Frankreich wird nach dem Sieg gegen England mit sehr viel Selbstvertrauen in das Spiel gegen Wales gehen.
Frankreich (Sieg-Quote: 1.037) und Wales (29.00) treten kommenden Mittwoch (09.07.) am zweiten Spieltag der Gruppe D bei der Frauen-Europameisterschaft im Kybunpark in St. Gallen gegeneinander an, die Partie gibt's live im ZDF um 21:00 Uhr zu sehen.
Startelf: Peyraud-Magnin - de Almeida, Lakrar, Sombath, Bacha - Jean-Francois, Karchaoui, Geyoro - D. Cascarino, Katoto, Baltimore
Bank: Lerond (Tor), 21 Picaud (Tor), 23 Bogaert, 19 Mbock, 3 Samoura, 10 Majri, 15 Gago, Diani, Malard, Mateo, N’Dongala, Toletti
Trainer: Bonadei
Es fehlen: -
Sperren drohen: -
Startelf: Clark - J. Green, Roberts, Evans, E. Morgan, Woodham - Holland, James, Ladd, Cain - Fishlock
Bank: Middleton-Patel, Soper, Joel, Estcourt, A. Griffiths, Ingle, Hughes, Powell, Rowe, K. Green, F. Morgan, C. Jones
Trainer: Wilkinson
Es fehlen: -
Sperren drohen: -
Frankreich hat seine Ambitionen bei der Europameisterschaft mit einem verdienten Sieg gegen Titelverteidiger England untermauert. Nationaltrainer Laurent Bonadei setzte auf einen verjüngten Kader, der gegen die erfahrenen Lionesses bestehen konnte. Frankreich übernahm um die Halbstunden-Marke das Kommando und profitierte von Fehlern der Engländerinnen, um durch Katoto (36.) und Baltimore (39.) innerhalb von drei Minuten einen Doppelschlag zu erzielen. Auch nach dem Seitenwechsel blieben Les Bleues dem dritten Treffer näher und ließen die englische Offensive lange harmlos aussehen. De Almeida traf das Außennetz (52.), Geyoro zielte genau auf Hampton (54.) und Diani köpfte neben das Tor (77.). Frankreich zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung und präsentierte sich sowohl defensiv als auch offensiv stark. Trotz der späten Anschlusstreffer durch Toone (86.) und Walsh (87.) behielt Frankreich die Nerven und rettete den knappen, aber verdienten Sieg über die Zeit. Der Status als Mitfavorit wurde somit untermauert. Frankreich trifft am kommenden Mittwoch (21 Uhr) auf Wales. Das Team wird versuchen, an die starke Leistung gegen England anzuknüpfen und den nächsten Sieg einzufahren.
Wales hat bei seinem ersten Auftritt bei einer Europameisterschaft eine 0:3-Niederlage gegen die Niederlande hinnehmen müssen. Die Debütantinnen hielten in der ersten Halbzeit gut mit und ließen bis zur Nachspielzeit kein Gegentor zu. Die walisische Trainerin Rhian Wilkinson hatte ihr Team sehr gut eingestellt, sodass die Niederländerinnen kaum Lücken fanden. Wales lauerte die ganze erste Halbzeit auf Konter und hatte dann auch tatsächlich noch einen Abschluss. Roberts bot nur Geleitschutz, was Miedema dazu nutzte, den Ball aus 17 Metern in den rechten Winkel zu schlenzen (45.+3). Nach dem Seitenwechsel geriet Wales jedoch schnell in Rückstand. Pelova (47.) und Brugts (57.) erhöhten innerhalb weniger Minuten auf 3:0. Die Waliserinnen waren erstmals komplett desorientiert. Trotz des Rückstands spielte Wales bis zum Ende mutig auf den Ehrentreffer, dieser blieb den Außenseiterinnen aber verwehrt. Am Ende war es ein dennoch souveräner und verdienter Sieg für die Europameisterinnen von 2017. Wales trifft am Mittwoch auf Frankreich. Das Team möchte eine gute Leistung zeigen und hofft auf einen Punktgewinn.
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