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Die erfolgreichsten Tour de France Fahrer aller Zeiten

Jahr für Jahr fiebern Millionen mit, wenn die Tour de France durchs Land zieht. Doch wer hat dieses legendäre Rennen am häufigsten gewonnen? Ein Blick in die faszinierende Geschichte des größten Radrennens der Welt.

Die Tour de France ist mehr als nur ein Radrennen. Sie ist ein Mythos, eine Tortur und ein episches Abenteuer, das durch Berge und Täler führt und an dem tosende Fans teilhaben. In ihrer über 100-jährigen Geschichte hat sie unzählige Geschichten geschrieben, und einige wenige Fahrer sind zu Legenden geworden. Sie erfordert eiserne Willenskraft, taktisches Genie und körperliche Höchstleistung.

Hier kommen die Giganten des Radsports: die Fahrer mit den meisten Tour-de-France-Siegen.

Jacques Anquetil – Meister der Zeit

Frankreichs Stolz war der erste Fahrer, der die Tour de France fünfmal gewann. Ein Rekord, der ihn unvergessen macht. Sein Sieg bei seinem Debüt 1957 war der Auftakt einer unglaublichen Serie: 1961, 1962, 1963 und 1964 ließ er weitere Titel folgen.

Anquetil galt als Genie im Einzelzeitfahren, sein Spitzname „Monsieur Chrono” war Programm. Seine präzise Fahrweise und sein unerschütterlicher Fokus machten ihn zur dominierenden Figur seiner Zeit. Neben der Tour triumphierte er auch bei der Vuelta a España und zweimal beim Giro d’Italia. Er war der erste Fahrer, dem es gelang, alle drei großen Rundfahrten zu gewinnen, ein echter Pionier.

Eddy Merckx – Der Kannibale

Wenn ein Fahrer den Beinamen „Der Kannibale” trägt, weiß man: Hier kommt ein Gigant. Eddy Merckx aus Belgien war zwischen 1969 und 1974 bei der Tour de France nahezu unschlagbar. Fünfmal triumphierte er in diesen Jahren und das mit einer Dominanz, die ihresgleichen sucht.

Merckx war ein Alleskönner, der nicht nur fünfmal die Tour de France gewann, sondern auch fünf Titel beim Giro d’Italia und einen Sieg bei der Vuelta verbuchte. Mit 525 Karrieresiegen ist er bis heute der erfolgreichste Radprofi der Geschichte. Sein aggressiver Fahrstil und sein unbändiger Siegeswille haben die Tour geprägt wie kaum jemand vor oder nach ihm.

Bernard Hinault – Der Dachs beißt zu

Ein weiteres französisches Urgestein ist Bernard Hinault, der zwischen 1978 und 1985 ebenfalls fünf Tour-Titel sammelte. Der bretonische Kämpfer war berüchtigt für seine offensive Fahrweise, sein Spitzname „Der Dachs” steht für seinen bissigen Charakter im Rennen.

Hinault war nicht nur bei der Tour de France erfolgreich: Zehn seiner 13 Teilnahmen an Grand Tours beendete er als Sieger. Sein kompromissloser Stil machte ihn zu einem der beliebtesten, aber auch gefürchtetsten Fahrer des Pelotons.

Miguel Indurain – der König der 90er

Miguel Indurain aus Spanien schaffte das, was vor ihm noch niemandem gelungen war: Er gewann die Tour de France fünfmal in Folge! Zwischen 1991 und 1995 dominierte er die Tour de France nach Belieben, was auch seiner überlegenen Physis zu verdanken war.

Seine Stärke lag ebenfalls im Zeitfahren, gepaart mit klugem Teamwork. Zwei Giro-Titel runden seine beeindruckende Karriere ab. Bis heute ist er der einzige Fahrer, der fünf Tour-Siege ohne Unterbrechung feiern konnte.

Chris Froome – der britische Ausnahmekönner

Der einzige Brite in dieser Elite-Runde ist Chris Froome. Er gewann viermal die Tour de France, dazu kommen zwei Vuelta-Titel und ein Giro-Sieg. Besonders bemerkenswert ist, dass er auch bei Olympia zweimal auf dem Podium stand.

Froome prägte die 2010er Jahre und wurde für seine strategische Rennintelligenz und seine Kletterkünste gefeiert. Auch wenn er aktuell nicht bei der Tour de France startet, bleibt er eine der markantesten Figuren der jüngeren Radsportgeschichte.

Wer ist der Größte?

Vier Fahrer teilen sich den Rekord von fünf Siegen bei der Tour de France, jeder auf seine Art einzigartig. Ob „Monsieur Chrono”, „Der Kannibale”, „Der Dachs” oder der „spanische Dominator”, sie alle haben das Rennen geprägt und zu dem Mythos gemacht, der es heute ist.

Die Jagd nach dem nächsten Tour-König geht weiter. Wer weiß, vielleicht schreibt ja bald ein neuer Fahrer Geschichte.

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