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Deutschlands größte EM-Erfolge

Deutschland zählt zu den erfolgreichsten Fußball-Nationen der Welt. Neben den vier WM-Titeln hat die DFB-Auswahl auch bei Europameisterschaften für viel Furore gesorgt. Das waren die Highlights.

Die Europameisterschaft in Deutschland steht kurz bevor. Grund genug, die größten Erfolge der DFB-Auswahl bei Endrunden mal genauer zu beleuchten. Die deutsche Nationalmannschaft ist die erfolgreichste Nation des Kontinents. Mit drei Titeln sind sie Rekord-Europameister zusammen mit Spanien. Hinzu kommen drei zweite Plätze. Bestmarke zusammen mit Russland. Insgesamt sechs Endspiele und acht Halbfinal-Einzüge sind ebenfalls unerreicht. Das waren die bisherigen Highlights in der deutschen Fußballgeschichte:

Der Titel zur Premiere

Deutschland war 1972 in Belgien erstmals bei einer Europameisterschaft dabei. Die Premiere endete sogleich mit dem Titelgewinn, wobei damals gerade mal zwei Siege nötig waren, um das Turnier für sich zu entscheiden. Zum Auftakt setzte sich Deutschland im Halbfinale als Favorit gegen Gastgeber Belgien mit 2:1 durch. Gerd Müller war damals mit beiden Toren zur Stelle. Im Finale wartete die Sowjetunion, die man mit 3:0 bezwingen konnte. Wieder war Müller zweifach zur Stelle. Das 2:0 besorgte Herbert Wimmer.

Trauer in der Nacht von Belgrad

Vier Jahre später fand die Europameisterschaft in Jugoslawien statt und Deutschland traf im Halbfinale als Titelverteidiger auf den Gastgeber. Nach nur 30 Minuten lagen die Jugoslawen mit 2:0 in Führung. Zur Halbzeit wechselte Bundestrainer Helmut Schön den Sieg ein. Heinz Flohe kam für Dietmar Danner in die Partie und erzielte in der 64. Minute den Anschlusstreffer. In Minute 79 kam Dieter Müller für Herbert Wimmer. Gleich in seinem ersten Länderspiel für den damals 22-jährigen Müller gelang ihm mit seiner ersten Ballberührung der Ausgleich zum 2:2. In der Verlängerung schlug Müller noch zweimal zu und führte Deutschland ins Finale. Dieses ging als Nacht von Belgrad in die Geschichte ein. Es war das erste Endspiel eines großen Turniers, das erst im Elfmeterschießen entschieden wurde. Nach 90 bzw. 120 Minuten stand es 2:2-Unentschieden. Dieter Müller und Bernd Hölzenbein glichen die 2:0-Führung der Tschechen aus. Im Elfmeterschießen setzte Uli Hoeneß den entscheidenden Strafstoß weit über das Tor.

Zweiter Titel 1980

Vier Jahre später in Italien schaffte es Deutschland wieder ins Endspiel. Bei diesem Turnier wurde erstmals mit einer Gruppenphase gespielt. Deutschland setzte sich durch ein 1:0 gegen die Tschechoslowakei, ein 3:2 gegen die Niederlande und ein 0:0 gegen Griechenland an die Spitze der Gruppe 1. Somit hat man sich für das Finale qualifiziert, in dem die Belgier der Gegner waren. Deutschland setzte sich im Olympiastadion von Rom durch einen Doppelpack von Horst Hrubesch mit 2:1 durch und krönte sich zum zweiten Mal zum Europameister.

Finaltrauma gegen Dänemark

Es sollte bis zum Jahr 1992 in Schweden dauern, bis die deutsche Nationalmannschaft wieder das Endspiel einer Europameisterschaft erreichen sollte. Als amtierender Weltmeister galt die DFB-Auswahl wieder als großer Favorit, doch schon in der Gruppenphase hatten die Deutschen Probleme. Nach dem 2:0-Auftaktsieg über Schottland sprang lediglich ein 1:1 gegen die GUS heraus. Das abschließende Gruppenspiel gegen die Niederlande wurde sogar mit 1:3 verloren. Trotzdem erreichte Deutschland als Gruppenzweiter das Halbfinale. Dort konnte man sich knapp mit 3:2 gegen Schweden durchsetzen. So stand man im Finale dem Überraschungsteam aus Dänemark gegenüber. Die Dänen gewannen sensationell mit 2:0 und holten sich den ersten und bis dato einzigen EM-Titel.

Dritter Titel in England

Vier Jahre später fand die Europameisterschaft in England statt. Deutschland setzte sich in der Gruppenphase nach einem 2:0 über Tschechien, einem 3:0 über Russland und einem torlosen Remis gegen Italien an die Spitze und zog ins Viertelfinale ein. Dort bezwang man die Kroaten mit 2:1, ehe man im Halbfinale gegen den Gastgeber antreten musste. Die DFB-Auswahl behielt in einer hart umkämpften Partie erst im Elfmeterschießen die Oberhand. Nach 120 Minuten stand es durch Tore von Alan Shearer (3.) und Stefan Kuntz (16.) 1:1. Vom Punkt scheiterte Gareth Southgate an Andreas Köpke. Andy Möller verwandelte den entscheidenden Strafstoß zum Einzug ins Finale. Dort kam es zur Neuauflage des Endspiels von 1976 gegen Tschechien und zu einem weiteren historischen Moment in der Fußballgeschichte. Nach Toren von Patrik Berger und Oliver Bierhoff ging die Partie in die Verlängerung. Bierhoff erzielte in Minute 95 das erste Golden Goal der Fußballgeschichte und führte Deutschland zum Titel.

Das bislang letzte Finale

Seit dem Triumpf 1996 hat es Deutschland nur noch einmal ins Endspiel geschafft. Im Jahr 2008 in Österreich und der Schweiz startete die DFB-Elf mit einem 2:0 gegen Polen in die Gruppenphase. Nach dem 1:2 gegen Kroatien und dem abschließenden 1:0-Erfolg über Österreich wurde man Zweiter hinter den Kroaten. Im Viertelfinale gewann Deutschland mit 3:2 gegen Portugal. Anschließend zog man durch ein weiteres 3:2 über die Türkei ins Finale ein. In diesem unterlag die DFB-Auswahl mit 0:1 gegen Spanien.  

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