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Andrey Rublev/Tennis
  1. Tennis

Ein unerwartetes Finale

Die Madrid Open enden am Sonntag mit einem Spiel zwischen Andrey Rublev und Felix Auger-Aliassime. Dabei hätte niemand mit diesen Beiden im Finale gerechnet.

Auger-Aliassime mit Können

Für den Kanadier Auger-Aliassime lief es über das letzte Jahr nicht gerade gut. Während der junge Spieler 2022 noch für Schlagzeilen sorgte, hörte man im darauffolgenden Jahr kaum etwas gutes von ihm. Von einem starken sechsten Platz in der Weltrangliste 2022 verlor Auger-Aliassime erst seinen Platz unter den Top 10 der Welt, dann Top 20 und dann sogar Top 30. Auch 2024 blieb der junge Spieler unsichtbar. Mit dem alten Erfolg im Rücken folgte einer Enttäuschung der Nächsten. In zehn Turnieren holte er nicht einmal drei Siege in Folge und präsentiert mit elf Siegen gegenüber zehn Niederlagen keine guten Nummern gegenüber der Weltspitze und trotzdem steht er nun im Finale eines Masters.

Der Grund dafür ist auf der einen Seite die verbesserte Form von Auger-Aliassime nicht nur in Madrid, sondern auch schon bei den München Open. Endlich gewann der Kanadier mal wieder souverän Spiele und zeigte seine schon immer starke Form auf Sandboden. Dabei baute der Kanadier über seine starke Vorhand ein dynamisches und schnelles Spiel auf, welches er mit einer soliden Rückhand kontrollieren konnte. Auch sein Aufschlag war häufig eine Bedrohung von dem Kanadier. Dazu kommt eine exzellente Ausdauer. So gewann der frühere Weltspitzenspieler zumindest 2022 seine Spiele.

Und etwas Glück

Auf der anderen Seite hatte Auger-Aliassime auch einfach schlicht Glück. In Madrid musste er erst zwei Spiele zu Ende spielen, während sein Gegner im Finale fünfmal antreten musste. In drei Spielen kam es zu einer Aufgabe, entweder im ersten Satz, knapp danach oder im Falle von Jannik Sinner schon vor der Partie. Damit steht Auger-Aliassime nach nur zwei Spielen im Finale von Madrid. „Es ist verrückt. Ich weiß nicht, ob das jemals zuvor einem Spieler passiert ist. Es ist schon eine seltsame Situation für mich. Das ist mir in meiner bisherigen Karriere noch nie passiert, ein Rücktritt oder ein Rückzug oder ein Rücktritt dieser Art, und dann auch noch so hintereinander. Ich konnte nicht glauben, was passierte, als ich sah, dass er mit dem Rücken zu ihm stand. Es tut mir wirklich leid für ihn. Ich hatte selbst schon Verletzungen, und wir können uns alle vorstellen, wie es sich anfühlt, an einem Abend wie diesem herauszukommen, auf einen Sieg zu hoffen, um weiterzukommen, einen Kampf mit seinem Gegner zu haben und nicht spielen zu können. Ich habe viel Mitgefühl für Jiri und kann nichts anderes tun, als zu versuchen, mich auf Sonntag vorzubereiten,“ sagte der Kanadier.

Das Finale

Was:

Andrey Rublev vs. Felix Auger-Aliassime

Wann:

05.05.2024, 18:30 Uhr

Wo:

Madrid, Spanien

TV/Stream:

-

Quoten:

Rublev 1.33, Auger-Aliassime 3.20

Im Finale trifft nun Rublev auf Auger-Aliassime. Dabei übernimmt Rublev klar die Favoritenrolle. Nicht nur konnte der Russe in Madrid über fünf Spiele seine gute Form beweisen, gerade gegen Carlos Alcaraz, sondern bisher gewann er den größten Teil der Begegnungen gegen Auger-Aliassime. In fünf Spielen verlor Rublev nur einmal. Für Auger-Aliassime geht es im Finale auch um den ersten Masters-Titel. Egal ob er gewinnt oder verliert, er wird in der Weltrangliste am Montag 15 Plätze gutgemacht haben.

Die in diesem Artikel angezeigten Quoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung korrekt und können Schwankungen unterliegen.

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