Die Tenniswelt blickt gespannt auf die French Open, wo alle Tennis Stars im Mittelpunkt stehen werden. Alle Augen werden aber wie immer auf die Nummer 1 der Welt, Jannik Sinner, gerichtet sein, doch auch Alexander Zverev darf man nicht aus den Augen verlieren bei diesem Turnier.
Alles ist bereit für eine weitere große Ausgabe der French Open. Vom 24. Mai bis zum 7. Juni 2026 richtet sich der Fokus unweigerlich auf die Nummer eins der Welt, Jannik Sinner, der nach seiner Finalniederlage im Vorjahr seinen ersten Triumph in Paris anstrebt.
Ein schwerer Schlag für alle Tennisfans ist die Abwesenheit von Carlos Alcaraz. Der an Nummer 2 gesetzte Spanier musste verletzungsbedingt absagen. Ohne einen Top-Spieler seines Kalibers erhöht sich der Druck auf die verbleibenden Favoriten, allen voran auf Sinner.
Jannik Sinner geht als Nummer 1 der Welt in das Turnier in Paris und festigt damit seine Position, die er nach einem herausragenden Start in das Jahr 2026 stabil hält. Der Südtiroler zeigte in den ersten Monaten des Jahres eine beeindruckende Konstanz, erreichte bei fast allen Hartplatzturnieren die Endphase und bestätigte seine Fortschritte auf Sand bei den ersten europäischen Turnieren.
Nach dem Halbfinale 2024 und dem knapp verpassten Sieg im vergangenen Jahr gegen Alcaraz strebt Sinner nun seinen ersten Titel bei den French Open an. Aufgrund seines Status als Weltranglistenerster und seiner unglaublichen Entwicklung in den letzten beiden Jahren ist er der Mann, den es zu schlagen gilt.
Ohne Alcaraz sind Alexander Zverev und Novak Djokovic die Hauptanwärter auf den Titel neben Sinner. Der an Nummer 3 gesetzte Deutsche zeigte in den Vorbereitungsturnieren eine ausgezeichnete körperliche Verfassung und kann in Paris eine beeindruckende Bilanz vorweisen (Finalist 2024).
Novak Djokovic, die Nummer 4 der Setzliste, bleibt die gefährlichste Unbekannte. Obwohl er im ersten Teil des Jahres 2026 weniger gespielt hat, um seinen Körper zu schonen, zählt er aufgrund seiner Erfahrung bei Grand-Slam-Turnieren zu den Favoriten. Zudem hat der Serbe das Turnier in der französischen Hauptstadt bereits dreimal gewonnen.
Auch Felix Auger-Aliassime, Casper Ruud und Ben Shelton sollte man im Auge behalten.
Deutschland reist ebenfalls mit einer interessanten und erfahrenen Delegation zu den French Open nach Paris. Im Mittelpunkt steht natürlich Alexander Zverev, der erneut zu den Mitfavoriten auf den Titel zählt und auf Sand traditionell besonders stark auftritt.
Hinter ihm hoffen vor allem Daniel Altmaier und Jan-Lennard Struff auf einen erfolgreichen Turnierverlauf. Altmaier hat in Roland Garros bereits mehrfach gezeigt, dass ihm die Bedingungen in Paris liegen, während Struff mit seinem druckvollen Aufschlag und aggressiven Grundlinienspiel jederzeit gefährlich werden kann.
Komplettiert wird das deutsche Aufgebot von Yannick Hanfmann und Maximilian Marterer, die beide auf Sand ihre besten Leistungen abrufen können. Besonders Hanfmann gilt als unangenehmer Gegner, da er mit viel Power und Konstanz von der Grundlinie agiert. Zwar gehört die deutsche Delegation, abgesehen von Zverev, nicht zum engsten Favoritenkreis, dennoch besitzen mehrere Spieler das Potenzial, in die zweite Woche vorzustoßen und für Überraschungen zu sorgen.
Bei den Frauen gehören erneut Coco Gauff und Aryna Sabalenka zu den größten Favoritinnen auf den Titel in Paris. Ebenfalls hoch gehandelt werden Iga Świątek, sowie Elena Rybakina, die mit ihrem kraftvollen Spiel jede Gegnerin dominieren kann. Auch Mirra Andreeva zählt nach ihrer starken Sandplatzsaison inzwischen zum erweiterten Favoritenkreis.
Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen vor allem auf Eva Lys und Tatjana Maria. Lys gilt als eines der spannendsten deutschen Talente und konnte in den vergangenen Monaten mehrere starke Leistungen auf der WTA-Tour zeigen.
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