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Drama um Mbappe eskaliert

Der Streit um den Transfer oder Verbleib von Superstar Kylian Mbappe bei Paris Saint-Germain scheint nun vollends zu eskalieren. Innerhalb von 24 Stunden wird der französische Nationalspieler und Noch-Aushängeschild des Hauptstadtclubs zunächst aus dem offiziellen Japan-Tour-Kader gestrichen, die Verantwortlichen verkünden einen offiziellen Verkaufspreis, das erste Angebot aus Saudi-Arabien lag kurze Zeit später vor und nun droht der Spieler selbst mit einem Jahr auf der Tribüne, selbst die Spielergewerkschaft ist mittlerweile in den Fall eingeschaltet worden. Und auch ein möglicher Transfer zu Real Madrid in diesem Sommer wird immer unwahrscheinlicher.

Das Hin und Her um PSGs Kylian Mbappe begann bereits im vergangenen Sommer, als sich erste Wechselabsichten des Superstars zu Real Madrid andeuteten. Mbappe will seine vertraglichen Pflichten nun jedoch weiterhin einhalten, eine Vertragsverlängerung kam bisher nicht infrage und ist nun noch unwahrscheinlicher als zuvor, PSG pochte lange Zeit vergeblich auf eine Vertragsverlängerung um eine weitere Saison, um den Spieler im kommenden Jahr nicht ablösefrei ziehen lassen zu müssen. Einige andere hochkarätige Transfers sind für Paris indirekt abhängig von Mbappes Entscheidung.

Versetzung in „Trainingsgruppe 2“

PSG zieht es in wenigen Tagen zur Vorbereitungs-Tour nach Japan. Nun machen die PSG-Bosse ihre Sichtweise, dass sie Mbappe nicht zum Nulltarif ziehen lassen wollen, deutlicher und streichen den Spieler kurzfristig aus dem Japan-Kader. Die darauf folgende Versetzung in die „Trainingsgruppe 2“ stellt lediglich den nächsten Paukenschlag dar. Zunächst war noch fraglich, ob Mbappe überhaupt erscheinen würde, am Nachmittag hat er sich jedoch ebenfalls zum Training eingefunden.

Was:Paris Saint-Germain – FC Lorient
Wann:13.08.2023, 15:00 Uhr
Wo:Parc des Princes, Paris
TV/Stream:DAZN
Quoten:Paris 1.16, Lorient 13.00

Laut der französischen „L’Équipe“ gehen die PSG Bosse in ihren Ablösevorstellungen bereits ein gute Summe nach unten. Nun soll man sich intern wohl auf eine Verkaufssumme in Höhe von 150 Millionen Euro festgelegt haben. Dabei galt Real Madrid lange Zeit als wahrscheinlichster Abnehmer für den Superstar, verschiedenen Meldungen zufolge sollen sich beide Parteien auch inoffiziell bereits auf einen Wechsel im kommenden Sommer geeinigt haben, was PSG nach wie vor zu verhindern versucht.

Ancelotti schiebt Wechsel Riegel vor

Real Madrid hat an diesem Wochenende seine Marketingtournee in Nordamerika gestartet, bei der Ankunft wurde Trainer Carlo Ancelotti auch auf einen potentiellen Wechsel Mbappes in diesem Sommer angesprochen. „Ich habe nie über Spieler gesprochen, die nicht in Madrid sind“, zeigte er sich zunächst noch diplomatisch. Auf eine weitere Frage antwortete er jedoch ein wenig offener: „Wir können auch mit nur einem Mittelstürmer (Joselu) um alle Titel mitspielen. Jetzt ist ein Spieler gekommen, der uns mit der Umstellung des Systems viel bringen kann.“ Schiebt der Trainer einem Wechsel in diesem Sommer somit inoffiziell den Riegel vor? Auf Reals Pressekonferenz zu Beginn der Woche wird es vielleicht schon neue Erkenntnisse geben.

Sollte Real weiterhin Abstand von einem Transfer in diesem Sommer nehmen, hat sich nun auch schon der erste weitere Club für eine Abnahme bereiterklärt. In Saudi-Arabien hat das aktuelle Drama um Mbappe einige finanzkräftige Investoren auf den Plan gerufen. Erneut verkündet die „L’Équipe“, dass sich die Saudis mündlich wohl bereits schon mit PSG auf ein Angebot verständigt haben, welches „deutlich über 222 Millionen Euro“ liegen soll. Sollte der Transfer also zu Stande kommen, würde er gleichbedeutend mit dem teuersten Wechsel eines Fußballspielers aller Zeiten sein. Im Sommer 2017 wechselte Neymar damals vom FC Barcelona für 222 Mio. zu PSG.

Mbappe droht mit Tribüne

Ob Mbappe jedoch einen Wechsel in die fußballerische Bedeutungslosigkeit anstrebt, ist mehr als fraglich. Laut einer dem Superstar nahestehenden Quelle soll Mbappe sogar dazu bereit sein, „eine Saison zu opfern“ und zur Not auf der Tribüne zu verbringen: „Er ist bereit, alles anzunehmen, was auf ihn zukommt, er will auch bei PSG bleiben, wenn er nicht spielen sollte. Auch wenn das bedeutet, dass er nicht spielt und auf der Bank oder Tribüne sitzt.“ Es bleibt also spannend, was sich in den nächsten Tagen für Entwicklungen im längsten Transfer-Drama dieses Sommers ergeben.

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