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Novak Djokovic
  1. Tennis

Djokovic gewinnt 24. Grand-Slam-Titel

Novak Djokovic hat zum vierten Mal die US Open gewonnen und damit seinen 24. Grand-Slam-Titel gewonnen. Der Serbe setzte sich im Finale in drei Sätzen gegen Daniil Medvedev durch und egalisierte damit einen 50 Jahre alten Rekord. Mit seinem 24. Major-Titel schloss er zur Australierin Margaret Court auf, die seit 1973 diese Bestmarke innehatte. 

Zwei Jahre nach der überraschenden Finalniederlage gegen Daniil Medwedew in Flushing Meadows besiegte der Serbe den 27-Jährigen im Arthur-Ashe-Stadion mit 6:3, 7:6(5), 6:3. „In die Geschichte dieses Sports einzugehen, ist einfach etwas wirklich Bemerkenswertes und Besonderes“, sagte Djokovic bei der Siegerehrung. „Offensichtlich in jeder Hinsicht, in jeder Bedeutung des Wortes besonders. Es ist schwer, das in Worte zu fassen. Ich hatte einen Kindheitstraum, als ich sieben, acht Jahre alt war. Ich wollte der beste Spieler der Welt werden und die Wimbledon-Trophäe gewinnen. Das war das Einzige, was ich wollte. Aber als mir das klar wurde, habe ich natürlich angefangen, neue Träume zu träumen und mir neue Ziele zu setzen. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich einmal hier vor Ihnen stehen und über 24 Slams sprechen würde.“

Obwohl der vierfache US-Open-Champion zeitweise etwas müde wirkte, gelang ihm das, was er unter Druck immer zu tun pflegt, er fand einen Weg zum Sieg. Er erkämpfte sich einen zermürbenden, 104 Minuten dauernden zweiten Satz, in dem er einen Satzball abwehrte, und setzte sich dann souverän durch.

Vor zwei Monaten hatte Djokovic im Finale von Wimbledon eine herzzerreißende Fünfsatzniederlage gegen Carlos Alcaraz hinnehmen müssen. Der Serbe reagierte auf diese Niederlage, indem er sich bei seiner Rückkehr in Cincinnati stark präsentierte und seitdem alle seine zwölf Matches gewonnen hat. Djokovic, der nun zwei Majors mehr als Rafael Nadal und vier mehr als der zurückgetretene Roger Federer besitzt, ist nun auch wieder die Nummer eins der Weltrangliste.

„Ich habe mich in den Tennissport verliebt. In meiner Familie hat noch nie jemand Tennis gespielt, also war es eine schwierige Entscheidung“, sagte Djokovic. „Aber die unglaubliche Ausdauer, der Glaube meiner Eltern und all der Menschen um mich herum in all den Jahren. Meine Frau, meine Kinder, mein Team, alle, die da sind, das ist eure Trophäe, genauso wie es meine ist. Dies ist euer Erfolg. Ich liebe euch.“

Djokovic hat in diesem Jahr die Australien Open, die French Open und nun die US Open gewonnen. Zum Kalender-Grand-Slam fehlte ihm nur der Finalsieg in Wimbledon. Schon einmal war Djokovic diesem seltenen Kunststück, das zuletzt Rod Laver 1969 gelang, nahegekommen. 2021 verhinderte Medvedev die Vollendung der Siegesserie in New York. Nun also folgte die Revanche. Medvedev, der im Halbfinale Alcaraz nach Hause schickte, war dem Routinier vor allem mental und taktisch unterlegen. Djokovic wurde durch seinen Sieg mit 36 Jahren zum dienstältesten US Open-Champion. 

Boris Becker zeigte sich bei sportdeutschland.tv beeindruckt von DjokovićcServe-and-volley-Qualitäten und besorgt um die Fitness seines früheren Schützlings. „Heute ist er wirklich müde, die Netzangriffe sprechen Bände“, sagte Becker. Djokovic taumelte tatsächlich, wehrte einen Satzball ab und rettete sich in den Tiebreak. Nach zweieinhalb Stunden lag Nole mit zwei Sätzen in Front. Medvedev hatte ebenfalls mit Problemen zu kämpfen, rief den Physio. Doch im Anschluss ließ sich Djokovic die Führung nicht mehr nehmen. 

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