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Tennis
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Hanfmann und Marterer im Hauptfeld

Während Zverev auf Revanche sinnt, kämpfen Hanfmann und Marterer um das letzte Ticket und ein deutsch-österreichisches Duell sorgt gleich zu Beginn für Spannung.

Die French Open sind zumindest in der Qualifikation in vollem Gange. Zwei deutsche Profis sind ihrem Traum vom Hauptfeld ein großes Stück näher gekommen: Yannick Hanfmann und Maximilian Marterer überzeugten in der zweiten Qualifikationsrunde und stehen nun jeweils vor ihrem entscheidenden Match.

Hanfmann zeigte in Paris gegen Lokalmatador Matteo Martineau eine abgeklärte Leistung. Beim 6:4, 6:4-Erfolg ließ der Deutsche kaum Zweifel aufkommen. Noch schneller ging es für Marterer: Der Argentinier Federico Coria musste beim klaren Zwischenstand von 1:5 aus seiner Sicht verletzungsbedingt aufgeben.

Beide Spieler sind damit nur noch ein Match vom Einzug ins Hauptfeld des Grand-Slam-Turniers auf Sand entfernt. Marterer trifft nun auf den Italiener Federico Arnaboldi, Hanfmann entweder auf den Franzosen Titouan Droguet oder dessen Landsmann Arthur Gea.

Squire gescheitert, Zverev vor Revanche

Henri Squire hingegen konnte den positiven Trend seiner Landsleute nicht fortsetzen. Er unterlag dem Rumänen Filip Jianu deutlich mit 4:6 und 2:6 und verpasste damit die dritte Runde der Qualifikation.

Ganz anders die Ausgangslage für Alexander Zverev. Der deutsche Topspieler, der bei den French Open zum erweiterten Favoritenkreis auf den Titel zählt, startet mit einem echten Prüfstein in das Turnier: Mit dem 19-jährigen Amerikaner Learner Tien wartet in der ersten Runde ein Spieler, der Anfang des Jahres bei den Australian Open für Furore sorgte und damals unter anderem Daniil Medwedew aus dem Turnier warf.

Und mit Tien hat Zverev noch eine Rechnung offen. Beim ATP-Turnier in Acapulco im Februar unterlag er dem Youngster überraschend deutlich. Nun bietet sich die Chance zur Revanche und das gleich zu Beginn eines Turniers, das Zverev endlich gewinnen will.

Möglicher Zverev-Weg: Djokovic im Viertelfinale, Alcaraz im Endspiel?

Die Auslosung meint es zumindest zunächst gut mit dem deutschen Olympiasieger. Sollte sich Zverev gegen Tien durchsetzen, würde er in der zweiten Runde auf den Sieger der Partie Jesper De Jong (NED) gegen Francesco Passaro (ITA) treffen.

Ab dem Viertelfinale könnte es allerdings ernst werden. Der Grand Slam Rekordsieger Novak Djokovic wartet als möglicher Gegner, sofern beide diese Runde erreichen. Im Halbfinale würde der Weltranglistenerste Jannik Sinner auf Zverev treffen, im Finale könnte es schließlich zum Showdown mit dem spanischen Publikumsliebling Carlos Alcaraz kommen.

Auftaktduell: Struff gegen Ofner sorgt für deutsches Kräftemessen

Auch abseits von Zverevs Auftaktmatch gibt es aus deutscher Sicht brisante Begegnungen. Allen voran das Duell zwischen Jan-Lennard Struff und dem Österreicher Sebastian Ofner, ein deutsch-österreichisches Duell gleich in der ersten Runde sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit.

Weniger Losglück hatte Daniel Altmaier: Der Kempener erwischte mit dem US-Open-Finalisten Taylor Fritz in der ersten Runde eine der härtesten Aufgaben, die das Tableau für einen ungesetzten Spieler bereithält.

Alcaraz, Sinner und Djokovic vor lösbaren Aufgaben

Für die Topgesetzten beginnt das Abenteuer French Open hingegen relativ entspannt. Carlos Alcaraz trifft auf den japanischen Routinier Kei Nishikori, der nach einer Verletzungspause noch nicht wieder in Topform ist. Jannik Sinner bekommt es mit dem Franzosen Arthur Rinderknech zu tun, eine machbare Aufgabe für den Weltranglistenersten.

Auch Novak Djokovic trifft in seinem Auftaktmatch auf den US-Amerikaner Mackenzie McDonald, keine unlösbare Aufgabe für den Serben, der seinen Rekord weiter ausbauen möchte.

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