Der große Favorit verlor sein erstes Spiel, hingegen die Niederlande sich gegen Wales durchsetzen konnte.
England (Sieg-Quote: 1.72) und die Niederlande (4.75) treten kommenden Mittwoch (09.07.) am zweiten Spieltag der Gruppe D bei der Frauen-Europameisterschaft im Letzigrund in Zürich gegeneinander an, die Partie gibt's live im ZDF um 18:00 Uhr zu sehen.
Startelf: Hampton - Bronze, Williamson, Greenwood, Carter - Walsh, James, Stanway - Mead, Russo, Hemp
Bank: Keating, Moorhouse, Le Tissier, Morgan, Wubben-Moy, Park, Beever-Jones, Charles, Kelly, Toone, Clinton, Agyemang
Trainer: Wiegman
Es fehlen: -
Sperren drohen: -
Startelf: van Domselaar - Casparij, Janssen, Buurman, Brugts - Groenen, Kaptein - Pelova, van de Donk, Roord - Miedema
Bank: de Jong, Kop, van der Zanden, Egurrola, R. Jansen, Leuchter, Snoeijs, Grant, Wilms, Beerensteyn, Spitsee, Dijkstra
Trainer: Jonker
Es fehlen: -
Sperren drohen: -
Titelverteidiger England hat einen Fehlstart in die Europameisterschaft hingelegt. Gegen Frankreich blieben die Lionesses lange Zeit blass und wachten zu spät auf. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase mit einer ersten Chance durch James (1.) und einem aberkannten Führungstreffer durch Russo (16.) übernahm Frankreich das Kommando. England wankte nun und Les Bleues schlugen doppelt zu (36., 39.). Auch nach dem Seitenwechsel wurde es aus englischer Sicht nicht besser, Frankreich war dem dritten Treffer näher. Hampton verhinderte mit einer Fußparade gegen de Almeida das dritte Gegentor der Engländerinnen (32.). Die Lionesses blieben offensiv lange harmlos und defensiv zu schwach. Doch plötzlich weckte Toone mit einem Volleyschuss den Titelverteidiger auf (86.). Nach der folgenden Ecke lag der Ball im französischen Tor, Walsh hatte den schlecht geklärten Ball zum Anschlusstreffer ins Netz gejagt (87.). Frankreich rettete so den knappen, aber verdienten Sieg über die Zeit und untermauerte den Status als Mitfavorit. Der amtierende Europameister steht nun bereits unter Druck. England trifft am kommenden Mittwoch auf die Niederlande. Das Team muss sich deutlich steigern, um gegen den Europameister von 2017 zu bestehen und die Hoffnungen auf das Weiterkommen zu wahren.
Die Niederlande sind erfolgreich in die Europameisterschaft gestartet und haben die Debütantinnen aus Wales souverän mit 3:0 besiegt. Die Europameisterinnen von 2017 taten sich zunächst schwer, doch das 1:0 durch Kapitänin Vivianne Miedema in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit wirkte wie ein Dosenöffner. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Pelova (47.) und Brugts (57.) schnell auf 3:0 und sorgten für die endgültige Entscheidung. Die Mannschaft von Andries Jonker übernahm von Beginn an die Initiative und hatte bereits in der 5. Minute eine erste gute Chance durch Roord. Die walisische Trainerin Rhian Wilkinson hatte ihr Team jedoch sehr gut eingestellt, sodass Miedema und Co. gegen tief stehende Underdogs kaum Lücken fanden. Ein zu kurz geklärter Ball landete bei Roord, die 25 Meter zentral vor dem Tor einen Sonntagsschuss auspackte, der gegen den rechten Pfosten klatschte. Nachdem Miedema in der Nachspielzeit zur Führung getroffen hatte, nahmen die Niederländerinnen den Schwung mit in den zweiten Durchgang und spielten befreit auf. Es wurden zahlreiche Chancen herausgespielt. Obwohl die Genauigkeit im Abschluss fehlte, reichte es am Ende zu einem verdienten und souveränen Sieg. Wales spielte bis zum Ende mutig auf den Ehrentreffer, dieser blieb den Außenseiterinnen aber verwehrt. Die Niederlande treffen am Mittwoch auf England. Das Team möchte seine starke Form bestätigen und den nächsten Sieg einfahren.
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