Der VfB Stuttgart gehört zu den traditionsreichsten Vereinen des deutschen Fußballs. Gegründet wurde der Club im Jahr 1893, wobei er in seiner langen Geschichte zahlreiche sportliche Höhepunkte und große Transfers feiern konnte.
Finanziell musste der VfB lange deutlich vorsichtiger agieren als die größten Bundesligavereine. Während Clubs wie der FC Bayern oder Borussia Dortmund schon früh hohe zweistellige Millionenbeträge investierten, blieb Stuttgart häufig seinem Ruf als Ausbildungs- und Entwicklungsverein treu. Zahlreiche Talente wurden günstig verpflichtet oder in der eigenen Akademie ausgebildet und später gewinnbringend verkauft.
Erst durch die sportliche und wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre veränderten sich die Dimensionen auf dem Transfermarkt. Die Champions-League-Teilnahmen, hohe Transfereinnahmen und wachsende Umsätze ermöglichten dem Verein deutlich größere Investitionen. Dementsprechend stammen viele der teuersten Zugänge der Stuttgarter Geschichte aus den jüngsten Transferperioden.
Platz | Spieler | Abgebender Verein | Saison | Maximale Transfersumme |
1 | Deniz Undav | Brighton & Hove Albion | 2024/25 | 26,7 Mio. € |
2 | Ermedin Demirović | FC Augsburg | 2024/25 | bis zu 26 Mio. € |
3 | Dženan Pejčinović | VfL Wolfsburg | 2026/27 | rund 25 Mio. € |
4 | Bilal El Khannouss | Leicester City | 2026/27 | 15 Mio. € |
5 | Badredine Bouanani | OGC Nizza | 2025/26 | 15 Mio. € |
6 | Tiago Tomás | VfL Wolfsburg | 2025/26 | 13 Mio. € |
7 | Lorenz Assignon | Stade Rennes | 2025/26 | mindestens 12 Mio. € |
8 | Nicolás González | Argentinos Juniors | 2018/19 | 11,26 Mio. € |
9 | Ozan Kabak | Galatasaray | 2018/19 | 11 Mio. € |
10 | Pablo Maffeo | Manchester City | 2018/19 | 9 Mio. € |
Mit einer Gesamtsumme von 26,7 Millionen Euro gilt Deniz Undav als teuerster Neuzugang in der Geschichte des VfB Stuttgart. Der deutsche Nationalstürmer wechselte im Sommer 2024 dauerhaft von Brighton & Hove Albion nach Stuttgart, nachdem er bereits in der vorherigen Saison auf Leihbasis für die Schwaben gespielt hatte.
Während seiner ersten Spielzeit beim VfB entwickelte sich Undav zu einem der wichtigsten Offensivspieler der Mannschaft. In der Bundesliga gelangen ihm 18 Tore und zehn Vorlagen, womit er entscheidend zur Vizemeisterschaft und zur Qualifikation für die Champions League beitrug. Seine Leistungen führten außerdem zu seinem Debüt in der deutschen Nationalmannschaft.
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