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Fausto Coppi
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Il Campionissimo Fausto Coppi

Die Meinungen gehen auseinander, ob nun Fausto Coppi oder Eddy Merckx der beste Radsportler der Geschichte ist. Sicher aber ist, Coppi hatte mehr Einfluss auf den Radsport als jeder andere Rennradfahrer. 

Coppi fuhr nicht nur einfach Rad, er veränderte nahezu jeden Aspekt des Radsports, einschließlich Ernährung, Training, medizinischer Versorgung, Taktik und Teamorganisation. Er setzte Maßstäbe, denen seine Rivalen und Kollegen schnell folgten und die auch nach seinem frühen Tod im Jahr 1960 noch Bestand hatten. 

Die Anfänge

Als Heranwachsender war Coppi sicherlich talentiert, aber er war auch kein Jahrhunderttalent. Er war beinahe schon zu schwach und hatte zudem einen Buckel. Auch war sein Fahrstil eher unkonventionell. Er achtete nicht auf das was vor ihm passierte und das führte wiederum dazu, dass er häufig Pannen hatte. Erst 1938 begann sein Aufstieg als er unter die Fittiche von Biagio Cavana kam. Dessen Einfluss auf Coppi war enorm. Cavana war blind, doch er konnte, so die Legende, das Potential Coppis einzig und allein durch Massage einschätzen. So nahm er Anpassungen vor, die vor allem auf seinen Wahrnehmungen basierten. Es waren Anpassungen wie die Schlafposition Coppis. Fortan schlief Coppi mit angezogenem Knie, was seiner Position auf dem Rad entsprach. Der Durchbruch erfolgte schließlich 1940. Coppi war 20 Jahre alt und gewann den Giro d`Italia Zwei Jahre später sollte er in Mailand einen neuen Stundenweltrekord aufstellen.

Nach der Gefangenschaft

Doch erst nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft in einem alliierten Kriegsgefangenenlager Ende 1945 nahm seine Karriere mit vier weiteren Giro-Erfolgen, zwei Siegen bei der Tour de France, neun Siegen bei den Eintagesmonumenten und 1953 dem Weltmeistertitel auf der Straße richtig Fahrt auf. Zu diesem Zeitpunkt war der Italiener seinen Konkurrenten haushoch überlegen und hatte den Rennsport in fast jeder Hinsicht neu definiert.

Legendenbildung

Die Legende um Coppi dauert bis heute an. Das hat auch damit zu tun, dass nicht nur seine Beine zu diesem Status beigetragen haben, sondern auch zahlreiche Journalisten. Das machte seine Leistungen nicht weniger großartig, schließlich war Coppi der erste moderne Champion, der sowohl die Toru de France als auch den Giro im selben Jahr gewann. Doch die meisten seiner Fans hörten von seinen Erfolgen aus dem Radio und lasen diese in den Gazetten. Und wie das ebenso ist mit Helden, wurden die Heldentagen in seiner Heimat vergoldet. 

Doch wenn Coppi fahren musste, fuhr er wie kein Zweiter zu jener Zeit und wenn es an der Zeit für eine Attacke war, dann fuhr er eine Attacke die sich über vier oder fünf Berge hin streckte. Und als er sowohl den Giro und die Tour im selben Jahr gewann, machte er sich endgültig unsterblich. Es wurde gemutmaßt, dass dies nie wieder geschehen würde. Doch Coppi wiederholte dieses Kunststück ein zweites Mal. Das war 1952, da hatte Coppi praktisch keine Rivalen mehr. 

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