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Einmal und nie wieder – Die One-Hit-Wonder der Königsklasse

Im Jahr 1992 löste die Champions League den Europapokal der Landesmeister ab. Real Madrid hat die Trophäe schon achtmal gewonnen und ist damit der erfolgreichste Klub des Wettbewerbs. Für den Großteil der Teilnehmer wird der Henkelpott für immer unerreichbar bleiben. Manche sind froh, überhaupt mal dabei zu sein. Diese Klubs gaben sich einmal die Ehre und sind daraufhin für immer von der Bildfläche verschwunden.

Die Anfänge

Die erste Saison in der Champions League kann man mit der Königsklasse in der jetzigen Form nicht mehr vergleichen. Bei der ersten Austragung 1992/93 nahmen 36 Mannschaften teil. Damals waren ausschließlich die Landesmeister der UEFA-Verbände dabei. Das bot natürlich auch den kleineren Klubs die Chance, im Konzert der ganz großen mitzuspielen. Daher gab es in den Anfängen auch die meisten Debütanten. Gleich 13 Klubs waren bei der ersten Austragung zum ersten und einzigen Mal dabei. Das waren Zalgiris Vilnius (Litauen), Viking Stavanger (Norwegen), der FC Kuusysi (Finnland), Lyngby BK (Dänemark), ZSKA Sofia (Bulgarien), Union Luxemburg (Luxemburg), Viking Reykjavic (Island), der FC Glentoran (Nordirland), NK Olimpija Ljubljana (Slowenien) und Tawrija Simferopol (Ukraine), die allesamt zwei Erstrundenspiele austragen durften und sich daraufhin für immer von der Königsklasse verabschiedet haben. Slovan Bratislava (Slowakei), der FC Sion (Schweiz) und Dinamo Bukarest (Rumänien) schafften es immerhin noch in die zweite Runde. Bukarest scheiterte dort am späteren Sieger aus Marseille.

Ein Jahr später wurde die Anzahl der Teilnehmer auf 42 erhöht und acht weitere Klubs gaben sich die einmalige Ehre. Dinamo Minsk (Belarus), den FC Linfield (Nordirland), Honved Budapest (Ungarn), den FC Aarau (Schweiz), IA Akranes (Island), den FC Floriana (Malta), Beitar Jerusalem (Israel) und Cork City (Irland) erwischte es allesamt in der ersten Runde. Wobei besonders die Teilnahme von Cork City erwähnenswert ist. Es ist bis heute der einzige irische Klub, der es jemals in die Königsklasse geschafft hat. Zum Champion krönte sich die AC Mailand.

In der Saison 1994/95 wurde wieder eine Änderung am Modus vollzogen. Aufgrund der gestiegenen Zahl an Mitgliederverbänden hat die UEFA beschlossen, nicht mehr alle Landesmeister antreten zu lassen. Das Teilnehmerfeld wurde auf 24 reduziert und Hajduk Split (Kroatien) war der einzige Debütant. Die Kroaten überstanden sogar die neu eingeführte Gruppenphase und schieden erst im drauffolgenden Viertelfinale gegen Ajax Amsterdam aus. Die Niederländer holten sich am Ende auch den Titel. In den darauffolgenden beiden Jahren wurde am Modus nichts geändert. 1995 haben es die Blackburn Rovers (England) einmalig in die Königsklasse geschafft. Nach der Gruppenphase mussten sie wieder die Heimreise antreten. So erging es ein Jahr später auch Widzew Lodz (Polen). Die Titel gingen zu dieser Zeit an Juventus Turin und Borussia Dortmund.

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Aufstockung der Teams

Im Jahr 1997 hat die UEFA eine weitere Änderung am Modus beschlossen. Waren es vorher 24 Teams, von denen sich acht nach der Qualifikationsrunde verabschiedet haben, waren es nun 24 Mannschaften, die sich auf sechs Gruppen aufteilten. Neu dabei waren Lierse SK (Belgien), die AC Parma (Italien) und der 1. FC Kosice (Slowakei). Sie alle traten nach der Gruppenphase die Heimreise an, wobei Lierse nur einen und Kosice keinen Punkt holte. Champion wurde Real Madrid.

Ein Jahr später gab sich der 1. FC Kaiserslautern zum ersten und einzigen Mal die Ehre. Die Pfälzer schafften es auf Anhieb ins Viertelfinale, wo es zum deutschen Duell mit Bayern München kam. Der FCK schied nach zwei klaren Niederlagen aus. Die Bayern zogen weiter bis ins Finale, das man auf dramatische Art und Weise mit 1:2 gegen Manchester United verloren hat.

