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Die besten Brasilianer der Bundesliga-Geschichte: Diese fünf Stars prägten den deutschen Fussball

Von Giovane Élber bis Lúcio: Diese brasilianischen Topspieler hinterliessen in der Bundesliga bleibenden Eindruck.

Seit dem Debüt von Stürmer Zezé für den 1. FC Köln im Jahr 1964 haben zahlreiche brasilianische Spieler in der Bundesliga ihr Können gezeigt. Einige von ihnen prägten die Geschichte des deutschen Oberhauses jedoch auf  besonders nachhaltige Art:  mit unvergesslichen Toren, Titeln, Führungsqualitäten und aussergewöhnlichen Leistungen auf dem Platz.

Die Auswahl auf nur fünf Namen zu begrenzen, ist keine leichte Aufgabe. Diese brasilianischen Spieler haben in Deutschland aber eine ganz besondere Ära geprägt.

1. Giovane Élber

Giovane Élber lief in der Bundesliga für den VfB Stuttgart, den FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach auf. Mit 133 Treffern ist er bis heute der erfolgreichste brasilianische Torschütze in der Geschichte der Bundesliga.

Seine grössten Erfolge feierte der Angreifer beim FC Bayern. Mit den Münchnern gewann Élber mehrere deutsche Meisterschaften sowie die Champions League 2000/01. Im Finale setzte sich der deutsche Rekordmeister im Elfmeterschiessen gegen Valencia durch.

2. Zé Roberto

Zé Roberto gehörte über Jahre zu den technisch stärksten und vielseitigsten Mittelfeldspielern der Bundesliga. Der Brasilianer spielte für Bayer Leverkusen, den FC Bayern und den Hamburger SV.

Seine Europakarriere hatte zwar bei Real Madrid begonnen, doch in Deutschland erreichte Zé Roberto den Höhepunkt seiner Laufbahn. Mit Bayern München gewann er mehrere Meisterschaften und DFB-Pokale, während er bei Leverkusen und dem HSV ebenfalls zu den prägenden Figuren seiner Teams gehörte.

3. Rafinha

Rafinha etablierte sich zunächst beim FC Schalke 04, bevor er beim FC Bayern München eine besonders erfolgreiche Zeit erlebte. Der rechte Aussenverteidiger war über Jahre ein verlässlicher und taktisch disziplinierter Bestandteil des Münchner Kaders.

Insgesamt kam Rafinha in Deutschland auf rund 450 Pflichtspiele für Schalke und Bayern. Mit dem Rekordmeister sammelte er zahlreiche nationale und internationale Titel. Auch Pep Guardiola hob seine Bedeutung für die Mannschaft mehrfach hervor.

4. Aílton

Aílton war einer der spektakulärsten Stürmer seiner Bundesliga-Generation. Der Brasilianer spielte unter anderem für Werder Bremen, Schalke 04, den Hamburger SV und den MSV Duisburg.

Seine überragende Saison erlebte er 2003/04 bei Werder Bremen. Mit 28 Bundesliga-Toren hatte Aílton entscheidenden Anteil am Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal. Zudem wurde er zu Deutschlands Fussballer des Jahres gewählt.

5. Lúcio

Lúcio kam als junger Spieler von Internacional aus Brasilien zu Bayer Leverkusen und entwickelte sich in Deutschland zu einem der besten Innenverteidiger seiner Zeit. Mit Leverkusen erreichte er 2002 unter anderem das Champions-League-Finale.

Später wechselte der technisch starke und offensivfreudige Abwehrspieler zum FC Bayern München. Insgesamt absolvierte Lúcio mehr als 300 Pflichtspiele in Deutschland und gewann mit den Münchnern mehrere Meisterschaften sowie DFB-Pokale.

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