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Ruhrstadion/VfL Bochum
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Die Stadien der Republik – Das Ruhrstadion

Der VfL Bochum besitzt eines der traditionsreichsten Stadien der Bundesliga. Bereits seit 1911 trägt der VfL und seine Vorgängervereine die Heimspiele im Ruhrstadion aus.

Das Ruhrstadion ist der ganze Stolz des VfL Bochum. Die ehemals als Stadion an der Castroper Straße bezeichnete Arena liegt im Stadtteil Grumme an der damals namensgebenden Castroper Straße nordöstlich der Innenstadt. Der VfL hat schon mit seinen Vorgängervereinen dort gespielt. Seit 1911 wird in der Arena Fußball gespielt. Damit ist es eines der traditionsreichsten Stadien der Republik. 

Die Geschichte des Ruhrstadions

Im Jahr 1911 gab es den VfL Bochum in seiner heutigen Form noch nicht. Damals war es noch der SuS Bochum 08 und dieser Klub suchte zu dieser Zeit eine Heimspielstätte. Die Wahl fiel auf eine Wiese im Stadtteil Grumme, welcher erst 1904 eingemeindet wurde. Auf der nach dem Verpächter genannten Dieckmanns Wiese wurde am 8. Oktober 1911 das erste Fußballspiel vor 500 Zuschauern ausgetragen. Damals war es noch ein einfacher Sportplatz. Der Ausbau zu einem Stadion erfolgte erst nach dem Ersten Weltkrieg. Dies brachte der Fusionsverein TuS 1848 Bochum ins Rollen, der 1921 eine Arena für ca. 50.000 Zuschauer errichtete, zu diesem Zeitpunkt eines der größten und modernsten Stadien des Landes. Hier war am 2. Juli 1922 auch die deutsche Nationalmannschaft zu einem Freundschaftsspiel gegen Ungarn zu Gast. 

Seit der Saison 1938/39 ist das Stadion offiziell die Heimspielstätte des VfL Bochum, der am 14. April 1938 aus dem TV Bochum 1848, dem TuS 1908 Bochum und dem SV Germania Bochum 1906 hervorging. In den 50er Jahren hat der VfL eine Sitzplatztribüne mit 2.700 Plätzen errichtet. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 1971 wurde zudem eine Flutlichtanlage benötigt, die am 7. Oktober 1972 gegen Mönchengladbach erstmals zum Einsatz kam. Ursprünglich wollte man beim VfL nach dem Aufstieg ein neues Stadion errichten, so wie es in Dortmund und Gelsenkirchen der Fall war. Dafür bekam der Klub jedoch keine Genehmigung und so entschied man sich für einen Umbau an der Castroper Straße. In diesem Zug wurde während März 1976 und Juli 1979 in vier Etappen gebaut. Dabei wurde unter anderem die Leichtathletikanlage entfernt. Mit Abschluss der Arbeiten erhielt die Arena ihren heutigen Namen. Das erste Spiel im Ruhrstadion fand am 21. Juli 1979 gegen die SG Wattenscheid 09 statt und wurde mit 3:0 gewonnen.

Die Entwicklung als Ruhrstadion

Obwohl das Stadion einst Platz für 50.000 Zuschauer bot, passen heute „nur“ noch 26.000 Fans in die Arena. Dies ist mehreren Umbauten geschuldet. Zur Saison 1997/98 wurde die Westtribüne, damals noch reine Stehplatztribüne, mit Sitzplätzen ausgestattet. Zur Saison 2021/22 wurde die Kapazität für eine „verbesserte Sicht- und somit Spieltagserlebnis“ auf 25.000 Zuschauer festgelegt. Ein Jahr später wurde die Zahl auf 26.000 Plätze erhöht. Davon 14.400 Sitz- und 11.600 Stehplätze. 

die Räume der Geschäftsstelle, Nachwuchsabteilung, des Vorstands, der Mannschaft sowie für die Betreuung von rund 1250 VIPs untergebracht. Außerdem gibt es einen Fanshop und Gastronomie, die den Gästen die Möglichkeit bietet, Auswärtsspiele des VfL auf einer Leinwand und mehreren Monitoren zu verfolgen. Zu Beginn der Saison 2006/07 wurde das Ruhrstadion zwischenzeitlich in Rewirpowerstadion umbenannt. Diesen Namen trug es bis 2016. Seitdem lautet die offizielle Bezeichnung Vonovia Ruhrstadion. 

Dafür wird das Stadion genutzt

Die Heimspielstätte der Bochumer war bereits viermal Austragungsort von Länderspielen der Nationalmannschaft. Auf das 0:0 gegen Ungarn im Jahr 1922 folgte ein 7:1 gegen Finnland in der WM-Qualifikation 1982. Anschließend ein 1:1 gegen Jugoslawien (1986) und ein 6:1 gegen Ghana (1993). Auch die Frauen haben schon drei Länderspiele hier ausgetragen und allesamt gewonnen.

Außerdem finden in der Arena auch Konzerte statt. Natürlich von Herbert Grönemeyer, einem Edelfan des Klubs, der ihn auch in seinem Lied Bochum direkt erwähnt. Dieser Song wurde die Vereinshymne des VfL und wird vor jedem Heimspiel gespielt. Auch David Bowie, Peter Gabriel und die Toten Hosen gaben sich schon im Ruhrstadion die Ehre.

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