteidigte das Rosa Trikot des Gesamtführenden.

Davide Bais vom Team EOLO-Kometa kam am Freitag nach 218 Kilometer von Capua nach Gran Sasso d`Italia vor seinem Landsam Simone Petilli (Intermarche-Circus-Wanty) und dem Tschechen Karel Vacek (Corratec-SelleItalia) ins Ziel. Kämna vom Team bora-Hansgrohe fuhr auf Augenhöhe mit den Top-Favoriten. Der 26-Jahre alte Kapitän kam zeitgleich mit Weltmeister Remco Evenepoel und dem Slowenen Primoz Roglic ins Ziel auf dem schneebedeckten Hochplateu Campo Imperatore.

Für Bais war es die erste Podiumsplatzierung seiner Karriere. 47 Kilometer vor dem Ziel verteidigte das Ausreißer-Trio seinen Vorsprung. Erst recht alles es richtig steil wurde, kurz vor dem Ziel, auf 2100 Höhenmetern. „Ich wusste, dass ich stark bin, habe im Anstieg aufgepasst, nicht zu überdrehen und auch noch Power für den Sprint zu haben“, so Bais im Ziel nach seinem ersten Profisieg überhaupt.

Die Klassementfahrer verzichteten dabei auf jegliche Attacken. Andreas Leknessund behielt das Rosa Trikot, Evenepoel zeigte sich gut erholt und fuhrt auf den vierten Rang. „Es war ein glücklicher Tag für mich, so wie die Etappe gefahren wurde. Nur am Ende ging es Vollgas. Ich hätte es heute härter erwartet“, sagte er.

Insgesamt 27 Fahrer kamen in der Gruppe der Favoriten gemeinsam ins Ziel, zu den erwarteten Attacken auf Evenepoel oder das Rosa Trikot kam es dabei jedoch nicht, auch wegen des Gegenwindes im Großteil der Schlusssteigung. Bais übernahm mit seinem Sieg am bislang schwersten Anstieg dieses 106. Giro auch das Bergtrikot vom Franzosen Thibaut Pinot.

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Am Samstag bietet die achte Etappe erneut Potential für einen Ausreißersieg. Doch auch die Sprinter werden zu ihren Chancen kommen. Das achte Teilstückt führt am Samstag über 207 Kilometer von Terni nach Fossombrone. Dabei warten auf die Fahrer drei Bergwertungen. Das bedeutet allerdings auch, dass sich jene Fahrer, die sich gleich zu Beginn aus dem Staub machen wollen, von Anfang an auf Betriebstemperatur sein müssen. Direkt nach dem Start geht es bergauf. Danach wird es wieder etwas moderater, ehe es im letzten Drittel weder steiler wird.

Was:8. Etappe, Giro d`Italia
Wann:13.05.2023, 12:00 Uhr
Wo:Italien
TV/Stream:Eurosport
Quoten:Healy 7.50, McNulty 9.00, Cort Nielsen 15.00

Die Chancen stehen gut, dass der Sieger bereits aus einer frühen Ausreißergruppe herauskommt. Möglich ist aber auch, dass die Fahrer, denen auch die Ardennenklassiker liegen, sich in den finalen Kilometern absetzen können. Am wahrscheinlichsten aber ist, dass es eine größere Ausreißergruppe geben wird, aus deren Kreis der spätere Sieger hervorgehen wird. Das heißt es auch, es wird von Beginn an ein schnelles Rennen, um umkämpfte Plätze in der Ausreißergruppe.

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