Millionen für nichts: Diese Superstars wechselten für absurde Summen und floppten gnadenlos. Wir zeigen, was aus den teuersten gescheiterten Transfers der Fußballgeschichte geworden ist.
Nach dem Abgang von Neymar im Jahr 2017 griff der FC Barcelona tief in die Tasche: 105 Millionen Euro für Ousmane Dembele, der zuvor nur eine gute Saison beim BVB gespielt hatte. Anstelle von Glanz folgten Skandale, Verletzungen und nächtliche Gaming-Sessions. Der Franzose selbst gestand, er habe „fünf Jahre verloren“. Seine letzte Tat? Ein Abgang zu PSG, wieder ohne Liga-Doppelpacks im Gepäck.
Real Madrid zahlte 100 Millionen für einen Hazard, der bei Chelsea noch zauberte. Doch in Madrid kam er verletzt an, blieb blass und verließ die Bühne, ohne auch nur einen einzigen Clasico-Einsatz absolviert zu haben. Den UEFA-Champions-League-Titel holte er zwar, aber eher als Zuschauer denn als Held. Ein teurer Schatten seiner selbst.
120 Millionen Euro für einen Spielertyp, den keiner im Kader verstand. Coutinho kam, sah und schoss ausgerechnet gegen Barcelona zwei Tore im Bayern-Trikot. Am Ende verschenkte man ihn 2022 für 20 Millionen Euro an Aston Villa. Ein Transferflop und Finanzdesaster in einem.
2023 schnappte sich Al-Hilal den verletzungsanfälligen Superstar für 90 Millionen Euro. Neymar revanchierte sich mit einem Tor in sieben Spielen, dann war Schluss. Der Vertrag wurde aufgelöst und er kehrte zu Santos zurück. Das Kapitel „Neymar bei einem Topklub“ ist wohl endgültig geschlossen.
Für etliche Millionen Euro kam der Brasilianer zu Manchester United, der Wunschspieler von Erik ten Hag. Was folgte: Flickflacks ohne Endprodukt, Häme in den Medien und ein Leihgeschäft zu Real Betis, das sich nicht einmal eine Kaufoption leisten wollte. United zahlt weiter, auf dem Konto und im Ansehen.
2021 kehrte Lukaku zu Chelsea zurück, mit großen Worten. Doch Interviews gegen den Trainer und mäßige Leistungen führten zu Leihen nach Inter Mailand und AS Rom. Heute versucht er, wenigstens mit Würde zu enden, und zwar bei Napoli unter Antonio Conte.
2016 holte United Pogba für 89,5 Millionen zurück, nur um ihn sechs Jahre später ablösefrei wieder zu verlieren. Wenige Glanzmomente, viele Nebengeräusche. Nach seinem Comeback bei Juventus Turin folgte 2023 eine Sperre. Eine Karriere, die wie ein offenes Versprechen verblasste. Nun wagt er bei der AS Monaco einen Neuanfang.
Atletico zahlte 126 Millionen für einen Spieler, der nicht ins System passte. Die Folge: verliehen, verschenkt, verkannt. Chelsea griff dennoch zu, für 45 Millionen. Eine „Was wurde aus …“-Geschichte in Echtzeit, bei der alle Beteiligten verlieren.
79 Millionen für einen Flügelstürmer, der nur kurz aufblühte. Am Ende seiner Zeit bei Arsenal war Pepe nur noch Bankwärmer. Nach einer erfolglosen Leihe zu Nizza landete er 2023 ablösefrei bei Trabzonspor. Der Deal war für alle ein Reinfall, außer für Lille.
80 Millionen zahlte PSG, um Kylian Mbappe einen Gefallen zu tun. Doch zwischen Kolo Muani und dem Tor entstand keine Freundschaft: Sechs Tore in Saison eins, zwei in Saison zwei. Seit Januar 2025 ist er auf Leihbasis bei Juve. Und Paris betet für eine Kaufoption.
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