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Kai Havertz wechselte im Sommer 2020 von Bayer Leverkusen zum FC Chelsea. Nun möchte der deutsche Nationalspieler offenbar eine neue Herausforderung antreten. Real Madrid hat bereits Interesse bekundet. Jetzt gesellt sich der FC Arsenal hinzu. Auch bei den Bayern soll man über Havertz nachdenken.

Kai Havertz ist mit einer Ablöse von 80 Millionen Euro der teuerste deutsche Spieler aller Zeiten. So viel Geld war der 24-Jährige dem FC Chelsea wert, als man ihn im Sommer 2020 von Bayer Leverkusen verpflichtete. Havertz steht bei den Blues zwar noch bis 2025 unter Vertrag, soll dem Klub aber schon mitgeteilt haben, dass er sich noch in diesem Sommer eine neue Herausforderung suchen möchte. Chelsea hat das internationale Geschäft für die kommende Saison klar verpasst. Havertz hat scheinbar Optionen in Deutschland, England und Spanien. Nachdem Real Madrid schon mehrmals mit dem Offensivspieler in Verbindung gebracht wurde, bringt „The Athletic“ nun auch den FC Arsenal ins Spiel. Die Gunners haben sich im Gegensatz zu Chelsea für die Champions League qualifiziert und gelten bei einer Meisterquote von 8.00 wieder als erster Herausforderer von Manchester City (1.66). Chelsea kommt auf eine Titelquote von 13.00 und landet damit noch hinter Liverpool (9.00) und Manchester United (9.00).

Problem Ablöse

Havertz soll offenbar nicht abgeneigt sein, innerhalb Londons zu wechseln. Laut dem italienischen Transferexperten Fabrizio Romano könnte der Deal jedoch an der Ablöseforderung seines Klubs scheitern. Chelsea soll umgerechnet knapp 90 Millionen Euro für Havertz verlangen. Für Arsenal deutlich zu viel. Damit wäre der deutsche Nationalspieler der mit Abstand teuerste Spieler, der zwischen den beiden Stadtrivalen transferiert wurde. Bislang ist dies Jorginho, der sich erst im vergangenen Winter für 11,3 Millionen dem FC Arsenal angeschlossen hat. Chelsea soll sich bei Havertz jedoch verhandlungsbereit zeigen.

Mit Real Madrid hat Arsenal im Werben um den Ex-Leverkusener allerdings starke Konkurrenz. Laut dem „Guardian“ soll Havertz bislang zu Madrid tendiert haben. Ob das Werben der Gunners nochmal zu einem Umdenken führt, bleibt abzuwarten. Außerdem wird Havertz bei den Königlichen nicht oberste Priorität besitzen. Die Spanier suchen nach dem Abschied von Karim Benzema noch einen klassischen Mittelstürmer. Diese Position kann Havertz zwar auch einnehmen, ein Harry Kane (Tottenham) oder Kylian Mbappe (PSG) ist der deutsche Nationalspieler jedoch nicht. Die beiden Stars sollen ebenfalls bei Real auf der Liste stehen. Als dritte Alternative für Havertz könnte ein Wechsel nach München sein. Laut „The Athletic“ sollen auch die Bayern ihr Interesse bekunden. Auf ein Wettbieten mit Arsenal oder Real wird sich der deutsche Rekordmeister wohl kaum einlassen. Darauf hatte man schon bei Declan Rice keine Lust, der als Wunschspieler von Bayern-Trainer Thomas Tuchel für das defensive Mittelfeld gilt.

Das Chelsea-Problem

Havertz hat bei Chelsea in seinen drei Jahren seit seinem Wechsel 139 Pflichtspiele absolviert, 32 Tore erzielt und 15 weitere Treffer vorbereitet. Unvergessen ist nach wie vor sein entscheidendes Tor im Champions-League-Finale 2021 gegen Manchester City. Dass man Havertz trotzdem abgeben würde, liegt an der Größe des Kaders. Diesen will man in diesem Sommer unbedingt verkleinern, da die Belastung durch das internationale Geschäft wegfällt. Bislang haben die Blues in diesem Transfersommer noch keine Verpflichtung zu vermelden. Lediglich sieben Leihspieler kehren nach London zurück. Joao Felix und Denis Zakaria kehren aller Voraussicht nach wieder zu ihren Stammvereinen Atletico Madrid und Juventus Turin zurück. Es wird spannend, was sich in diesem Sommer noch rund um die Stamford Bridge tun wird.

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