Es wird ein schweres Spiel für Italien gegen die spielstarken Spanierinnen werden.
Italien (Sieg-Quote: 12.00) und Spanien (1.22) treten kommenden Freitag (11.07.) am dritten Spieltag der Gruppe B bei der Frauen-Europameisterschaft im Stade de Tourbillon in Sion gegeneinander an, die Partie gibt's live auf Das Erste um 21:00 Uhr zu sehen.
Startelf: Giuliani - Lenzini, Salvai, Linari - di Guglielmo, Caruso, Giugliano, Severini, Boattin - Cantore, Girelli
Bank: Baldi, Durante, Piga, Goldoni, Schatzer, Piemonte, Serturini, Cambiaghi, Greggi, Oliviero, Bergamaschi, Bonansea
Trainer: Soncin
Es fehlen: -
Sperren drohen: -
Startelf: Nanclares - Ona Batlle, Paredes, Aleixandri, Olga - Vicky, Patri, Alexia - Mariona, Esther, Pina
Bank: Cata Coll, Sullastres, Jana, Maria Mendez, Maite Zubieta, Lucia Garcia, Redondo, Aitana, MArtin-Prieto, Athenea, Paralluelo, Leila
Trainer: Tomé
Es fehlen: -
Sperren drohen: -
Italien hat im zweiten Gruppenspiel gegen Portugal einen Punkt geholt und hat das Weiterkommen zwar weiter in eigener Hand, doch auch Portugal darf noch hoffen, in die K.-o.-Phase einzuziehen. Bei Italien herrschte nach dem 1:0 gegen Belgien natürlich weniger Wechselbedarf, genau genommen gar keiner: Andrea Soncin vertraute derselben Startelf wie beim Auftaktsieg. Nach fünf Gegentoren war der portugiesische Fokus erstmal auf die eigene Defensive gerichtet. Die italienischen Favoritinnen kamen zwar über die Flügel immer wieder ins letzte Drittel, taten sich dort aber schwer, weil stets ein portugiesisches Bein dem letzten Pass im Weg stand. Portugal machte richtig Druck, von Italien kam wenig - auch dank der soliden portugiesischen Arbeit gegen den Ball. Kurz nachher legte sich Girelli die Kugel am Strafraumeck zurecht, schlenzte den Ball traumhaft in den rechten Winkel und stach so mitten in die Druckphase Portugals hinein zur Führung. Dennoch war Portugal nicht geschockt und netzte in der 79. Minute den Ausgleich durch Silva, dieser wurde aberkannt. Am Freitag bekommt es Italien im Kampf ums Viertelfinale mit den jetzt bereits qualifizierten Spanierinnen zu tun. Für den Weltmeister geht es aber noch um den Gruppensieg.
Nach dem 5:0 gegen Portugal hat Spanien im zweiten Gruppenspiel gegen Belgien erneut ein Torfestival gefeiert. Die Spanierinnen setzten sich in Thun mit 6:2 durch und hätten sogar noch höher gewinnen können. Mit diesem Sieg hat Spanien das Ticket für das Viertelfinale gebucht. Spaniens Trainerin Montserrat Tomé nahm nach dem furiosen 5:0 gegen Portugal nur eine Änderung vor, Kapitänin Paredes kam für Maria Mendez. Die Furia Roja hatte zunächst mehr vom Spiel, verlor jedoch überraschend häufig den Ball im Spielaufbau gegen immer wieder hoch anlaufende Belgierinnen. Mit der Zeit wurde Spanien mit Ball aber sicherer und kam immer wieder ins Schlussdrittel. Alexia brachte Spanien sehenswert in Führung, woraufhin es kurze Zeit später durch eine Ecke schon 1:1 stand. Nachdem die Spanierinnen durch ein Kopfballtor der Kapitänin wieder in Führung gingen und Vicky kurze Zeit später das 3:1 verpasste, kam zur Pause dann Aitana, die sich gleich mit einem guten Abschluss einfügte (49.). Erneut sollte Belgien durch einen Konter ausgleichen. Im Anschluss traf Esther zur erneuten spanischen Führung (53.). Nach dem 4:2 durch Mariona drückte Spanien weiter auf das Gaspedal und erzielte durch Pina und Alexia die Tore zum 5:2 und 6:2. Beim Gruppenabschluss am Freitag trifft Spanien auf Italien. Für den Weltmeister geht es noch um den Gruppensieg.
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