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Filippo Ganna hat sich am Samstag den Sieg beim zweiten Zeitfahren des Giro d`Italia gesichert und den Gesamtführenden Tadej Pogacar auf den zweiten Platz verwiesen.

Filippo Ganna vom Team Ineos Grenadiers hat das zweite Zeitfahren des 107. Giro d`Italia gegen Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) gewonnen. Die 31,2 Kilometer lange, überwiegend flache Strecke von Castiglione delle Stiviere nach Desenzano del Garda legte der Italiener in beeindruckenden 35:02 Minuten zurück. Damit war er 29 Sekunden schneller als der Slowene, der seine Führung in der Gesamtwertung dennoch ausbauen konnte.

Hinter den beiden Topfavoriten platzierten sich mit Thymen Arensman (+1:07) und Geraint Thomas (+1:14) zwei weitere Fahrer von Ineos-Grenadiers. Der Australier Luke Plapp (Jayco - AlUla / +1:18) sicherte sich Rang fünf vor Antonio Tiberi (Bahrain Victorious / +1:19), dem zweitbesten Italiener des Tages.

Ganna hatte bereits auf der siebten Etappe seinen ersten Saisonsieg vor Augen, musste sich aber dem starken Pogacar geschlagen geben, der im letzten Moment noch einmal aufdrehte. Diesmal war es der Ineos-Profi, der im letzten Sektor die entscheidenden Sekunden herausholte. "Heute habe ich sehr gelitten“, resümierte der zweifache Zeitfahr-Weltmeister im Zielinterview nach seinem siebten Etappensieg bei einer Italien-Rundfahrt.

„In Italien zu gewinnen, vor allem nach einer langen Durststrecke, ist emotional. Der Gardasee ist für mich eine zweite Heimat“, sagte Ganna sichtlich bewegt. Seine Stimme brach, als sein Teamkollege Geraint Thomas ins Bild kam, ihm gratulierte und ihn umarmte. Danach konnte Ganna gefasst weiterreden: „Es ist schön, hier zu gewinnen und auch zu sehen, dass Geraint eine tolle Leistung gezeigt hat und wir Sekunden im Klassement gutmachen konnten. Wir haben einen intensiven Tag vor uns und dann eine letzte Woche, in der wir mit Herz und Verstand kämpfen werden.“

Der drittplatzierte Thymen Arensman verbesserte sich in der Gesamtwertung um vier Plätze auf Rang sechs. Zu den Gewinnern des Tages gehörten auch der Tagessiebte Ben O`Connor (Decathlon - AG2R La Mondiale), dessen Teamkollege Alex Baudin Zehnter wurde, und Filippo Zana (Jayco - AlUla), der sich vom achten auf den siebten Gesamtrang verbesserte.

O`Connor bleibt Vierter der Gesamtwertung, überraschte aber mit einer starken Leistung. „Es war das erste Mal, dass ich mit einer 62er-Krone unterwegs war. Das hat in den Beinen gebrannt, aber heute ging es wirklich nur darum, die maximale Übersetzung zu fahren. Es hat sich nicht gut angefühlt, aber es war schnell“, resümierte der Australier.

Weniger erfolgreich verlief der Tag für Einer Rubio (Movistar), der vom neunten auf den elften Platz zurückfiel, sowie für Romain Bardet (dsm-firmenich - PostNL) und Lorenzo Fortunato (Astana Qazaqstan), die jeweils zwei Positionen einbüßten, aber noch in den Top Ten liegen. Maximilian Walscheid (Jayco - AlUla) war als 15. bester Deutscher.

Pogacar baute seinen Vorsprung auf 3:41 Minuten aus. Neuer Zweiter ist Geraint Thomas, der Daniel Felipe Martinez (Bora - hansgrohe / +3:56) überholte. Der Kolumbianer belegte nach einer soliden Leistung Platz 14 in der Tageswertung. Pogacar führt auch weiterhin die Bergwertung an. Jonathan Milan (Lidl - Trek) verteidigte sein Punktetrikot, bester Nachwuchsfahrer bleibt Tiberi (Bahrain Victorious), der Fünfter der Gesamtwertung ist.

Am Sonntag kehrt der Giro ins Hochgebirge zurück. Zwischen Manerba del Garda und dem fast 2.400 Meter hoch gelegenen Zielort Livigno warten 5.400 anspruchsvolle Höhenmeter auf die Radprofis. Eine Etappe, die den Atem stocken und den Puls in die Höhe schnellen lässt.

Die in diesem Artikel angezeigten Quoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung korrekt und können Schwankungen unterliegen.

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