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Devils testen Lightning, Kraken fordern Red Wings

Ein packender NHL-Dienstag bietet zwei spannende Duelle. Die New Jersey Devils, die sich derzeit in starker Form präsentieren, treffen auf die Tampa Bay Lightning, die in der heimischen Arena schwächeln. Zeitgleich empfangen die Detroit Red Wings die Seattle Kraken, die beide mit Schwung aus letzten Siegen kommen.

New Jersey Devils – Tampa Bay Lightning

Die New Jersey Devils (13-4-1) setzen ihre erfolgreiche Auswärtsreise fort und treffen in Tampa auf die Tampa Bay Lightning (9-7-2). Mit zwei Siegen in Chicago und Washington sowie zwei Tagen Ruhe im Gepäck gehen die Devils selbstbewusst in diese Begegnung. Tampa hingegen kämpft mit Problemen in der eigenen Halle. Nach einer Serie von vier Heimsiegen kassierten die Lightning in den letzten beiden Partien in Tampa dreizehn Gegentore.

Torhüter Andrei Vasilevskiy zeigte zuletzt gegen die Florida Panthers mit 22 gehaltenen Schüssen aus 23 Versuchen eine Reaktion, nachdem er in seinem vorherigen Spiel fünf Tore zugelassen hatte. Seine Formkurve zeigt mit einer Fangquote von 90,6 Prozent in den letzten acht Spielen nach oben. Die hohe Anzahl an Gegentoren in den letzten beiden Spielen scheint ein Ausreißer zu sein, da das Team zuvor in sieben Spielen in Folge im Durchschnitt nur 2,00 Gegentore zugelassen hatte.

Die Devils zeigten sich in den letzten Wochen hingegen nervenstark. Sie absolvierten fünf Spiele in Folge, die in die Verlängerung gingen, und entschieden davon fünf von sechs für sich. Allerdings operiert das Team in 5-gegen-5-Situationen oft mit einem Defizit. In der historischen Bilanz haben die Lightning die Oberhand und gewannen fünf der letzten sieben Begegnungen gegen New Jersey.

Detroit Red Wings – Seattle Kraken

Im zweiten Topspiel des Tages empfangen die Detroit Red Wings (11-7-1) die Seattle Kraken (9-4-5). Beide Teams gehen mit einem Sieg im Rücken in diese Partie: Detroit besiegte die New York Rangers mit 2:1, während Seattle sich mit 4:1 gegen San Jose durchsetzte.

Die Statistik zeigt ein klares Stärkenprofil der Red Wings: Wenn das Team mindestens drei Tore erzielt, ist es nahezu unschlagbar und holte aus neun Spielen 17 Punkte (8-0-1). Fällt die Offensive jedoch schwach aus, verlor Detroit alle drei Spiele, in denen nur ein Tor gelang. Auch die Anzahl der Schüsse ist ein Indikator: In den elf Spielen, in denen sie ihren Gegner überboten, sammelten sie 13 Punkte (6-4-1).

Die Kraken hingegen sind ausgesprochene Overtime-Künstler. Acht ihrer siebzehn Partien gingen über die reguläre Spielzeit hinaus, wobei sie acht Punkte erzielten (3-5-8). Auch in engen Spielen, die mit einem Tor Unterschied entschieden wurden, sind sie erfolgreich und holten aus acht Begegnungen elf Punkte. Bemerkenswert ist ihre Bilanz, wenn sie im Schussduell unterlegen sind. Aus zwölf solchen Spielen erzielten sie 18 Punkte (8-2-2). Ihre Offensive war in den letzten zehn Spielen aktiv und erzielte 27 Tore.

Dieses Aufeinandertreffen verspricht taktische Finesse. Während Detroit mit seiner starken Offensive punkten kann, überzeugt Seattle durch seine Widerstandsfähigkeit und sein Durchhaltevermögen in engen Spielphasen. Es ist der Kontrast zwischen der Torgefährlichkeit der Red Wings und der Unbeugsamkeit der Kraken.

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