Die zwei Gruppenphasen

Zur Saison 1999/2000 hatte die UEFA die Idee, das Teilnehmerfeld auf 32 Mannschaften zu erhöhen. Erst wurden acht Vierergruppen absolviert, anschließend nochmal vier Vierergruppen. Molde FK (Norwegen), Hertha BSC (Deutschland) und Willem II Tilburg (Niederlande) feierten ihre Premieren. Molde und Tilburg schieden nach der ersten Gruppenphase aus. Die Hertha erwischte es in der zweiten. Champion wurde wieder Real. Dieser Modus wurde bis zur Saison 2002/03 angewendet.  Der SC Heerenveen (Niederlande) 2000/01, Helsingborg IF (Schweden) 2000/01 und der RCD Mallorca (Spanien) 2001/02 schafften es zu dieser Zeit erstmals ins Teilnehmerfeld. Über die erste Gruppenphase kam keiner der drei Klubs hinaus. Die Titel gingen 2001 nach München und 2002 nach Madrid.

Mit Celta Vigo (Spanien) kam erst zur Saison 2003/04 ein weiterer Neuling hinzu. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Königsklasse schon im heute bekannten Modus mit 32 Mannschaften zu acht Gruppen ausgetragen. Vigo schaffte es ins Achtelfinale, wo man gegen Arsenal unterlag. Der Titel ging nach Porto. In der Saison 2005/06 waren mit Real Betis (Spanien), Udinese Calcio (Italien), dem FC Thun (Schweiz) und dem FC Petrzalka 1898 (Slowakei) wieder vier Debütanten dabei. Sie alle schieden nach der Gruppenphase aus, schafften es als Dritter jedoch in den UEFA Cup. Den Titel holte sich der FC Barcelona.

Im Jahr 2008 nahm Anorthosis Famagusta (Zypern) zum ersten und einzigen Mal an der Champions League teil. Mehr als ein Sieg in der Gruppenphase war ihnen nicht vergönnt. Barca konnte sich auch in dieser Saison den Titel holen. Im Jahr darauf gab es mit Standard Lüttich (Belgien), AZ Alkmaar (Niederlande), Unirea Urziceni (Rumänien), VSC Debrecen (Ungarn) und dem FC Zürich (Schweiz) wieder mehrere Debütanten, doch auch von ihnen schaffte es keiner in die K.o.-Runde, in der sich am Ende Inter Mailand den Titel holte. Das gleiche Schicksal ereilte ein Jahr später Hapoel Tel Aviv (Israel), MSK Zilina (Slowakei), Bursaspor (Türkei) und den FC Twente (Niederlande). Champion wurde 2011 der FC Barcelona.

Nur noch wenige Debütanten

Ab dem Jahr 2010 bis heute haben es nicht mehr sonderlich viele neue Klubs in die Champions League geschafft. 2011/12 waren das Otelu Galati (Rumänien) und Trabzonspor (Türkei). Ein Jahr später der FC Nordsjaelland (Dänemark), HSC Montpellier (Frankreich) und der FC Malaga (Spanien). Galati schied punktlos in der Gruppenphase aus und auch Nordsjaelland, Trabzonspor sowie Montpellier haben es nicht ins Achtelfinale geschafft. Dafür aber der FC Malaga, der sich sogar bis ins Viertelfinale spielte und dort hochdramatisch an Borussia Dortmund scheiterte. Zu den Königen von Europa krönten sich in diesen Jahren der FC Chelsea und Bayern München.

Es sollte drei Jahre dauern, bis man neue Klubs in der Champions League begrüßen durfte. In der Saison 2015/16 waren KAA Gent (Belgien) und FK Astana (Kasachstan) zum ersten und einzigen Mal dabei. Mehr als die Gruppenphase war für Astana nicht drin. Gent konnte sich fürs Achtelfinale qualifizieren. Dort war der VfL Wolfsburg eine Nummer zu groß.  Ein Jahr später gaben sich Leicester City (England) und FK Rostow (Russland) die Ehre. Während Rostow in der Gruppenphase ausschied, konnte sich Leicester bis ins Viertelfinale kämpfen. Beide Male hieß der Sieger Real Madrid.

Noch zwei deutsche Klubs mit der Premiere

Im Jahr 2017/18 hat es mit Qarabag Agdam ein Klub aus Aserbaidschan in die Gruppenphase geschafft. Zwei Unentschieden gegen Atletico Madrid waren am Ende zu wenig. Auch Hoffenheim und die Young Boys Bern schieden im Jahr darauf als Neulinge in der Gruppenphase aus. Champion wurde in diesen beiden Spielzeiten Real Madrid und der FC Liverpool.

In der Saison 2020/21 kamen mit dem FC Midtjylland (Dänemark), Stade Rennes (Frankreich), FK Krasnodar (Russland) und Istanbul Basaksehir (Türkei) nochmal vier neue Klubs hinzu. Ins Achtelfinale schaffte es keiner davon. Das hat erst Eintracht Frankfurt als bis dato letzter Debütant in dieser Saison geschafft. Die Hessen schieden erst im Achtelfinale gegen Neapel aus. 2021 ging der Titel an den FC Chelsea. In dieser Saison stehen Real Madrid, Manchester City, Inter und die AC Mailand im Halbfinale.

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