Es ist so weit, das Finale der Frauen-Europameisterschaft, leider ohne die deutsche Mannschaft, findet statt.
England (Sieg-Quote: 4.33) und Spanien (1.69) treten kommenden Sonntag (27.07.) im Finale bei der Frauen-Europameisterschaft im St.-Jakob-Park in Basel gegeneinander an, die Partie gibt's live im ZDF um 18:00 Uhr zu sehen.
Startelf: Hampton - Bronze, Williamson, Morgan, Greenwood - Walsh, Toone, Stanway - James, Hemp, Russo
Bank: Keating, Moorhouse, Charles, Le Tissier, Wubben-Moy, Park, Mead, Kelly, Agyemang, Beever-Jones, Clinton, Carter
Trainer: Wiegman
Es fehlen: -
Sperren drohen: -
Startelf: Cata Coll - Ona Batlle, Paredes, Aleixandri, Olga - Aitana, Patri, Alexia - Mariona, Esther, Pina
Bank: Nanclares, Sullastres, Jana, Leila, Maite Zubieta, Vicky, Lucia Garcia, Redondo, Maria Mendez, Paralluelo, Athenea, Martin-Prieto
Trainer: Tomé
Es fehlen: -
Sperren drohen: -
Titelverteidiger England steht bei der EM in der Schweiz im Finale. Beim 2:1 nach Verlängerung gegen Italien drehten die Lionesses das Spiel nach Rückstand erneut erst spät und bewiesen damit ihre Comeback-Qualitäten. Englands niederländische Trainerin Sarina Wiegman tauschte nach dem dramatischen Erfolg im Elfmeterschießen gegen Schweden im Viertelfinale erstmals wieder. Die Lionesses übernahmen schnell die Initiative, erzeugten aber nur gelegentlich Gefahr. In der 33. Minute ging Italien mit der ersten guten Torchance prompt in Führung: Cantone flankte nach Doppelpass mit Lenzini in die Mitte, wo Bonansea wuchtig unter die Querlatte vollstreckte. England reagierte, James zwang Giuliani zu einer Flugparade. Ähnlich wie bereits gegen Schweden erhöhte England nach der Pause das Tempo - und damit auch den Druck auf das italienische Tor. Es war Agyemang, die als Joker im Nachschuss doch den Ausgleichstreffer markierte. Und Kelly war es schließlich auch, die nicht in ihrem dritten, sondern vierten Versuch der Verlängerung für die Entscheidung sorgte: Nach einem strittigen Elfmeter traf Kelly im Nachschuss, nachdem Giuliani zunächst gehalten hatte. England steht im Finale und hat die Chance, seinen Titel zu verteidigen. Dafür bedarf es jedoch einer Leistungssteigerung und einer konzentrierten Leistung über die gesamte Spieldauer. Die Schwächen in der Defensive und die mangelnde Chancenverwertung müssen abgestellt werden. Am Sonntag steht für England das große Endspiel an. Im St.-Jakob-Park in Basel heißt der Gegner dann Spanien. England steht vor einer schwierigen Aufgabe, wird aber alles daransetzen, das Spiel zu gewinnen und den EM-Titel zu verteidigen.
Spanien hat Deutschland im Halbfinale der Europameisterschaft in einem hart umkämpften Spiel mit 1:0 nach Verlängerung besiegt und steht im Finale. Den Unterschied machte Weltfußballerin Aitana mit einem sehenswerten Treffer, der die deutsche Torhüterin Berger nicht gut aussehen ließ. Auch die Spanierinnen mussten in diesem Spiel an ihr Limit gehen, es war ein enges und intensives Spiel. Die dominanten Spanierinnen (77 Prozent Ballbesitz im ersten Durchgang) versuchten die kompakte DFB-Elf häufig mit Flugbällen von Paredes, auf die linke Flügelspielerin Pina auszuhebeln. Deutschland hielt die spielstarken Ibererinnen durch ein verengtes Zentrum und aufmerksames Verteidigen vom eigenen Tor fern. Doch auch Deutschland kam durch Bühl zu Abschlüssen. Vor allem in der Schlussphase des ersten Durchgangs lag das 1:0 in der Luft. So flog Däbritz' Rettungsaktion im Anschluss an einen Freistoß nur knapp am eigenen Pfosten vorbei. Auch wenn es die Spanierinnen zunächst schwer hatten eine Lücke zu finden, zeigte die Furia Roja in der 113. Minute ihre ganze Klasse. Aus spitzem Winkel überlistete Weltfußballerin die bis dato überzeugende Berger im kurzen Eck. Durch den Sieg steht die Furia Roja erneut im Finale, wie schon 2023 bei der WM. Im Finale treffen die Spanierinnen am kommenden Sonntag auf England. Das Team wird alles daransetzen, um auch dieses Spiel zu gewinnen und den EM-Titel zu holen. Die Mannschaft wird sich in den kommenden Tagen intensiv auf das Finale vorbereiten, um bestmöglich vorbereitet zu sein.
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