Am Donnerstag treffen in der Handball-Bundesliga die Füchse Berlin und der VfL Gummersbach aufeinander. Die Hauptstädter könnten sich im Idealfall schon zum Meister machen.
Am vorletzten Spieltag der Handball-Bundesliga trifft der amtierende Tabellenführer aus Berlin am Donnerstag auf den VfL Gummersbach. Sollte Verfolger Magdeburg am Mittwoch gegen Flensburg straucheln, hätten die Füchse sogar ihren ersten Meister-Matchball. Derzeit liegen sie noch einen Zähler vor dem SCM. Die Gummersbacher versuchen ihrerseits den starken Lauf der vergangenen Woche auszubauen. Der VfL hat die letzten vier Spiele allesamt gewonnen und könnte nun eine entscheidende Rolle im Titelkampf einnehmen.
Berlin: Andersson, Beneke, Darj, Freihofer, Gidsel, Gruner, Herburger, Langhoff, Lichtleich, Ludwig, Marsenic, Milosavljev, Prantner, Strlek, Teigum, Wiede. Trainer: Jaron Siewert
Gummersbach: Blohme, Einarsson, Haseler, Horzen, Kodrin, Köster, Kuzmanovic, Mahe, Obling, Pregler, Schluroff, Tskhovrebadze, Vidarsson, Vujovic, Zeman. Trainer: Gudjon Valur Sigurdsson
Anpfiff zur Partie zwischen dem Tabellenführer aus Berlin und dem VfL Gummersbach ist am Donnerstag, den 5. Juni 2025 um 19:00. Die Übertragung steigt beim Bezahl-Streaminganbieter „Dyn“ der alle Spiele der Handball-Bundesliga überträgt.
Ausgetragen wird die Begegnung des 33. Spieltags im Fuchsbau von Berlin. Genauer gesagt in der Max-Schmeling-Halle, der Heimspielstätte des Tabellenführers. Die Mehrzweckhalle befindet sich im Ortsteil Prenzlauer Berg. Mit 11.900 Plätzen ist sie die drittgrößte Veranstaltungshalle der Bundeshauptstadt. Errichtet wurde sie als Boxsporthalle im Rahmen der Bewerbung Berlins für die Olympischen Sommerspiele 2020. Neben den Füchsen Berlin dient sie auch als Heimspielstätte der Berlin Recycling Volleys. Bei Sportveranstaltungen bietet sie Platz für 8.553 Besucher.
Die Form der Berliner ist beachtlich: In den letzten neun Pflichtspielen konnten sie neun Siege einfahren und seit mittlerweile 19 Spielen sind die Füchse ungeschlagen (17S). Besonders die Flexibilität in der Offensive und die Fähigkeit, knappe Spiele für sich zu entscheiden, machen die Füchse zu einem schwer zu schlagenden Gegner. Die Aussicht auf die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte scheint derzeit besondere Motivation zu sein. In dieser Form sind die Hauptstädter auch ein ernstzunehmender Kandidat für den Titelgewinn im Final Four der Champions League.
Gummersbach zeigte in den letzten Wochen steil nach oben. Nach einem deutlichen Sieg gegen den HC Erlangen folgte zwar eine knappe Niederlage gegen den SC Magdeburg, anschließend aber wieder vier Ligasiege gegen Eisenach, die Rhein-Neckar Löwen, Göppingen und Leipzig. Die Mannschaft hat wiederholt bewiesen, dass sie in der Lage ist, Favoriten zu überraschen, insbesondere durch ihre kämpferische Einstellung und ihre dynamische Spielweise. Gummersbachs Erfolg könnte davon abhängen, wie gut sie die offensive Abwehr der Füchse durchbrechen können. Mit schnellen Ballstafetten und präzisem Abschluss aus dem Rückraum wollen sie die Berliner Defensive aus dem Konzept bringen.
Der letzte Sieg der Gummersbacher liegt mittlerweile aber schon einige Jahre zurück. Am 31. Mai 2017 konnte man sich knapp mit 28:27 durchsetzen. In den darauffolgenden zehn Pflichtspielduellen sprang nur noch ein Unentschieden heraus. Das Hinspiel in Gummersbach ging mit 29:22 an die Füchse.
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