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Die Stadien der Republik – Heinz-von-Heiden-Arena

In Hannover befindet sich ein Stadion, das einst das zweitgrößte Stadion der Bundesrepublik war. Die Heinz-von-Heiden-Arena, die als Niedersachsenstadion zur Kultstätte wurde, gibt es bereits seit 1954. Nach zwei Erweiterungen bietet sie heute Platz für 49.200 Zuschauer.

Hannovers ganzer Stolz befindet sich im Sportpark in der Calenberger Neustadt ganz in der Nähe des Maschsees. Die Rede ist vom Niedersachsenstadion, das seit 2022 den Namen Heinz-von-Heiden-Arena trägt. Die Fußballstätte bot einst Platz für über 86.000 Zuschauer. Nach mehreren Umbauten und Modernisierungen ist die Kapazität auf 49.200 Plätze gesunken. In der Arena wurden unter anderem Spiele der Weltmeisterschaften 1974 und 2006 ausgetragen. Hannover 96 trägt seine Heimspiele seit 1959 in der Arena aus.

Die Geschichte der Heinz-von-Heiden-Arena

Mit dem Bau des Niedersachsenstadions wurde im Jahr 1952 begonnen. Verwendet wurde dabei Trümmerschutt des zweiten Weltkriegs von Gebäuden der Stadt. Diese wurden zu einem Wall aufgeschüttet, an dem die Westtribüne gebaut wurde. Die Arena wurde als Multifunktionssportstätte errichtet und zum Sinnbild des Nachkriegsaufschwungs und des Wirtschafswunders der BRD. Offenbar mit Signalwirkung, denn im selben Jahr konnte Hannover 96 die Meisterschaft gewinnen und Deutschland wurde zum ersten Mal Fußball-Weltmeister.

In Folge wurde Hannover mehrmals Austragungsort der Endspiele um die Deutsche Fußballmeisterschaft. Im Jahr 1957 traf die deutsche Nationalmannschaft im Niedersachsenstadion vor 97.000 Zuschauern auf England. Es ist bis heute das bestbesuchte Heimspiel der Nationalelf. Im Jahr 1959 zog Hannover 96 fest vom Eilenriedestadion ins neue Niedersachsenstadion. 1965 wurde erstmals eine Flutlichtanlage in der Arena installiert.

Ausbau zur WM 1974 und 2006

Nachdem die WM 1974 nach Deutschland vergeben wurde, wurde auch im Niedersachsenstadion gebaut und die neu überdachte Westtribüne eingeweiht. Außerdem wurde ein Spielertunnel aus Plexiglas und eine neue Kunststofflaufbahn gebaut. Gleichzeitig wurde die Zahl der Sitzplätze auf 38.000 erhöht, wobei jedoch die Gesamtkapazität auf 60.400 Plätze verringert wurde. Weitere kleinere Umbauten wurden im Rahmen der EM 1988 vollzogen. In den 90er Jahren wurden Holzbänke auf Einzelklappsitze auf der Osttribüne umgestellt und in der Südkurve 8.000 Steh- in Sitzplätze umgewandelt. Die Kapazität ging dabei nochmal auf 56.000 Plätze zurück.

Weitere Holzbänke wurden zur Expo 2000 entfernt und durch Einzelsitzschalen ersetzt, woraufhin die Kapazität weiter auf 50.000 Plätze zurückging. Vor der WM 2006 wollte man das Niedersachsenstadion, das mittlerweile den Namen AWD Arena trug, weiter modernisieren und auf den neuesten Stand bringen. Durch einen Komplettumbau konnte sich Hannover einen Platz als Austragungsort für die WM 2006 sichern. Ost- Süd- und Nordtribüne wurden komplett abgerissen und neu errichtet, die Westtribüne wurde beibehalten, aber einige Meter nach vorne gezogen. Zudem wurden alle Plätze im Stadion überdacht und die Arena zu einem reinen Fußballstadion umgebaut. Die als „Zahnbürsten“ bekannten Flutlichtmasten wurden durch 160 Einzelscheinwerfer in der Dachkonstruktion ersetzt. Das umgebaute Stadion ging zur Saison 2004/05 in Betrieb und bot zu diesem Zeitpunkt Platz für 49.000 Zuschauer. Durch kleinere Umbauten seit 2015 kamen 200 weitere Plätze hinzu.

Dafür wird das Stadion genutzt

Das Stadion wird natürlich in erster Linie für Fußballspiele genutzt. Sie war Austragungsort von vier Spielen der WM 1974, zwei Spielen der EM 1988 und fünf Spielen der WM 2006. Darüber hinaus fanden drei Spiele des Konföderationen-Pokals 2005 in Hannover statt. Die deutsche Nationalmannschaft hat seit 1954 zahlreiche Freundschafts- und Qualifikationsspiele in der Arena ausgetragen. 

Darüber hinaus fanden mehrere deutsche Leichtathletik-Meisterschaften statt, Feldhandball, Rugby, wie auch American Football. Seit 1982 werden Konzerte abgehalten. In diesem Jahr spielten die Rolling Stones vor 100.000 Zuschauern. Stars wie AC/DC, Madonna, Coldplay, Bruce Springsteen, Depeche Mode, Robbie Williams oder Tina Turner waren ebenfalls schon in Hannover zu Gast.

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