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Dritter WM-Titel für Argentinien

In einem begeisternden WM-Finale in Katar lief alles auf ein Elfmeterschießen hinaus. Dort verloren die Franzosen die Nerven und verfehlten das Tor. Auf der anderen Seite blieben die Jungs um Lionel Messi eiskalt und machten vier in Folge. Damit hob Argentinien nach einem langen und harten Weg in das Finale die Trophäe hoch. 

Argentinien startet schnell 

In der ersten Halbzeit war das Spiel gezeichnet von starken Argentiniern und unruhigen Franzosen. Das Team unter der Leitung von Trainer Lionel Scaloni startete in die Partie mit einer leicht veränderten Aufstellung, währenddessen blieb Frankreich in der gleichen Formation wie schon gegen Marokko mit Ibrahima Konaté und Wesley Fofana auf der Bank und stattdessen Dayot Upamecano und Adrien Rabiot auf dem Feld. 

Doch der Formationswechsel traf die Franzosen überraschend. Kaum begann das Spiel wussten diese nicht ganz eine Antwort auf die argentinische Offensive. Nervös tänzelte das Team um den Ball und immer wieder passierten untypische Fehler. Vielleicht war die Aufregung im Finale zumindest anfangs etwas zu groß für die jungen Franzosen. 

Argentinien wusste die Schwächer zu nutzen. Das Spiel verlief immer weiter in der französischen Hälfte. Doch gute Abschlüsse fanden die Südamerikaner nicht. Noch stand die dunkelblaue Mauer fest und hielt. Erst in der 23. Minute kamen sie an der Defensive vorbei und das durch ein Elfmeter. Ángel Di María bewegte sich mit dem Ball vor das Tor und erst ein Foul von Ousmane Dembélé konnte den bisher spielstarken Argentinier aufhalten. Was folgte war ein Elfmeter und ein eiskalter Messi, der antrat und den Ball sicher ins Netz beförderte zum 1:0. 

Argentinien mit dem Vorteil 

Auch nach dem ersten Treffer blieb Argentinien das stärkere Team. Gerade in der Offensive fehlte den Franzosen die nötige Energie. Fade Angriffe wurden schnell abgewehrt und sobald der Ball verloren war, gingen die Südamerikaner in den Angriff. So auch in der 36. Minute. Hier startete ein französischer Angriff und scheiterte direkt kläglich. Sofort kam der Konter der Argentinier. Messi machte dabei mit einem wunderschönen Pass den Anfang. Es folgte ein schneller Pass zu di María, der das Duell mit dem Torwart sicher gewann und das 2:0 schoss. 

Damit stand es zur Pause 2:0. Ein Ergebnis bei dem der Sieg für Argentinien sicher schien. Das Spiel war so gut wie gewonnen. Doch Frankreich hatte noch ein Ass im Ärmel und das hieß Kylian Mbappé. Der formstärkste Stürmer der WM mit den meisten Toren. Der Mann, der Frankreich in dieser WM schon so häufig nach vorne gebracht hatte, entschied plötzlich, dass noch nichts verloren war. 

Die plötzliche Wende

Über fast zwei drittel der Partie hatten die Franzosen nun schon fast willenlos zugeschaut und Argentinien den Raum gelassen. Es gab kein Abschluss und keine gute Chance. Doch ein Elfmeter weckte die Les Blues aus ihrem Schlummer. In der 79. Minute kam das Foul und nur eine Minute später hatte Mbappé sein erstes Tor geschossen. Gleich zwei weitere Minuten später und aus dem Nichts stand es 2:2. Ein hoher Pass fand Mbappé im Torraum und dieser donnerte mit Wut den Ball glatt in das Tor. 

Nach dem Ausgleich wirkte Frankreich wie ausgewechselt. Nach 70. Minuten Defensive war es nun am Drücker. Die Albiceleste erwischte es komplett auf dem falschen Fuß. Mit Mühe hielten sie die Franzosen auf und konnten nun selbst nur noch von der Abwehr aus den immer näherkommenden Angriff beobachten. Doch mit etwas Glück kam es nicht zu der Führung von den Les Blues. So kam die Verlängerung. 

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Auf Verlängerung folgte Elfmeterschießen

Bisher waren die Verlängerungen diese WM meistens torlos. Den Mannschaften fehlte häufig einfach die Kraft. Doch in dem Finale zwischen den beiden Topfavoriten der WM war selbst die Verlängerung ein Fußballfest. Diesmal standen die beiden Mannschaften auf gleicher Augenhöhe. Mal ging es in den Angriff und nur wenig später wurde verteidigt. Mehrmals wurde es brenzlig für die Teams und gerade die Franzosen konnten das Tor nur knapp leerhalten. 

Erst nach dem Seitenwechsel fiel das nächste Tor. Ein starker argentinischer Angriff endete mit einem gefährlichen Schuss von Martinez. Lloris warf sich dazwischen und konnte die Führung noch abwehren. Doch dann stand Messi bereit, genau im richtigen Moment und am richtigen Ort. Sein rechter Fuß traf den Ball und es stand 3:2. Argentinien feierte und schon rollten die ersten Tränen. 

Doch das Spiel war nicht vorbei und Mbappé stand noch auf dem Feld. Sein Schuss mit dem Elenbogen abgewehrt brachte den nächsten Elfmeter in dieser Partie. In einer Situation in der Argentinien nun schon zweimal dachte es hätte gewonnen. Doch nun stand es wieder Unentschieden. 

Es folgte ein kurzes Elfmeterschießen. Nach der langen Partie blieb es hier sehr übersichtlich. Die Argentinier trafen und zu viele Franzosen nicht. Nach nur vier Toren der Südamerikaner war das Spiel gewonnen und der Titel gehörte ihnen. 

Nur eine kurze Pause

Was: PSG vs. Straßburg

Wann: 28.12.2022, 21:00 Uhr

Wo: Parc des Princes, Paris

TV/Stream: DAZN

Quoten: PSG 1.28, Straßburg 10.00

Doch die Spieler können nur kurz durchatmen. Bald startet schon die Rückrunde für die großen Ligen. So tritt Messi mit Paris SG gegen Racing Straßburg an im Kampf um den ersten Platz und den Abstieg. 

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