Einen absoluten Schlager werden sich Finnland gegen die Schweiz geben, beide kämpfen um das Weiterkommen.
Finnland (Sieg-Quote: 3.40) und Schweiz (2.15) treten kommenden Donnerstag (10.07.) am dritten Spieltag der Gruppe A bei der Frauen-Europameisterschaft im Stade de Genève in Genf gegeneinander an, die Partie gibt's live im ZDF um 21:00 Uhr zu sehen.
Startelf: Koivunen - E. Koivisto, Kuikka, Nyström, Tynnilä - O. Siren, Öling, Summanen, Kosola - Sevenius - Sällström
Bank: Tamminen, Heroum, Roth, E. Siren, V. Koivisto, Kollanen, Franssi, Rantala, Lehtola, Ahtinen, Hartikainen
Trainer: Saloranta
Es fehlen: -
Sperren drohen: -
Startelf: Peng - Beney, Calligaris, Stierli, Maritz, Riesen - Reuteler, Wälti, Vallotto - Schertenleib, Fölmli
Bank: Böhi, Herzog, Ballesté, Ivelj, Mauron, Sow, Xhemaili, Lehmann, Terchoun, Crnogorcevic, Wandeler, Pilgrim
Trainer: Sundhage
Es fehlen: -
Sperren drohen: -
Finnland musste sich bei der Europameisterschaft Norwegen geschlagen geben und steht nun vor einer schwierigen Aufgabe, um das Viertelfinale zu erreichen. Das Team zeigte eine kämpferische Leistung, konnte aber letztendlich die individuelle Klasse von Graham Hansen nicht kompensieren. Nach einem frühen Rückstand durch ein Eigentor von Nyström (3.) kämpfte sich Finnland zurück ins Spiel und glich durch einen sehenswerten Treffer von Sevenius in der 32. Minute aus. Auch Summanen hatte die Chance, mit einem Distanzschuss in Führung zu gehen, aber ihr Schuss prallte an den Pfosten (63.). Weitere zwingende Aktionen ließen daraufhin wieder einige Zeit auf sich warten, ehe Norwegen die erneute Führung schnuppern konnte. Gegen Ende des Spiels bewies Graham Hansen erneut ihre Klasse und entschied das Spiel mit einer Flanke, die unglücklich an den Innenpfosten flog und zum 2:1 ins Tor prallte (84.). Trotz der Niederlage zeigte Finnland eine engagierte Leistung und hat weiterhin die Chance, das Viertelfinale zu erreichen. Finnland duelliert sich mit der Schweiz um den Einzug in die K.-o.-Runde. Das Team braucht einen Sieg, um die Chance auf das Weiterkommen zu wahren.
Die Schweiz hat sich dank einer starken zweiten Hälfte mit 2:0 gegen Island durchgesetzt und wahrt die Chance auf das Viertelfinale. Für die Gastgeberinnen geht es am letzten Spieltag gegen Finnland um alles. Pia Sundhage hatte ihre Startelf auf zwei Positionen verändert und die Mannschaft benötigte einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Bis zur ersten Chance dauerte es 46 Sekunden. Nach dem langen Einwurf von Jónsdóttir traf Sigurdardottir per Dropkick die Latte. Die Schweizerinnen hatten zuvor nicht klären können. Auch im zweiten Durchgang begann die Mannschaft mit einem Lattentreffer der Isländerinnen. In der Folge gestaltete sich die Partie wieder intensiv, aber ausgeglichen. Ein Angriff veränderte dann aber alles: Nach einem Wälti-Ballgewinn bediente Schertenleib die eingelaufene Reuteler und die ließ Runarsdottir keine Chance und traf zum 1:0 (76.). Die Führung gab den Schweizerinnen mehr Selbstvertrauen und Wandeler traf im Schnellangriff die Latte (80.). Kurz vor Schluss sorgte Pilgrim mit dem 2:0 für die endgültige Entscheidung (90.). Trotz des Sieges muss sich die Schweiz im letzten Gruppenspiel gegen Finnland steigern, um den Einzug ins Viertelfinale zu sichern. Die Defensive muss stabiler stehen und die Offensive muss konsequenter ihre Chancen nutzen. Die Schweiz trifft zum Abschluss der Gruppenphase am kommenden Donnerstag auf Finnland. Das Team braucht einen Sieg, um sicher ins Viertelfinale einzuziehen.
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